Zentrum für politische Schönheit: Diskriminierung politischer Gegner im NS-Stil

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Das „Zentrum für politische Schönheit“ fordert auf einem an NS-Zeiten erinnernden Aufkleber ein U-Bahnverbot für AfD-Mitglieder.

Das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) ist eine subventionierte Gruppe von Kunst-Aktionisten, die für ihre neu-linke Politikauffassung gerne die Grenzen der Menschen- und Persönlichkeitsrechte überschreiten. Nicht die Hervorhebung von Verschwiegenem, Unterdrücktem, nicht die Argumentation, sondern PR-wirksame Ausgrenzung, Prangerung von Andersdenkenden bilden spätestens seit dem Psycho-Terror gegen die Familie des AfD-Politikers Björn Höcke das Zentrum ihrer Aktionen. Dass sie dabei von einem Spiegel-Journalisten wie Georg Diez Applaus erhalten, bestätigt lediglich das menschenverachtende Niveau ihrer Aktionen.

Jetzt hat das „Zentrum“ wieder ästhetische Hirnfürze knattern lassen: Auf Twitter publizierte es Fotos von Aufklebern in der Berliner U-Bahn, die das Parteikürzel AfD, durchstrichen von einem roten Querbalken, zeigen. Auf Twitter „erläuterte“ die Gruppe ihr Symbolbild für ganz doofe Anhänger: „Keine AfD in der U-Bahn“

Screenshot Twitter

Nun ist die AfD selbst ja kein Subjekt, sondern wird durch Menschen vertreten. Deshalb verstanden zahlreiche Kommentatoren und Blogger wie David Berger den Subtext sofort. Die Botschaft lautet: „AfD-Mitgliedern soll das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln verboten werden.“ Nach Sprüchen wie „Service-Wüste für Nazis“ steckt da keine Originalität drin. Nur ist die Form wesentlich deutlicher an den Nationalsozialismus angelehnt als die Vorgänger:

Zwischen 1933 und 1945 war Deutschland mit Schildern gepflastert, die darauf hinwiesen, dass jüdischen Bürgern das Sitzen auf einer Parkbank, das Betreten des Bürgersteiges oder das Fahren mit der Straßenbahn und vieles mehr untersagt sei. Freilich könnte das ZPS versuchen, ihr Zitieren antisemitischer Gesetzgebung damit zu „begründen“, dass sie den „bösen Rechten“ zeige wolle, was Ausgrenzung bedeute.

Aber das würde die Situation nicht ändern. Jeder Ausgrenzer und Diskriminierer behauptet von sich, er würde sich „nur“ verteidigen, würde nur „reagieren“, „nur“ eine Lektion erteilen oder „Demut“ lehren (Georg Diez) wollen. Solche „Rechtfertigungen“ findet man von St. Just über Stalin, Himmler, Mielke bis zum Spiegel. Dahinter steckt immer die gleiche Fratze: die Lust an der Vernichtung. Ein Kommentator bemerkte auf Twitter treffend:

Kommentar eines Twitter-Users

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