WSI-Studie: Schere zwischen Arm und Reich auf Rekord-Größe

25

30 Jahre nach dem Mauerfall, so bilanzierte unsere hochgeschätzte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Tag der deutschen Einheit, seien die Bürger „mit ihrem Leben insgesamt zufriedener als zu jedem anderen Zeitpunkt nach der Vereinigung“. Die Mainstreammedien tun alles, um diesen Eindruck zu erhalten: es herrsche „nahezu Vollbeschäftigung“ tönt es von allen Seiten. Wie viele prekär Beschäftigte, Billiglöhner und Aufstocker darunter sind, wird natürlich nicht verraten.

Es dürfte jedenfalls eine große Menge sein, denn laut einer aktuellen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) habe die Differenz zwischen Arm und Reich eine Negativ-Rekordhöhe erreicht. Der Graben habe sich selbst im Vergleich zu den vergangenen Jahren noch mehr geweitet. Der Verteilungsbericht des zur Hans-Böckler-Stiftung gehörigen WSI bezeichnete diesen Zustand als ein „Armutszeugnis für Deutschland“. Von dem Aufschwung der vergangenen Jahre hätten ausschließlich die oberen Schichten und – im geringerem Maße – auch der Mittelstand profitiert. Konträr dazu die Unterschicht.

In Worten der Studie: „Immer mehr Einkommen konzentriert sich bei den sehr Reichen“, während zugleich immer „mehr Menschen (…) von Armut betroffen“ seien. 40 Prozent jener Haushalte mit dem geringsten Einkommen seien noch tiefer gestürzt. Bereits in den Jahren zwischen 2010 bis 2016 waren Haushalte, denen nur 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung stehen und die damit als arm gelten, von 14,2 auf 16,7 Prozent angestiegen. Ein Trostpflästerchen hat WSI-Expertin Dorothee Spannagel immerhin bereit: Die Ungleichheit wachse langsamer als zur Jahrtausendwende.

Anderseits ist sogar der Standard jener als arm definierten Haushalte noch tiefer gesunken! Lag die Höhe des Betrages, der einem Armenhaushalt fehlte, im Jahr 2005 noch bei jährlich 2.873 Euro, so fehlen Betroffenen jetzt sogar – inflationsbereinigt! – jährliche 3.452 Euro. Das sind fast noch 30 Prozent weniger. In Ostdeutschland verbreiten sich laut der Studie die Einkommensgräben noch schneller als im Westen.

Die Experten des WSI-Instituts empfehlen als Gegenmaßnahmen: Erhöhung des Mindestlohnes, stärkere Besteuerung der Spitzeneinkommen und sehr hoher Erbschaften. Was auch immer: Die Politik und ihre Hofberichterstatter werden sich kaum auf solche „Banalitäten“ einlassen. Der neulinke Mainstream ist fast vollständig auf Klima, Gender und Political Correctness fixiert. Wen interessiert da steigende Armut?

Dem Establishment eine schmieren: COMPACT abonnieren!

Das aktuelle COMPACT 10/2019 kann man als Druckausgabe bestellen – oder bei COMPACT-Digital+ online lesen.

Über den Autor

Avatar

25 Kommentare

  1. Avatar

    Warum vernichten NWO-Verbrecher unsere Identität?

    Durch psychologische Kriegsführung (gekaufte Politik und Medien) vergiften Globalisten Deinen Geist, Deine Seele und Deinen Körper.

    Durch permanente Propaganda und Zensur schüchtern sie Dich bereits heute ein….zum Bsp.: WENN DU NICHT ZUSTIMMST BIST DU EIN NAZI

    Internationalisten wollen Dich als rasseloses und identitätsloses handzahmes Zombie – für ihre NWO-Diktatur.

    Übrigens: Es gibt Völker, die rassebewußt ihre kulturelle und volkliche Identität verteidigen und pflegen. Z.B. Japan, China, Israel. Die Internationalisten selbst halten ihre völkliche und kulturelle Identität hoch…..Macht Dich das nicht nachdenklich?

    Die weißen Völker d.h. die weiße Rasse macht heute nur noch 5% der Weltbevölkerung aus.

    Auch wenn wir schwerpunktmäßig in Europa und Nordamerika leben so gibt es doch auch auf anderen Kontinenten große weiße europäisch-stämmige Gruppen.

    Es gilt ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen, um die Strategie „Teile und Herrsche“ der NWO-Fanatiker auszuhebeln.

  2. Avatar

    So kann man sich sich leicht machen und die Wünsche der NWO- gelenkten Regierenden erfüllen.

    Soziologin Naika Foroutan: Wer Deutschland bewohnt, ist Deutscher!

    Die Soziologin Naika Foroutan hat sich dafür ausgesprochen, nicht mehr so viel über Einwanderung zu sprechen. „Ich finde, wir reden zu viel von Migranten.

    Deutschland sei schon seit Jahrhunderten divers und multikulturell

    Foroutan, die an der Berliner Humboldt-Universität lehrt, verwies auf das Grundgesetz, in dem es das „starke Versprechen“ gebe, daß niemand wegen seiner Herkunft, Religion oder des Geschlechts diskriminiert werden dürfe. Dies gelte für alle Bürger, auch für Migranten.

    Nach dieser Logik brauche ich ja nur einen Ochsen im Pferdestall halten und hätte mit einem mal ein Erstklassiges Turnierpferd.

    Oder die Soziologin in einem Kuhstall vielleicht würde sie eine gute Milchkuh.

  3. Avatar

    Auch steigende Wohnungsnot infolge des MIGRATIONS-WAHNSINNS ist festzustellen.

    Wobei die dumpen Politiker die das betreiben vergessen haben, dass eben auch Übervölkerung und steigender Wohnungsbau auch KLIMASCHÄDLICH sind, wenn man überhaupt diesen KLIMA-WAHN trauen kann.

    Wichtiger als das dieser KLIMA-HYSTERIE wäre doch an einem guten Klima für das ganze Volk ztu arbeiten, nämlich ein gute Löhne, eine gesunde Wirtschaft und gute Renten für Alle.

    Aber das Steuergeld wird milliardenweise an angelockte Wirtschaftmigranten gezahlt, die weder eine Ausbildung haben noch hier in Deutschland arbeiten wollen, sondern UNSEREN REICHTUM VERBRATEN !

  4. Avatar

    In den 1960ern waren der Unterschied zwischen dem Manager und dem einfachsten Handarbeiter etwa das 8 bis 10 fache. Inzwischen wurden über 50 Jahre lang Löhne und Gehälter PROZENTUAL angepaßt. das heist viel für die oberen Bezüge, wenig für die unteren Löhne. Egalitäre 50DM für alle gab es nicht.
    Kein Wunder, daß die Schere immer weiter auseinanderging! Das führte sogar dazu, daß die mittleren Einkommen für viele zu teuer wurden, sodaß diese heute in Länder ausgelagert werden wo sie billiger sind, während im Niedriglohnsektor D. immernoch konkurrenzfähig ist.

  5. Avatar

    Bei National- Kapitalisten, Neu-Heiden, "Patrioten" und was sich sonst noch als "rechts" verkauft,besteht kein echtes Interesse an Verteilungsfragen. Wahrscheinlich weil der Großteil des Wahlvolkes auch kein Interesse daran hat.Denen muß erst der Magen in den Kniekehlen hängen.

    • Avatar

      @ ASOKRATES

      Salz und Schmalz Gott erhalt’s, heißt’s im Volksmund.
      Mich interessieren Verteilungsfragen schon, obwohl
      mir nicht der Magen in den Kniekehlen hängt.
      Mir fehlen nämlich mindestens 3.452 Euro monatlich.

      • Avatar

        Hat man wegen zu großer SED-Verstrickung die Rente gekürzt? Zum Trost: Das ist mehr als ein Durchschnittseinkommen und auf mehr hat niemand Anspruch.

  6. Avatar

    Bezeichnend,der wirklich kritische Umstand wird hier nicht erwähnt: Wenn 45 Familien die Hälfte des deutschen Gesamtvermögens besitzen und 80 Millionen sich die andere Hälfte teilen müssen,dann sagt das was über die Machtverhältnisse in diesem Land aus, denn aber einer gewissen Größenordnung ist Geld Macht. Das ist das Obszöne am Kapitalismus, nicht der Umstand,daß einige jeden Tag Austern und Kaviar fressen können,während die Bachulkes Nur Brot und Schmalz haben.

    • Avatar
      Gesslers Hut am

      Mag sein, da will ich auch nicht widersprechen.

      Ich gebe nur zu bedenken, dass das Obszöne am Sozialismus ist, daß den Bachulkes die gelegentliche Ration schimmeliges Brot und saures Schmalz lediglich das wohlige Gefühl suggeriert, als speisten sie Austern und Kaviar. Ungerecht verteiltes Silberstäbchenbesteck durch gerecht verteilte Hämmer und Sicheln ersetzen macht die Katze auch nicht froh.

    • Avatar

      @ SOKRATES

      Was, bitteschön, ist am real existierenden
      Kapitalismus obszön.
      Fressen und gefressen werden ist doch
      das Grundprinzip des Lebens auf diesem
      Planeten.
      Das hat der Herrgott so eingerichtet, aber
      nicht nur um die Neu-Heiden zu ärgern,
      sondern auch um prahlende Fromme
      zu demütigen.

      • Avatar

        Ist es. Deshalb wird es ja auch höchste Zeit,xxx. Nation als Solidargemeinschaft schließt nun mal Fell-über- die -Ohren-Ziehen durch einige Geldmacher aus,die müssen weg.

  7. Avatar
    Petra Jalass am

    Angebote machen, die es gilt zu finanzieren. Sich nicht damit abfinden, sondern fordern. Fuer die Kinder, fuer die Bildung, fuer
    ein zufriedenes Miteinander, so
    wie es sich gehört.

  8. Avatar

    Dafür sorgen die Finanziers diverser NGOs.
    Nur deren wenigsten "Mitglieder" haben den richtigen Durchblick für wen und was sie überhaupt auf die Straße gehen und wem sie gerade wieder einmal ’ne Milliarde in die überfüllte Kasse spülen.

  9. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Früher hieß das nur "Klassenkampf" … heute, Aussterben, Stumpfsinn, Verdummung, Toleranz-Wahn, "Bessermenschlichkeits-Wahn", Klimawandel-Wahn und Flüchtlings-krisen-wahn … etc. ! 😉

  10. Avatar

    wer arbeitet wird nicht ärmer.
    wer nicht arbeitet und die ganze zeit auf demos rum lungert auch nicht reicher.

  11. Avatar

    Wenn die AFD regiert wird Hartz4, Zeitarbeit und Armut gänzlich abgeschafft. Ich schwör!

    • Avatar

      Nö, sicher doch. Da bleibt man besser auf der garantiert sicheren Seite und dem Altparteiengesocks treu, denn Hartz4, Zeitarbeit, Tafeln und Flaschenpfand sind doch besser als nichts. Fehlt nur noch eine Scheiß-Partei die all das ändern möchte, wo kommen wir da hin?

      • Avatar
        Vom Regen in die Traufe am

        Wenn die AFD daran fest halten möchte ist sie so überflüssig wie ein Kropf.

        Schaun wir mal ob sie den anderen Parteien ausreichend Wähler abnehmen kann, oder ob die nicht doch lieber das Original wählen und die AFD bei ewigen 10% versauert. Murksel ist bald weg, dann kommt die CDU Wende. Spd spielt bald Opposition, dann kommt die rote Wende.

        Ade AFD.

      • Avatar

        VOM REGEN——————-
        Seien Sie sich nicht so sicher, mit der roten Wende.
        Die Medien machen sich Sorgen, dass immer mehr junge Leute die AFD wählen und der Ruck nach Rechts fahrt aufnimmt.

      • Avatar
        Vom Regen in die Traufe am

        Lernen durch Schmerzen, das Schicksal aller Besserwisser. Warum nicht. Bei den Ösis hat’s auch geklappt. Grüne 10% +.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

Share this

Empfehlen Sie diesen Artikel