Ein Unbekannter eliminierte die CDU auf Google Maps und ersetzte sie durch Eierhäuser. Man kann wohl davon ausgehen, dass Merz das gar nicht witzig findet. Mit ihm sitzt der Totengräber im Kanzleramt – er zerstört Union und Nation zugleich. COMPACT 9/2025: „Der Totengräber. Wie Merz Deutschland das Grab schaufelt“  zeigt, wie unser Land verraten, verkauft und in den Abgrund getrieben wird. Hier mehr erfahren.

    Da haben die CDU-Mitglieder nicht schlecht gestaunt, als sie kurz nach Ostern einen Blick auf die Google-Maps-Karte warfen. In der gesamten Bundesrepublik hatten Unbekannte CDU-Geschäftsstellen den Namen „Eierhaus“ verpasst. Berlin, Bayern, Hamburg, Hessen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind offenbar betroffen.

    So findet man zum Beispiel das „CDU Eierhaus Kreisverband Nordsachsen“, das „CDU buntes Eierhaus-Kreisverband Potsdam“ oder die „Junge Eier Union Mittelsachsen“. Einige wurden bereits wieder zurückgetauft, aber der Schaden war angerichtet und die Schadenfreude in bestimmten Kreisen groß. Die Berliner Zeitung berichtete, dass vor allem der Osten der Republik betroffen  sei. So soll der sächsische Landtag kurzerhand umbenannt worden sein als „Eierhaus Landtag Sachsen CDU Fraktion“.

    Der parlamentarische Geschäftsführer in Hamburg, Dennis Gladiator, fand den Gag gar nicht witzig. In typisch spaßbefreiter Manier erklärte er trocken:

    „Verspätete Eierwitze sind ungefähr so originell wie ein abgelaufener Schokohase. Das ist nicht humorvoll, sondern schlicht daneben und fehl am Platz.“

    Der „Held der Woche“ meldete sich derweil selbst zu Wort. Auf Threads bekannte sich ein Nutzer namens „saftsackbeats“ zu der Aktion. Der Spaßvogel scheint ein strammer Linker zu sein, glaubt man seiner Biografie bei Instagram. Dort bezeichnet er sich nämlich selbst als „Songwriter gegen Rechts“ und als „Antifaschist“. Er schrieb, Friedrich Merz habe öffentlich erklärt, man könne so viel demonstrieren, wie man wolle und genau das habe er nun umgesetzt. Immer mehr CDU-Standorte würden deshalb als „CDU Eierhaus“ erscheinen. Da keine relevanten Inhalte gelöscht worden seien, entstehe der Partei auch kein finanzieller Schaden. Die Aktion verstehe er als Demonstration gegen die seiner Ansicht nach menschenrechtsverachtenden Aussagen und Vorhaben von Merz.

    Weiter postete er:

    „Liebe CDU,

    warum JEDER MENSCH eure Standorte umbenennen kann, fragt ihr euch? Ihr seid einfach nicht Inhaber dieser Standorte und habt deshalb keine Berechtigung, Änderungen im System zustimmen zu müssen. Also viel Spaß beim Erstellen aller Locations als Unternehmensstandorte bei Google Business. Einzeln. Ich habe also nicht einmal Eure Daten verändert, sondern öffentliche Daten, die Google gehören.

    Kussi“

    „Eier“ ist ein Wort, was der kriegsbesoffenen Kanzler mittlerweile nicht mehr hören kann. Denn das ganze Eier-Theater kommt nicht von ungefähr. Vor einem Monat strömten zehntausende Jugendliche auf die Straße um ihren Unmut über die Wehrpflicht Luft zu machen. Dabei fielen nicht nur Slogans wie „Nie wieder Wehrpflicht!“ oder „Bildung statt Aufrüstung“.

    In Berlin nahm die Polizei einen 18-jährigen Demonstranten vorübergehend in Gewahrsam genommen, nachdem er bei einer Schülerdemo ein Plakat mit der Aufschrift „Merz leck Eier“ hochgehalten hatte. Gegen ihn wird noch wegen Beleidigung und Verleumdung des Bundeskanzlers ermittelt. Seitdem läuft der Eier-Witz auf allen Kanälen. Es scheint, als hätte Merz Schwierigkeiten, mit Kritik umzugehen. Möglicherweise ist das auch der Grund für die spontane Umbenennung.

    Der Witz mit den Eiern ging nach der Festnahme in die nächste Runde. Zusätzlich wurde vor Kurzem die Domain „leck-meine-eier.de“ gekauft und auf die Biografie-Seite von Bundeskanzler Friedrich Merz weitergeleitet.

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