Die Auflagen der Lügenpresse sinken seit Jahren. Die GroKo will Presseerzeugern fortan mit Steuergeldern auf die Beine helfen, wie eine CDU-Politikern in einer Talkshow ganz nebenbei bemerkt – „im Sinne der Demokratie“.

    Zuerst ein Blick in den Koalitionsvertrag. Auf Seite 93 steht unter dem Punkt „Soziale Sicherheit gerecht und verlässlich gestalten“, dass die GroKo den Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung für minijobbende Zeitungszusteller von 15 auf fünf Prozent senken werde. Presseerzeuger sollen für prekär beschäftigte Zusteller also noch weniger Sozialabgaben rausrücken müssen. Hauptstadt-Lobbyismus, schlimm genug.

    Doch als der Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges sich bei Maischberger am vergangenen Dienstag darüber beklagt, entweicht der Berliner CDU-Landesvorsitzenden Monika Grütters etwas, das nicht im Koalitionsvertrag steht: „Was Sie dabei übersehen haben, ist, dass diese Lücke von zehn Prozent, die entsteht, vom Staat übernommen wird. Wir möchten natürlich den Arbeitgebern, nämlich den Medien helfen, damit – im Sinne der Demokratie – die Zeitungen noch tatsächlich an die Leute kommen. (…) Es geht darum, die arbeitgebenden Medien zu entlasten (…)“ (siehe Video oben)

    Jetzt haben wir es vom Merkel-Regime selbst gehört: Demokratie ist, wenn die nicht mehr gekaufte Propaganda der Mainstreammedien weiter produziert werden kann, weil die Neosozialisten der GroKo ihren Hofberichterstattern etwas Luft verschaffen, indem sie finanzielle Ausgaben fortan auf den Steuerzahler umverteilen!

    Eine treffliche Art, die Abhängigkeit zwischen Lügenpresse und Merkel-Regime zu zementieren. Die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld kommentiert: „Den Verleger oder Chefredakteur möchte man sehen, der dermaßen am Tropf der Regierung hängend seinen Redakteuren noch etwas anderes als nordkoreanisch anmutende Jubelberichte über ‚die geliebte und verehrte Führerin‘ Angela M. (63) durchgehen lässt.“

    Anders kann der Merkelianismus wohl nicht mehr gewährleisten, dass die veröffentlichte Meinung, die nichts mehr mit der öffentlichen Meinung zu tun hat, weiter die Runde macht. Ist okay. Wer sich so einer Krücke bedienen muss, weiß, ihm hat das letzte Stündlein geschlagen.

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