Alle sprechen über die nächste Heißzeit, doch der Vulkan Bolschaja Udina auf der Halbinsel Kamtschatka könnte alle Prognosen durchkreuzen.

    Kamtschatka ist der Wilde Osten Russlands. Die größte Halbinsel Ostasiens ist etwa fünf Prozent größer als Deutschland, 1.200 Kilometer lang und bis zu 450 Kilometer breit. Bekannt ist sie vor allem für die Kamtschatka-Bären, die größte Unterart des Braunbären in Eurasien, und natürlich für ihre vielen Vulkane, die auch das Wappen der russischen Region Kamtschatka schmücken. Zuletzt machte die Halbinsel Schlagzeilen, weil vor der Stadt Wiljutschinsk am Pazifik, die zu Sowjetzeiten eine geschlossene Stadt war, die auf keinen Landkarten verzeichnet wurde, das weltweit erste schwimmende Kernkraftwerk installiert werden soll.

    Derzeit erregt Kamtschatka aber vor allem wegen seines Vulkans Bolschaja Udina Aufsehen. „Es kann jederzeit zu einem Ausbruch kommen“, äußerte der Vulkanologe Iwan Kulakow erst jüngst gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den Vulkan. Auf den ersten Blick scheint eine solche Aussage unspektakulär zu sein, schließlich zählt die russische Halbinsel mit 29 aktiven Vulkanen zu den Regionen mit der höchsten Vulkandichte weltweit.

    Gefährlich wegen seiner langen Inaktivität

    Beim fast 3.000 Meter hohen Bolschaja Udina stellt sich die Situation aber etwas anders dar. Er galt lange Zeit wegen seiner Inaktivität als erloschen. Doch seit gut zwei Jahren stellen die Wissenschaftler fest, dass rund um den Berg zahlreiche seismische Aktivitäten zu verzeichnen sind. Alleine von Mai bis Juli vergangenen Jahres wurden 559 Erdbeben unter dem Berg registriert. Erst im Februar dieses Jahres wurde ein Erdbeben der Stärke 4,3 unter dem Bolschaja Udina gemessen, und damit die bislang stärkste seismische Aktivität rund um den Berg registriert.

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    Sollte der Vulkan ausbrechen, dann dürfte die erste Eruption wegen der langen Inaktivität äußerst stark und explosiv ablaufen – ähnlich wie beim Ausbruch des Mount St Helens im US-Bundesstaat Washington am 18. Mai 1980, der als einer der stärksten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts gilt. Auch der Vulkanologe Iwan Kulakow warnte gegenüber der dpa mit Blick auf die ausgestoßenen Aschewolken: „Wenn sie in die Stratosphäre gelangen, können die Partikel sehr schnell in einen anderen Teil der Welt gelangen und das Klima verändern.“

    Der Tambora und das „Jahr ohne Sommer“

    Was das bewirken kann, das machte die Explosion des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815 deutlich. Die Aschewolken verteilten sich über den gesamten Erdball und führten zu schweren Hungersnöten. 1816 ging als „Jahr ohne Sommer“ in die Annalen ein und wurde im deutschen Sprachraum als das Elendsjahr „Achtzehnhundertunderfroren“ bezeichnet. Der Rückgang der Durchschnittstemperaturen machte sich über mehrere Jahre hinweg bemerkbar.

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    Auch Kamtschatka weist bis heute Zeugnisse von mächtigen Vulkanausbrüchen auf. Dazu zählt beispielsweise der Kurilensee an der Südspitze der Halbinsel, der mit 316 Metern Tiefe der zweittiefste See Russlands nach dem Baikalsee ist. Es handelt sich um einen Calderasee, der nach dem Einsturz einer geleerten Magmakammer eines Vulkans entsteht. Der Kurilensee zählt heute zu den wichtigsten Laichgründen für Lachse in Russland und zieht dementsprechend auch viele Kamtschatka-Bären an, die im und am See ein reichliches Nahrungsangebot vorfinden.

    15 Kommentare

    1. Hooton Plan in Reinstform!
      Das Volk ist das Wichtigste, nicht die Wirtschaft!

      -archive.fo/wBU8N

      Ostdeutschland braucht mehr Zuwanderer, um wirtschaftlich aufzuholen
      Ostdeutschland braucht viel mehr Zuwanderer aus Ländern außerhalb der Europäischen Union, um den absehbaren Arbeitskräftemangel zu beheben. In einzelnen ostdeutschen Regionen wird die Zahl der Erwerbsfähigen bis 2030 um rund ein Drittel zurückgehen. Dies zeigt Joachim Ragnitz in einem Artikel, der in der Zeitschrift „ifo Dresden berichtet“ erschienen ist.

      Rückwanderer aus Westdeutschland könnten die Lücke nicht schließen, auch das Potenzial von Arbeitskräften aus anderen EU-Ländern sei beschränkt. „Wenn die Stellen nicht besetzt werden, sind negative Wachstumswirkungen zu erwarten“, fügt Ragnitz hinzu. „Da das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nun verabschiedet ist, sind die rechtlichen Hindernisse für eine gezielte Anwerbung von gut qualifizierten Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern beseitigt. Nun ist es nötig, aktiv um Zuwanderer zu werben.
      Joachim Ragnitz

      • Paschasius1 an

        Ich liebe Volkstod der Freund von Maas Stefan Ramnitz ist Ihr Mann.
        Keine Sorge schon 2025 bleiben wenige von Ihnen am Leben!
        Einfach mal auf Deagle.com gehen.
        2025 Solls nur noch 28 Millionen in Deutschland geben
        Hoffe dabei auf Alle die mehr Zuwanderung fordern.

    2. Ich hoffe auf den Laacher See. Der russische Vulkan ist mir zu weit weg. Wie die Wahlen aussehen lieben es die Deutschen richtig hart. Der Laacher See ist dafuer geeignet.

      • @ NAPPO

        Na wenigstens stehen die bösen Russen als
        Urheber schon einmal fest.
        Bin gespannt wann die Narrenbande des DBT
        weitere Sanktionen gegen Russland beschließt.

    3. Nachdenker an

      Der Ausbruch 1815/16 hat uns das Fahrrad beschert.
      Da ein adeliger seine Pferde verspeißte und nicht laufen wollte, baute er sich ein Laufrad, was ca 1860 die Kette bekam.

      • @ NACHDENKER

        Und jetzt bescheren uns die unedlen Narren, die kein
        Pferdefleisch mögen, sondern Sauerampfer und grünes Gras,
        vorab mit E-Rollern, um angeblich die Staubbelastung der
        Atmosphäre zu verringern, auf das es nicht noch wärmer werde
        oder eben nicht.

        Paradoxerweise bräuchten wir den Vulkanausbruch gar nicht,
        wenn wir die alten Diesel behielten. (Staubbelastung zur
        globalen Abkühlung)
        Die Klimahysteriker wissen es jedoch besser – Hauptsache
        Schule schwänzen und Panik machen.
        Den Politkaskadeuren kommt es recht, denn es lenkt von
        wirklichen Problemen (Genderwahn, Volksaustausch und
        Islamisierung z.B.) ab.

        Wird Zeit, dass die grünen Typen an die Kette kommen
        oder eingefroren werden.

    4. Andreas Walter an

      Ja, wie 1816/1817, nur dann mit 8 Milliarden Menschen auf der Erde anstatt wie damals nur mit Einer.

      Wobei für richtig viele Hungertote (Milliarde, Milliarden) schon ein Supervulkan ausbrechen muss, da hat CHEMNITZER recht. Oder gleich mehrere “Tamboras“ unmittelbar hintereinander. Dann erst wird es richtig brutal. Bei vollständigen Ernteausfällen, denn auch ganz Afrika (bis auf derzeit noch Südafrika) ist von billigen Importen abhängig, ohne die sie schon jetzt massenhaft verhungern würden.

      Denn schon jetzt verhungern jährlich 8 bis 9 Millionen (also 0,1% aller Menschen), und keinen interessiert es.

    5. Eiszeit, lächerlich. Hinter solchen Meldungen steckt ganz klar das Sibirische Fremdenverkehrsamt. Der einzige strategisch relevante Vulkanausbruch seit Toba war der Pinatubo 1991, als die USA mit Clark und Subic ihre größten Luftwaffen- und Marinebasen in Asien aufgeben mussten:
      [ Mt. Pinatubo Explosion At Clark Air Base, Philippines Part 1 ]

      Das eigentliche Problem der Russen ist ihre wackelige Stromversorgung:
      [ Zeitung enthüllt Geheim-Pläne gegen Russen Trump wirft „New York Times“ Hochverrat vor ]

      Aber noch ist es nur eine Übung:
      [ Mega-Blackout in Lateinamerika: Argentinien und Uruguay völlig ohne Strom ]

      Merke: Quidque collum ampullae opportunitas est!

      • heidi heidegger an

        Auf den verflixten Vulkan gehört wie bei ner brennenden-spuckenden Ölplattform was draufgeschweisst über den Krater am besten – eine Reichsfluchscheibe mit Albert Speer-Ausmassen oder irgendwie so. Flocky "Red Adair" Flockenberger und heidi "McGyver" heidigga haben schon paar Ideen. on verra.

      • Die USA haben ein dermaßen veraltetes Stromnetz, daß es sich von dem der Russen kaum unterscheiden dürfte. Damit haben beide einen strategischen Minuspunkt.
        Außerdem sind die Russen in der elektronischen Kriegsführung nicht stehen geblieben. Also glaube ich kaum, daß Amerika sich auf ein solch unberechenbares Abenteuer einläßt, zumal China dann einiges in Washington um die Ohren fliegen lassen würde.

        • heidi heidegger an

          "veraltetes Stromnetz" sehr witzig: NYC hat ein dermassen veraltetes Wasserleitungsnetz, dass du selbst als Superreicher keine Waschmaschine im Apartemente haben darfst, hehe. (Auch) deshalb ein Lob für Willy Brandt ab 1969: Kanalisations-Reform und Land-Stadtangleichung (es gab nen Namen für den Plan..komm grad nicht drauf..)..alles supi!

    6. Chemnitzer an

      Und nicht nur der Russenvulkan, sondern auch der bei den Kaugummumifressern im gelben Nationalpark befindlichen Supervulkan können jederzeit "hochgehen" und dann ist Schluß mit lustig, Stinkefisch Greta und die Hofreiterscheixxe werden dann genau so verrecken, wie das "gemeine Fußvolk" und das ist gut so!!

    7. Na und, dem Älteren entgeht nichts mehr und die Jüngeren müssen dann halt mal existenzielle Erfahrungen machen, das ist halt so im Leben oder haben sie sich schon mal mit Inbrunst aller Getöteten der letzten 100 Jahre gewidmet, bestimmt nicht und trotzdem wird es steten Wandel geben, die Natur kennt kein Erbarmen, sie folgt nur uralten Gesetzesmäßigkeiten und diesen kann niemand entrinnen, selbst wenn er glaubt besonders schlau zu sein um etwas verhindern zu können.

    8. Martin Landner an

      Haha, ja das ist immer eines der Dinge, die der Fernseher verschweigt ;) Wir können ohne weiteres eine Eiszeit auslösen, indem wir einfach Staub in die Athmosphäre blasen. & von Natur aus machen das Vulkane.