Unfassbar: In einer nordrhein-westfälischen Stadt wird nicht-muslimischen Schülern empfohlen, ihr Pausenbrot nicht in Anwesenheit muslimischer Kinder zu verspeisen. Das könne als Provokation aufgefasst werden, so eine Lehrerin. Tatsächlich werden Deutsche zunehmend zu Fremden im eigenen Land: Vor über 15 Jahren sorgte Thilo Sarrazin mit seinem Mega-Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ für einen Aufschrei. Jetzt ist die vollständig überarbeitete Neuausgabe mit aktuellen Daten, Fakten und Kommentierungen erschienen. Hier mehr erfahren.

    Wie zuerst von der BILD berichtet wurde, hat eine Schule im niederrheinischen Kleve nicht-muslimischen Schülern nahe gelegt, in den Pausen nicht in Anwesenheit muslimischer Schüler zu speisen. Diese könnten sich beim Ramadan, dem islamischen Fastenmonat, davon provoziert fühlen. Eine wütende Mutter wandte sich mit dem Vorwurf an die Öffentlichkeit, die Schule bestätigte die Anweisung, die in letzter Form dazu führt, dass nicht-muslimische Schüler aus Angst, ein Fehlverhalten zu begehen, möglicherweise überhaupt nicht mehr in der Schule essen.

    Schulkinder. 2011. Foto: rki_foto I Shutterstock.com.

    Doch das ist nicht alles: Eine weitere Mutter schildert, dass an besagter Schule (die es ablehnt, sich gegenüber der Presse zu äußern) eine systematische Benachteiligung deutscher Schüler stattfindet, ihre Tochter hätte unter Tränen davon erzählt, ausgegrenzt zu werden, weil sie Deutsche sei. Und damit innerhalb der Klasse zu einer Minderheit gehört.

    Ramadan-Pause bei Bundesligaspiel

    Die Zustände an unseren Schulen sind alarmierend und zeigen, wie Deutsche in Teilen Westdeutschlands zu einer Minderheit im eigenen Land werden. Ohne, dass die Politik reagiert. Im Gegenteil: Als Zeichen falsch verstandener Toleranz wird suggeriert, wir würden bereits in einem islamischen Land leben und für Muslime eine Vorzugsbehandlung bereitgestellt. So zum Beispiel am Freitagabend beim Fußballspiel des Bundesligisten FC Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld, welches in der 24. Minute unterbrochen wurde, damit die fastenden Spieler eine Pause nehmen konnten.

    Ähnliche Zugeständnisse des DFB, etwa an christlichen Festen, sind derweil nicht bekannt, so dass sich einmal mehr der Verdacht aufdrängt, dass manche eben gleicher als andere sind.

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