Ein berüchtigter Wiederholungstäter soll eine junge Frau in einem U-Bahn-Waggon in Chicago angegriffen und in Brand gesetzt haben. Während sie um ihr Leben kämpft, sorgt der Täter vor Gericht für Chaos. Auch in Deutschland sind junge Frauen nicht mehr sicher. Mit erschütternden Reportagen, Augenzeugenberichten und Analysen zeigt COMPACT in „COMPACT-Spezial 45: Mädchen. Messer. Morde, was offizielle Stellen lieber verschweigen. 

    Am Montag wurde eine junge Frau in einem Zug von einem bekannten Straftäter namens Lawrence Reed angezündet. Wie aus einer ATF-Eidesstattlichen Erklärung hervorgeht, befand sich Lawrence Reed im hinteren Abschnitt eines Blue-Line-Waggons. 

    Dort soll er sich einer Frau, die ihm den Rücken zuwandte, unbemerkt angenähert haben. Er öffnete demnach eine Plastikflasche und goss Benzin über sie. Die 26-Jährige rannte in Panik an das hintere Ende des Zugabteils, doch Reed zündete die Flasche an, näherte sich ihr erneut und steckte sie in Brand, so die Eidesstattliche Erklärung. Überwachungskameras sollen außerdem aufgezeichnet haben, wie er etwa eine halbe Stunde vor dem Angriff an einer Tankstelle einen kleinen Behälter mit Benzin füllte.

    Während die 26-Jährige brannte, schrie er: „Brenn lebendig, du Schlampe!“

    Nach der Attacke hielt der Zug in der Innenstadt. Reed verließ den Wagen, während die schwer verletzte Frau aus dem Zug taumelte und zu Boden stürzte, erklärte die Polizei. Sie wurde mit lebensbedrohlichen Verbrennungen am Kopf und am Körper ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden gaben ihren Namen nicht bekannt.

    Der Mann ist kein Unbekannter im Justizsystem. Er  wurde seit 1993 laut verifizierten Gerichtsakten mindestens 49 Mal festgenommen, einige Quellen aus Cook County sprechen sogar von bis zu 71 Verhaftungen.

    „Ich bekenne mich schuldig!“

    Laut Berichten aus Chicago verhielt sich Reed bei seiner ersten Anhörung vor einem Bundesgericht am Mittwochnachmittag äußerst unruhig. Er schrie den Richter an, er wolle ohne Anwalt auftreten, und behauptete außerdem, er sei chinesischer Staatsbürger.

    Immer wieder rief Reed „Ich bekenne mich schuldig!“, während der Richter versuchte, ihm seine Rechte zu erklären, so die lokalen Medien.

    Bei seiner Festnahme am Dienstagmorgen soll Reed laut Polizei belastende Angaben zum Angriff gemacht haben. Für die Bundesanklage gegen den 50-jährigen Reed aus Chicago steht als maximale Strafe lebenslange Haft im Raum.

    Ob in Deutschland oder den USA – die Zahl brutaler Verbrechen nimmt kein Ende. In unserer „COMPACT-Spezial 45: Mädchen. Messer. Morde“ berichten wir über die blutige Spur der Gewalt, die seit der Grenzöffnung 2015 durch Deutschland zieht. 

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