Damit hat die linksextreme Szene wohl nicht gerechnet: Kyle Wagner, der sich selbst als „Antifa-General“ bezeichnete und zum bewaffneten Kampf gegen die ICE-Einwanderungspolizei aufrief, wurde jetzt verhaftet. Dem gemeingefährlichen Gewalttäter drohen viel Jahre Gefängnis. In COMPACT-Spezial „Trump“ erfahren Sie, weshalb der amerikanische Präsident endlich gegen solche Strukturen durchgreift. Hier mehr erfahren.
Am Donnerstag klickten die Handschellen – wegen Cyberstalking und Gewaltaufrufen. Zuvor hatte der 37-jährige Kyle Wagner aus Minneapolis in verschiedenen Videos zu Morden und Anschlägen aufgerufen, die Mitarbeitern der ICE-Behörde gelten sollten. Ein Brandbeschleuniger in der ohnehin schon angespannten Situation, bei der es immer wieder zu Konflikten zwischen den Sicherheitsbehörden und Demonstranten, die ein zu hartes Vorgehen von Trumps Beamten kritisieren, kommt.

„Dieser Mann soll den Mord an Strafverfolgungsbeamten gefordert haben, hat Blutvergießen auf den Straßen gefördert und stolz die Zugehörigkeit zur Terrororganisation Antifa herausgestellt, bevor er auf die Flucht ging“, äußert sich die zuständige Generalstaatsanwältin Pamela Bondi zum Verhaftungserfolg. Weiter heißt es: „Die heutige Verhaftung zeigt, dass Sie nicht davon rennen können, sie können sich nicht verstecken, und sie können unseren Bundesagenten nicht entgehen: Wenn sie nicht zur Strafverfolgung kommen, wird die Trump-Regierung zu ihnen kommen.“
Immer wieder Mordaufrufe in sozialen Netzwerken
Die Radikalisierung von Kyle Wagner ließ sich für die Zuschauer in Echtzeit mitverfolgen: Im Januar 2026 postete Wagner wiederholt auf Facebook und Instagram, ermutigte seine Anhänger, Bundesbeamte, die er als „Gestapo“ und „Mörder“ bezeichnete, gewaltsam anzugreifen, und zu bekämpfen. Am 8. Januar 2026 veröffentlichte Wagner beispielsweise ein Video, das ICE-Agenten direkt bedroht: „Ich habe bereits für diese Stadt geblutet, ich habe bereits für diese Stadt gekämpft, das ist nichts Neues, wir sind dieses Mal bereit, ICE, wir kommen für sie.“
Am 10. Januar 2026 behauptete Wagner, „entweder werden wir gewinnen, oder ich werde in diesem Prozess sterben“ – möglicherweise hat die Festnahme jetzt das Leben eines Mannes gerettet, der sich wahnhaft in eine Konfrontation hineingesteigert hat. Zuletzt verteilte Wagner Gasmasken und Schilde an gewalttätige Demonstranten, ehe er untertauchte und sich (erfolglos) versuchte, den Strafverfolgungsbehörden zu entziehen.
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