AfD erreicht einen neuen Umfrage-Rekord und setzt sich nunmehr klar von der Union ab. In seinem aktuellen Buch „Deutschlands blaues Wunder“ analysiert der Politikwissenschaftler Werner Patzelt die Situation in Deutschland und erklärt, warum die AfD weiter profitieren wird und bald regieren könnte. Hier mehr erfahren.
Die AfD setzt ihren Aufwärtstrend in den bundesweiten Umfragen fort und markiert einen neuen Höchststand. In der aktuellen Erhebung der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) kommen die Blauen auf 27 Prozent und liegen damit erstmals mit einem klaren Abstand vor CDU und CSU, die noch auf 24 Prozent hoffen können. Ein derart deutlicher Vorsprung gegenüber der Union wurde nie zuvor in einer bundesweiten Umfrage gemessen.
Scholz konnte es nicht, Merz kann es nicht
Die Zahlen unterstreichen den tiefgreifenden Wandel in der Wählerlandschaft und dokumentieren eine anhaltende Verschiebung zugunsten der AfD. Die Menschen haben offenbar endgültig genug von den Kriegsparteien. Scholz konnte es nicht, Merz kann es nicht, so spricht es sich im Lande herum.
Besonders bezeichnend ist der Blick auf die Entwicklung innerhalb eines Jahres. In einer GMS-Umfrage Anfang Januar 2025 hatte die Union noch deutlich geführt: CDU und CSU lagen damals bei 33 Prozent, während die AfD 18 Prozent erreichte. Seitdem gewann die AfD also neun Prozentpunkte hinzu, während die Union im gleichen Zeitraum neun Punkte verlor. Insgesamt bedeutet dies eine Verschiebung von 18 Prozentpunkten zugunsten der AfD – ein außergewöhnlicher Vorgang in so kurzer Zeit.
Platz 1 auch bei Insa
Bei den übrigen Parteien zeigt sich nur eine geringe Veränderung: Die SPD kommt auf 15 Prozent, die Grünen erreichen 12 Prozent. Die Linke verliert leicht und steht bei 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht bleibt mit vier Prozent unter der Fünf-Prozent-Marke, die FDP erreicht drei Prozent, die Freien Wähler zwei Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf drei Prozent.
Ein ähnliches Bild zeichnet auch eine aktuelle Umfrage des Instituts Insa. Dort liegt die AfD mit 26 Prozent ebenfalls an der Spitze, knapp vor der Union mit 25 Prozent. Die aktuellen Zahlen bestätigen den eindrucksvollen Aufwärtstrend der AfD, den sich SPD und CDU/CSU redlich verdient haben.
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