Der US-Präsident eskaliert wieder. In massiver Kriegsrhetorik hat er dem Iran abermals mit Vernichtung gedroht. In unserer Ausgabe „Zions Höllenritt“ haben wir uns ausführlich mit derartigen Auswällen Trumps befasst. Sichern Sie sich eines der letzten Exemplare. Hier mehr erfahren.
In einem Interview mit Fox News ist Donald Trump in der Nacht einmal mehr ausgerastet. Er kündigte harte Militärschläge gegen den Iran an und drohte dem dortigen Regime: „Wir werden sie heute Nacht sehr hart treffen, wir werden sie morgen Nacht sehr hart treffen. Und in der Nacht danach auch.“ Offen drohte er mit Angriffen auf zentrale Teile der iranischen Infrastruktur.
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COMPACT unterstützenAlles in Schutt und Asche?
Der Iran habe „keine andere Wahl“, als einen Deal mit den USA zu schließen, da sich die Angriffe immer weiter verschärfen würden. Trump wörtlich: „Nächste Woche wird es für sie richtig schlimm, denn nächste Woche sind die Kraftwerke dran. Nächste Woche sind die Brücken dran. Wir legen alle Kraftwerke in Schutt und Asche. Wir werden alle ihre Brücken lahmlegen, es sei denn, sie verhandeln.“
In drohenden Ton ging es dann weiter: „Ihr solltet besser eine Einigung erzielen. Keiner von euch wird übrigbleiben.“ Die Luftschläge würden fortgesetzt, bis er persönlich entscheide, dass das militärische Ziel erreicht sei. „Der einzige Weg, mit diesen Leuten zu verhandeln, ist Stärke – militärische Stärke“, so Trump. Vom Waffenstillstand wollte er nicht mehr wissen.
In der mittlerweile vierten Nacht in Folge haben die USA Ziele im Iran angegriffen und zudem die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder aufgenommen. Der Iran führte unterdessen Angriffe auf US-Ziele in Kuwait, Jordanien und Bahrain durch. Mit dem Tonfall Trumps habe wir uns in der Ausgabe „Zions Höllenritt“ ausführlich auseinandergesetzt.
Erinnern Sie sich? „Die Zeit läuft ab – 48 Stunden, bevor die Hölle auf sie hereinbricht“, drohte er den Iranern im Frühjahr. Am Ostersonntag donnerte er: „Dienstag wird der Kraftwerkstag und der Brückentag, alles in eins verpackt, im Iran. Es wird nichts Vergleichbares geben!!! Öffnet die Scheißstraße, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – schaut hin! Lob sei Allah.“
Am Ostermontag legte er dann nach: „Wir geben ihnen bis morgen, 20:00 Uhr Ostküstenzeit. Und danach werden sie keine Brücken haben, sie werden keine Kraftwerke haben, Steinzeit, ja, Steinzeit.“ Und weiter: „Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein.“ Auf die Frage eines Reporters, warum ein Angriff auf die Infrastruktur eines anderen Landes kein Kriegsverbrechen sein soll, sagte Trump, weil die Iraner „Tiere“ seien.
Auslöschungs-Drohung
Am 7. April, dem Tag des Fristendes, fauchte er: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben, um nie wieder zurückgebracht zu werden. Ich will nicht, dass das passiert, aber das wird es wahrscheinlich.“ Nota bene: Trump hatte den Iranern am Tag des Angriffs versprochen: „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen.“ Fünf Wochen später drohte er den „Tieren“ stattdessen mit Auslöschung.
Seit Kriegsbeginn taumelt der Präsident zwischen Euphorie und genozidaler Wut. 1. März: „Wir werden in Iran um jeden Preis einen Regimewechsel durchführen.“ 10. März: „Wir haben die gesamte iranische Führung ausgeschaltet.“ 15. März: „Der Iran muss die Straße von Hormus innerhalb der nächsten 48 Stunden öffnen.“ 17. März: „Ihre Marine ist weg, ihre Luftwaffe ist weg, ihre Flugabwehr und Radar sind weg und vielleicht, am wichtigsten, ihre Führer sind auf praktisch jeder Ebene weg.“ 20. März: „Ich werde die Straße von Hormus zusammen mit dem Ajatollah kontrollieren.“ 21. März: „Die Vereinigten Staaten haben den Iran von der Landkarte gefegt.“. März: „Es hat einen Regimewechsel gegeben. (…) Ich kann die Straße von Hormus in nur zwei Minuten öffnen.“ 31. März: „Ich bin bereit, den Krieg zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus nicht geöffnet wird.“
Bekanntlich machte Trump seine österliche Auslöschungsdrohung zunächst nicht wahr. Im letzten Augenblick zuckte er zurück und schlug Verhandlungen vor, nur um auch diese wieder platzen zu lassen und dann von Neuem zu toben. Er rutscht auf einer schiefen Ebene, die durch seine eigenen Worte eingeseift ist, immer schneller nach unten. Logischer Schlusspunkt ist der Einsatz von Atomwaffen.
Jürgen Elsässer schreibt dazu: „Es ist nur ein einziges weiteres Beispiel aus der Weltgeschichte bekannt, dass ein Staatschef derart unverhohlen mit der Vernichtung einer ganzen Zivilisation, also einem Völkermord, gedroht hat, und das war Adolf Hitler. Er sagte am 30. Januar 1939: ‚Wenn es dem Weltjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.‘“
In unserer Ausgabe „Zions Höllenritt“ haben wir uns auch ausführlich mit derartigen Ausfällen Trumps befasst. Sichern Sie sich eines der letzten Exemplare. Hier mehr erfahren.





