Ist das gnädig: US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, vorerst keine zweite Angriffswelle gegen Venezuela zu starten. Die Führung des südamerikanischen Landes würde spuren, heißt es aus Washington. Wer verstehen will, warum die USA immer wieder zur militärischen Karte greift, findet in Daniele Gansers „Imperium USA – Die skrupellose Weltmacht“ eindrucksvolle Beispiele und unbequeme Antworten. Hier mehr erfahren. 

    Eine Woche nach dem amerikanischen Überfall auf Venezuela, bei dem Präsident Nicolas Maduro entführt und in die USA verschleppt wurde, hat US-Präsident Donald Trump auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social mitgeteilt, dass vorerst keine zweite Angriffswelle folgen soll. Durch die Freilassung politischer Gefangener und, wie es weiter heißt, die gute Zusammenarbeit bei der Öl- und Gasinfrastruktur, bestünde derzeit kein Anlass für neue Attacken. Im Klartext: Bisher scheint sich Maduros Nachfolgerin Jorge Rodríguez, die am Donnerstag die Entlassung zahlreicher Häftlinge ankündigte und möglicherweise in einen Öl-Deal mit den USA eingewilligt hat, im Sinne der Trump-Regierung zu verhalten.

    Kriegsschiffe sollen vor Ort bleiben

    Ganz sicher, ob die Regierung in Caracas zukünftig auch weiter nach der Pfeife von Donald Trump und Co tanzen wird, sind sich die Machthaber in Washington jedoch nicht: „Aus Sicherheitsgründen“ sollen die Kriegsschiffe, die vor der Küste Venezuelas stationiert sind, auf unbefristete Zeit weiter vor Ort sein. Und damit eine dauerhafte Drohkulisse aufbauen.

    Auch verbal bleiben die Ankündigungen des US-Präsidenten scharf: Nachdem bereits über eine mögliche Attacke gegen Kuba spekuliert wurde, droht Trump indirekt auch Mexiko. Vorwand, wie in Venezuela: Drogenkartelle, die das Land regieren würden.

    Trump kündigt militärische Intervention in Mexiko an.
    Es geht mal wieder um Drogen.
    Nicht etwa um Silber 🤡pic.twitter.com/HjK567xEu2

    — Theresa Finn 🇩🇪 (@Theresa_Finn_) January 9, 2026

    Wer die jüngsten Entwicklungen in einen größeren geopolitischen Kontext einordnen will, dem sei Daniele Gansers „Imperium USA – Die skrupellose Weltmacht“ empfohlen – eine kritische Untersuchung amerikanischer Außenpolitik seit dem Zweiten Weltkrieg. Hier bestellen. 

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