Vor den Ölrouten des Persischen Golfs wächst der amerikanische Aufmarsch weiter an. Das Pentagon prüft die Entsendung mechanisierter Infanterieverbände. Unsere druckfrische April-Ausgabe mit dem Titelthema ,,Gefahr für Deutschland“ zeichnet nach, was Trump und Netanjahu antreibt. Hier mehr erfahren.
Im Indischen Ozean laufen zahlreiche US-Verbände zusammen, weitere Einheiten folgen aus dem Pazifik. Den Kern bilden vorerst die USS Boxer, die Mitte März von der US-Westküste bei San Diego ausgelaufen ist, und die USS Tripoli, die im japanischen Sasebo stationiert ist und von dort, deutlich näher und weiter westlich, verlegt wird.
Bereits rund 5.000 Marines befinden sich auf den amphibischen Angriffsschiffen, dazu kommen Fallschirmjäger der 82. Luftlandedivision. Die 82. wurde von Fort Bragg (heute offiziell: Fort Liberty) in North Carolina in Richtung Nahost verlegt. Die USA lassen zusätzlich ihre besten Spezialeinheiten in die Region verlegen: Delta Force, SEAL Team 6 und das 75. Ranger-Regiment nehmen demnach bereits ihre Positionen ein.
Sie bereiten sich auf eine groß angelegte Bodenoffensive vor. Diese Einheiten sind auf Landungen, Überfälle und schnelle Angriffe spezialisiert. Seit dem 24. März werden Kräfte zur Einnahme und Haltung größeren Territoriums verlegt. Nach Berichten des Wall Street Journal und Axios prüft das Pentagon die Entsendung von 10.000 Bodentruppen, darunter gepanzerte Verbände.
Alle Optionen werden offen gehalten
Im Pentagon geht es inzwischen um mehr als Planspiele. Ein Verteidigungsbeamter sagte Axios, die Entsendung zusätzlicher Kräfte werde konkret geprüft, eine Entscheidung könne bereits in der kommenden Woche fallen. „Alle Ankündigungen zu Truppenverlegungen werden vom Kriegsministerium kommen“, erklärte die stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly. Und weiter:
„Präsident Trump hat stets alle militärischen Optionen zur Verfügung.“
Dabei soll es sich um Vorbereitungen für einen sogenannten „letzten Schlag“ gegen den Iran handeln. Das bedeutet in den US-Streitkräften ein kombinierter Militäreinsatz aus massiven Luftangriffen und begrenzten Operationen am Boden. Die zusätzlich geplanten Verbände würden genau dafür die Voraussetzung schaffen.
Trump habe zwar noch keine Entscheidung über eines dieser Szenarien getroffen, doch Quellen erklärten laut dem Bericht, er sei bereit zu eskalieren, sollten die Gespräche mit Teheran nicht bald greifbare Ergebnisse liefern.
Trump-Diplomatie
Am Donnerstag hatte Trump noch verkündet, die Verhandlungen mit dem Iran liefen „sehr gut.“ Bis zum 6. April um 20 Uhr, also 7. April 2 Uhr deutscher Zeit, werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, erklärte er auf Truth Social und verlängerte damit erneut ein Ultimatum, das er dem Iran gesetzt hatte.
„Auf Wunsch der iranischen Regierung wird die Phase der Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage verschoben“, versprach Trump. Der Iran hatte in den vergangenen Tagen mehrfach dementiert, mit den USA über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Auch das Wall Street Journal berichtete unter Berufung auf Vermittler von Friedensgesprächen, dass der Iran nicht um eine zehntägige Pause für Angriffe auf Energieanlagen gebeten habe.
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Im Gegenteil: Auf iranischer Seite wächst die Alarmbereitschaft und der Verteidigungswille. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf erklärte, man beobachte alle Bewegungen des Gegners genau. Sollte es zu einem Angriff kommen, werde die „lebenswichtige Infrastruktur“ der Angreifer ohne Einschränkung getroffen.
Teheran habe zusätzliches Militärpersonal, Luftabwehrsysteme und Minen auf die Insel im Persischen Golf verlegt, berichtete CNN unter Berufung auf mit US-Geheimdienstinformationen vertraute Personen.
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