Stehen wir in Syrien kurz vor dem Weltkrieg?

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Man kann ein Unterstützer Israels sein und den Zionstaat trotzdem kritisieren. Man muss es sogar tun, wenn er sich selbst und der Weltgemeinschaft gleich mit eine tödliche Grube gräbt. In Syrien passiert das gerade. Emmanuel Macron droht dem Land mit sofortigem Krieg, falls die Regierung Chemiewaffen einsetze.

Der seit Jahren befeuerte Konflikt in Syrien hat weniger mit dem Land oder seinen Bodenschätzen zu tun, sondern viel mehr mit seiner Regierung. Dabei ist die Frage, ob der relativ säkular aufgestellte syrische Präsident Baschar al-Assad ein guter oder böser Landesvater ist, völlig nebensächlich. Israels Premier Benjamin Netanjahu hat es selbst einmal so gesagt. Die alles bewegende Frage, jedenfalls für Bibi und die Geostrategen in seiner Entourage, ist: Mit wem ist Assad im Bündnis? Wem wird er in einem erweiterten Kriegsfall zur Seite stehen? Die Antwort auf diese Frage lautet: Iran. Jener Iran, den Netanjahu seit mindestens 10 Jahren als Hauptfeind ausgemacht hat, dessen Atomprogramm man mit allen Mitteln zu unterbinden sucht. Und gegen den Israel ebenfalls seit mindestens zehn Jahren die westliche „Wertegemeinschaft“ in Stellung bringen will, nötigenfalls auch in die Schützengräben.

Der engste Partner in diesem Unternehmen ist Saudi-Arabien, das sich mit dem Iran um die Vormachtrolle in Mittelost streitet. Die vor wenigen Jahren begonnene „Volkserhebung“ in Syrien, der sogenannte Bürgerkrieg, ist eine von außen ins Land getragene Militäraggression. Die Milizen, egal ob ISIS oder „Freie“ Syrische Armee genannt, bestehen aus Söldnern, die von den Golfstaaten und vor allem mit saudischen Mitteln ausgehalten werden. Dass der Feldzug nicht aufging, liegt an den Russen, die ein Militärbündnis mit dem Iran unterhalten (weshalb die NATO dort noch nicht direkt interveniert hat) und auch Syrien als Stützpunkt nicht aufgeben wollen.

Stand der Dinge, derzeit, in Syrien:  Die Gegner Assads sind auf der Verliererstrasse. ISIS ist geschlagen. Die „Freie“ Syrische Armee befindet sich auf breiter Front auf dem Rückzug. Die kurdischen Verbände im Norden, die eine Abspaltung ihrer Gebiete anvisieren, werden gerade von Erdogans Truppen aufgerieben.

Israels Stellvertreterkrieg ist krachend in die Hose gegangen. Der Plan, mit Iran „präventiv“ abzurechnen, d.h. mindestens die persischen Atommeiler in Schutt und Asche zu legen, ist aber nach wie vor auf dem Tisch. Netanjahu hat dafür zwei Optionen: Entweder er macht es selbst, ähnlich wie 1981, beim israelischen Luftangriff auf den irakischen Kernreaktor Tammuz-1 (Osirak). Oder er holt sich, so wie bei den Bush-Kriegen gegen Irak, NATO-Verbündete ins Boot, die den Job für Jerusalem erledigen. Diese letztere, bequemere Variante ist nicht in Sicht, jedenfalls nicht gegen den Iran, da die europäischen NATO-Partner dort „gute Geschäfte“ betreiben. Gegen Syrien, den Partner der Mullahs, ist ein „Eingreifen“ der westlichen „Wertegemenschaft“ aber durchaus denkbar.

Für Israel wäre bereits dieser erste Schritt wertvoll, da sich das „Heilige Land“ damit von einer gefährlichen Flankenbedrohung befreien würde, die sich bei der lange in den Startlöchern befindlichen „Abrechnung“ mit Teheran tödlich erweisen würde. Raketen aus Iran könnte man möglicherweise noch auf der Flugstrecke eliminieren, Projektile aus dem Nachbarstaat Syrien dagegen sind unaufhaltsam. Sie würden in Jerusalem und Tel Aviv in Minutenfrist einschlagen. Deshalb die Operation Regimechange in Syrien. NUR deshalb.

Wie verzweifelt Israel bereits ist, zeigt sich daran, daß es nach Verlust des ersten, „lediglich“ von nichtstaatlichen Milizen geführten Stellvertreterkriegs, nun seit einigen Wochen dazu übergegangen ist, selbst Pro-Iranische Milizen in Syrien militärisch anzugreifen. Parallel wird, darauf darf man sich verlassen, im Hintergrund aktiv Lobbypolitik betrieben, um den Westen doch noch ins Boot zu holen bzw. besser noch, ihm den militärischen Staffelstab partnerschaftlich in die Hände zu drücken.

Das Ergebnis davon kann man am heutigen Mittwoch den Medien entnehmen. Frankreichs Staatschef Macron droht Syrien mit sofortigem Krieg, falls Assad Chemiewaffen einsetze. Im provokatorischen Einsatz ebendieser Red-Line-Weapon-Of-Mass-Destruction haben die verschiedenen Geheimdienste ihre Erfahrungen. Sowohl die amerikanische CIA, als auch der britische MI6, als auch die Türken, als auch die Saudis haben bereits zwei derartige False-Flag-Unternehmen auf den Weg gebracht. Beide Male übrigens in Syrien.

Wie sagt man so „schön“? Alle guten Dinge sind drei.

Politische Tiefenanalysen auf 82 Seiten – COMPACT-Spezial


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31 Kommentare

  1. Volker Spielmann am

    Ob sich die Russen und Amerikaner wegen Syrien wohl in die Haare bekommen werden?

    Syrien ist ein wenig ein Rätsel. Sicher ist nur, daß sowohl die VS-Amerikaner als auch die Russen ein recht erhebliches Interesse an dem Land haben. Die beiden Streithähne haben nämlich ihre Truppen nach Syrien entsandt, um ihre jeweiligen Parteigänger gegen deren örtliche Widersacher zu unterstützen. Unklar ist, ob die beiden ihre Truppen auch aufeinander losgehen lassen, wenn deren syrische Parteigänger vernichtend geschlagen werden sollten. Das hängt wohl vom Wert Syriens für beide Seiten ab und dieser ist fraglich. Weder strategisch noch wirtschaftlich ist Syrien für beide Seiten einen Krieg miteinander wert – so schön ein Mittelmeerhafen auch für die russische Flotte ist und so einträglich eine Gasleitung durch Syrien auch für die VS-amerikanischen Ölunternehmen wäre. Zum Kampf kann es aber trotzdem kommen, denn beide Seiten haben recht umfangreiche Streitkräfte um Syrien zusammengezogen und ein Zwischenfall könnte da ähnlich wirken wie ein Streichholz an der Tankstelle…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  2. Andreas Walter am

    Dann platziere ich folgendes einfach mal hier. Hoffe das ist OK, doch es geht auch dabei um internationale Beziehungen, bei denen sich unsere Regierung und auch Führungskräfte wohl auch oft unangemessen verhalten, in dem Fall gegenüber China. So deutlich habe ich das zumindest bisher noch nirgendwo gelesen.

    Eine recht interessante Netzseite darum, die uns Deutschen auch mal eine etwas andere Sichtweise auch über uns selbst nahe bringt, nämlich die Asiatische: "Germans in China", auf east-west-dichotomy com

    Denn solche Pfeifen wie die Groko bringen in der Tat auch diesem Volk nicht den angemessenen Respekt entgegen, den es sich aber bereits hart erarbeitet hat. Mit all den Problemen, die ein Volk von der Grösse nämlich so mit sich bringt. Die Chinesen sehen das nämlich auch, dass wir nur ein Vasallenstaat der VSA sind.

    Doch ich verstehe die durchaus schmerzhafte Kritik auch als ein Reichen der Hand, diese Dinge in Zukunft eben anders und damit besser zu gestalten, auch für uns. Wobei der chinesische Drachen eben auch furchteinflössend ist, auch das sollte man dazu offen zugeben. Will damit nur sagen, dass auch Deutsche das Bedürfnis haben, ihr Gesicht zu wahren, auf ihre Art, trotz oder gerade wegen der bekannten Schwächen, die ein wehrloses aber auch erfolgreiches Land wie das Unsere hat. Das ist ja auch eine Demütigung ohne Ende.

    • Andreas Walter am

      Supergeil, auch diese Serie aus dem gleichen Haus (east-west-dichotomy com):

      "US flattens Germany’s Volkswagen (Warning for Europe)"

      "Is Germany an American colony?"

      "America is suing German companies (and we can’t retaliate)"

  3. Habt ihr wieder nicht den Mut und setzt mich unter Moderation? Interessante Auffassung von Demokratie und Meinungsfreiheit! We shall see.

    Erstens, der Weltkrieg läuft schon lange, ist asymetrisch und da der Westen der Meinung ist, man könne den mit ignorieren gewinnen, auch schon verloren.

    Zu Israel. Assad und seine Mörderbande haben sein Land ausgesaugt und überall inkl. Libanon ihr Grossmachtgefuze angefangen. Israel ist von Feinden umgeben und wehrt sich gegen seine Vernichtung (unerhört, sollen uns Eurpisten als Beispiel nehmen, wir helfen bei unserer Vernichtung), der Iran hat immer wieder mit der atomaren Vernichtung Israels gedroht und auch mal Eurostan. Israel muss sich gegen die wahnsinnigen Mullahs wehren! Der Fehler war, die Produktionsanlagen nicht frühzeitig komplett zerstört zu haben. Jetzt sind die in Basheer zu weit unter Boden. Natürlich baut Iran weiter die Bombe, genauso wie der dicke dumme Kim in Nordkorea. Es tut weh, wenn man einen Präventivschlag mit sämtlichen auch asymetrischen Folgen ausführen muss. Gibt aber keine Alternative.

  4. A.BENJAMINE MOSER am

    Lieber Wolfi
    Wie immer ein toller Artikel und sachverständig bis ins Detail. Aber heute Morgen, siehe auf Sputnik News, musste eine israelische Maschine sofort abdrehen, wollte sie nicht einen erneuten Abschuss riskieren. Ferner ist Dir sicher aufgefallen, dass Hariri in Moskau mit Putin ein umfassendes Abkommen für den Libanon am Aushandeln ist mit sehr weitreichender Zusammenarbeit auf allen Ebenen? Das will doch heissen, der Irre aus Israel wird sanft aber sicher eingekreist, so dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als endlich mit dem Friedensprozess voranzumachen. Da nützt es ihm auch nichts irgendwo Flugzeuge vom Himmel zu holen. Bei Nord und Südkorea machen die beiden Länder unterstützt von China und Russland ebenfalls Fortschritte. Was bleibt ist die Ukraine und auch da hört man, dass Putin mit Poroschenko regelmässig zu telephoniert, um nach Lösungen zu suchen. Ja, das habe ich beinahe vergessen, auf voltairenet.org nachzulesen. Gemäss James Mattis gibt es keine Beweise für Chemieangriffe von Seiten Assads in Syrien. Das napoleonische Macrönchen versucht mit seinem rote Linien Geschwafel, bloss wieder einen Schuh nach Syrien rein zu bekommen, siehe sein Rojava-Projekt im Norden Syriens. Interessant ist die Meldung, dass Frankreich neu zu den fünf Eyes gezählt wird.
    Herzliche Grüsse Benjamine

  5. Weltkriegsgefahr besteht immer dann, wenn ein Imperium pleite ist – und dann geht es gegen die, die als Konkurrenten in Betracht kommen, wo es etwas zu holen gibt.
    Die USA sind megapleite aber der nahe Osten ein Zuschußgeschäft. Das haben die USA seit Initiierung des "Arabischen Frühlings" ausprobiert. Es galt dort Öl zu sichern und die Konkurrenz zum Petrodollar zu verhindern. Vom nahen Osten ausgehende Wirtschaftskonkurrenz zu fürchten, eher nicht, die Blütezeit des Orients war vor 3000 Jahren. Konkurrenz verortet man in Rußland und China. Inwiefern die USA die Interessen Israels wahrnimmt, hängt auch zu einem großen Teil davon ab, ob sie sich das leisten können – momentan eher nicht. Dazu kommt, daß allen europäischen Völkern für einen großen Krieg das Personal ausgeht. (Bevölkerungsrückgang). Bevölkerungswachstum ist immer die größte Kriegsgefahr!
    Und Frankreich kann es wohl nicht lassen, sich für eine Weltmacht zu halten – ist es aber nicht mehr! Oder wollen die ihre orientalischen Einwanderer als Söldner los schicken?

  6. Da passiert nicht viel, denn die Syrer haben einen mächtigen Verbündeten und die Russen werden es nicht zulassen, daß das Kernland Syriens und sein Präsident abserviert wird, denn die haben schon tradionell eine lange politische Verbundenheit und im Gegensatz zum Ami, kann man sich auf die Russen verlassen, wenn sie sich für eine Seite entschieden haben. Was die Israelis anbelangt so werden sich diese auch nicht zu weit aus dem Fenster wagen, denn Aktionen wie der 6-Tagekrieg sind heute nicht mehr möglich und außerdem würden sie ein Inferno entfesseln, was ihnen aufgrund der geostrategischen Lage garantier nicht gut bekommen würde, denn dieses kleine Land wäre in kürzester Zeit dem Erdboden gleichgemacht und es wär deshalb besser sich defensiv zu verhalten, schon des eigenen Überlebenswillen, denn was hilft die Unterstützung des Westens wenn kein Haus und kein Baum mehr steht, dann ist ehedem alles verloren. Im übrigen wäre es für manche besser gewesen sich mit den Russen gut zu stellen, denn dann wären sie nicht als Verlierer abgetreten und schon daran kann man erkennen, daß man diese Großmacht nicht übersehen sollte, ohne dabei den eigenen Untergang zu riskieren.

  7. LilaLaunebaer am

    So gesehen kann man den Krieg in Syrien als einen regionalen Konflikt mit internationalen Teilnehmern bezeichnen. Grundsätzlich aber hat der Herr Assad einen Konflikt mit seinem Volk. Iran instrumentalisiert diesen um seine Machtsphäre zu erweitern. Russland um einen militärischen Stützpunkt am Mittelmeer zu haben. Die Kurden um einen Staat zu gründen. Die Türken um dieses zu verhindern und um ihre Machtsphäre zu erweitern. Die Saudis um ihre Machtsphäre zu erweitern. Die Amis um eine regionale Machtbalance zu errichten die eine konstante Instabilität bedeutet. Die Nato weil man ja irgendwie auch dabei sein muss und Israel um die Pufferzone um das eigene Land zu erweitern.
    Jeder hat halt seine Interessen an Syrien, nur leider keiner eine Legitimation dafür.

  8. Teil 1
    Vielen Dank Herr Eggert. Auch dafuer, dass Sie einen Unterschied zwischen Anti-Judaismus, Anti-Semitismus und Anti-Zionismus machen
    Die Tragoedie des juedischen Volkes wird sich wiederholen, denn wie eh und je wird es von Zionisten lediglich ge-und missbracht um die eigenen Plaene fuer ein “juedisches Commonwealth” zu verwirklichen. Wie Muammar al-Gaddafi in einer Versammlung der Afrikanischen Union fragte: "Wer von euch wird der naechste sein?" Gaddafi wusste ganz genau was passiert und was auch spaeter von den beiden renommierten Wissenschaftlern der Harvard University, John Mearsheimer und Stephen Walt, in ihrer Studie “The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy” bestätigt wird. Die US-Politik vertritt in erster Linie israelische und nicht amerikanische Interessen. Die zionistische Israel-Lobby in den USA ist heute so stark, dass sie die treibende Kraft hinter den Expansionskraeften Israels ist.

  9. Sonnenfahrer Mike am

    Ich kann es nur noch ein mal ganz, ganz deutlich sagen und betonen, wir, die Deutschen
    und alle anderen Europäer, wir sollten uns aus diesen Konflikt komplett heraushalten,
    sprich uns weder militärisch an diesem Konflikt beteiligen, noch den USA oder Israel
    eine Basis oder ein Durchgangsrecht auf bzw. durch unserer Hoheitsgebiet einräumen.
    Auch sollten wir sofort jegliche Unterstützungszahlung und Leistung an die Konfliktparteien
    komplett einstellen und allen Beteiligten klar und deutlich machen, daß wir auch keine
    Flüchtlinge aufnehmen und/oder irgendwie den Wideraufbau dort mit bezahlen werden.
    Und speziell an die Juden gerichtet sei gesagt: Geht doch endlich in die USA und errichtet
    dort Euren Staat Israel neu, möglichst in der Mitte der USA, dort wo im Gegensatz zur
    us-amerikanischen Ost- und Westküste kaum ein Mensch siedelt, denn dann seit ihr
    von Euren treusten Freunden umzingelt und könnt endlich, die widerrechtliche,
    menschenverachtende Annexion Palästinas aufgeben. Und dies würde nicht nur euch
    helfen, eure Ressourcen für andere, bessere Aufgaben einzusetzen, sondern auch uns,
    den Menschen auf dieser Erde, endlich wieder bedeutend friedlicher und sicherer
    zu leben, denn euer völlig irrer Kampf und Krieg gegen die Menschen im Nahen
    und Mittleren Osten wirkt sich nicht nur absolut negativ und schrecklich auf diese,
    sondern auch auf uns Europäer und die Asiaten sowie alle anderen Menschen
    auf dieser Erde negativ aus.

  10. Andreas Walter am

    Man kann auch die zionistische Annexion/Invasion Palästinas nach fast 2000 Jahren für eine absolute Schnapsidee halten, zumindest aber für eine reichlich naive Idee sollte man tatsächlich vorher geglaubt haben, dies würde ohne Konflikte vonstattengehen.

    Dabei hätte das eigentliche Problem womöglich bereits 1938 bei der Konferenz von Évian gelöst werden können, mit einer Quote für jedes Land auf der Welt. Das Gleiche versucht man derzeit allerdings auch mit den Muslimen in Europa, erfolglos. Was aber ebenso nicht nur an den Nationen liegt, dass darf man auch nicht vergessen.

    Ein Teil der Juden will sich eben auch nicht integrieren, und haben sich darum ein relativ kleines Stück Land erst mit passiver, dann auch mit aktiver Gewalt genommen. Ähnliches kann man derzeit aber auch in Europa beobachten mit Wohnvierteln und Stadtteilen, in denen sich bevorzugt Muslime ansiedeln. Muslimische Ghettos eben, Apartheit. Das Gleiche, was auch schon vor über 100 Jahren in den VSA zu beobachten war.

    Damit muss die Welt jetzt eben leben, doch den Palästinensern schenkt (oder kauft gemeinsam) ja auch niemand einen neuen Staat. Wie bei jedem Konflikt, aus dem man sich nicht heraushalten will, muss man sich aber eben für eine Seite entscheiden.

    Ich ziehe aus all dem daher nur eine Lehre: Multikulti und Integration sind ebenso wie Marxismus Blödsinn, weil nicht universell angenommen beziehungsweise instabil, und darum eine Utopie.

    • Andreas Walter am

      Allerdings haben es ein Teil der Europäer auch nicht anders gemacht, als sie den amerikanischen Kontinent besiedelt haben. Die Problematik ist daher keine exklusiv Jüdische oder Muslimische, wie aber eben auch nicht nur Christliche, wenn man auch noch an die vielen anderen Gruppen und ebenso Atheisten dabei weltweit denkt.

      Hahaha, und vor dem "Lebensraum im Osten" (oy vey) kam ja wohl der Lebensraum im Westen.

      "Pet Shop Boys – Go West [HD]", auf YouTube

  11. Macron will also Pluspunkte bei seinen Bossen sammeln und ruft zum Krieg auf!!! Israel will am liebsten gleich den Iran, Syrien und den Libanon platt machen…… Und wo ist denn die tolle Wertegemeinschaft…… Die Helden des goldenen Westens, die UN, die Antifa und wie diese Verbrecher Vereine noch alle heißen…. bestimmt auf der Nazi Jagd im takka tukka Land…… Ist doch klar was jetzt passieren wird! Eine große false flag Aktion! Dieser Depp, Macron, hat es ja schon gesagt!! Ein vom Westen/Israel /Saudi-Arabien inszenierter giftgas Angriff,welcher assad zugeschoben wird! Immer das selbe Muster!

  12. weltenbummler am

    The United States Stole Iraqi Gold & Oil?
    Here is an example of the conspiracy claim that the United States stole Iraqi gold and oil :
    30 trillion worth of Oil & 20 trillion in gold was stolen in the invasion on Iraqhttps://www.rojakpot.com/united-states-stole-iraqi-gold-oil/
    Remember Saddam had no weapons of mass destruction and was not involved in 9/11
    But his countries [sic] wealth was looted nevertheless
    Then they went to Afghanistan to secure the poppy fields and lithium mines by force.

  13. wolfgang eggert am

    Das Statement von Macron ist eine Steilvorlage zu einem unvergesslichen Massenschlachten. Netanjahu wetzt seit langem das Messer. Es wäre geradezu ein Wunder, wenn er diese Einladung in diese pyrotechnische Wursterei nicht annehmen würde.
    Selbst wenn dadurch von Israel nichts übrig bleibt. Hat er nicht die Irren, die exakt dieses Armageddon ansteuern, "das Elitekommando" genannt, "welches die Nation führt und den Weg bereitet"? Oh ja, er hat!
    Siehe im Internet unter dem Suchbegriff:
    Das Islamisierungskomplott (6) – "Israels eiserner Besen"
    Wer diesen Zusammenhang unter den Tisch kehrt ist im Endeffekt nichts anderes als ein Antisemit.

    P.S. Ganz frisch als Meldung auf BILD, Südeutsche & Co. "Hunderte Russen bei US-Luftangriff getötet"? Man darf sich so langsam warm anziehen.

  14. Eines verstehe ich nicht: Der Iran ist räumlich groß und von Israel weit entfernt. Welche Interessen hat der Iran ausgerechnet südlich und südwestlich von Damaskus, also unmittelbar an der Nordgrenze Israels? Weiß jemand eine Erklärung? Danke!

  15. brokendriver am

    Syrien –

    ich kann das Wort seit der Invasion ab dem 4. September 2015
    nicht mehr lesen und hören….

    Deutschland darf nicht zum Syrien 2.0 werden…..

  16. Michael Höntschel am

    Ich hoffe ich habe unrecht, aber ich muss die Frage mit ja beantworten. Wenn ich die Aussagen der US – Geheimdienste richtig interpretiere, ist ein 3 – Fronten – Krieg mit Deutschland an der Ostfront nicht nur geplant, sondern unvermeidlich.

    • Karl Blomquist am

      @Michael Höntschel
      Welche Aussagen der US-Geheimdienste meinen Sie genau?
      Aber es ist schon so:
      Das Hauptziel ist wie immer bei den USA und England der Haupthandelskonkurrent, diesmal China.
      Russland ist Sekundärziel. Der Iran vielleicht ebenfalls.
      Hebel sind Korea, Syrien, Ukraine.
      Wobei schon ein einziger Hebel den Krieg auslösen kann.
      Deutschland ist als Schlachtfeld vorgesehen.
      Genau deshalb die unermüdlichen Destabilisierungs-Anstrengungen von Königin Stiefmutter, der Agitprop-Sekretärin, per Migrationswaffe, zielgerichtet gegen das eigene Land:
      um Deutschland, das dem ihm von den USA zugedachten Schicksal entgehen will, unfähig zum Seitenwechsel zu machen.

      • Michael Höntschel am

        KB, ich finde leider den ausfühlichen Beitrag nicht mehr. Hier aber eine Kurzfassung (US-Geheimdienste- Höchste Kriegsgefahr seit dem Zweiten Weltkrieg, gesendet von N24 – Welt). In einem anderen Beitrag wird erwogen im Notfall das WWW abzuschalten, was übrigens die gleiche verheerende Wirkung hätte wie ein Weltkrieg. Die VSA nehmen bald einen Hypercomputer in Betrieb. Sicher auch mit dem Ziel, ein nationales Intranet aufzubauen. Dann wäre die Drohung mit der Abschaltung des WWW ähnlich wirksam wie eine Drohung mit Kernwaffen.

  17. Jürg Rückert am

    Der nicht endende Stellvertreterkrieg, der den Syrern aufgezwungen wurde, hat tatsächlich das Zeug zu einem ganz großen Krieg.
    Bereits Hollande und die Clinton waren drauf und dran ihre Greife steigen zu lassen. „Macht es dem Assad, wie wir es dem Gaddafi gegeben haben: Messer in den Leib!“, keifte sie. Nur das britische Parlament wiegelte ab und ließ die heiße Luft aus der Blase. Israel blieb zumindest in unseren Medien unsichtbar. Es darf aber als eine treibende Kraft angesehen werden.
    Hätten wir eine mannhafte (!) Regierung, wir sagten klipp und klar ein Nein dazu. London und Paris werden gefragt, wir werden kommandiert! Wir hätten schon lange aus der NATO aussteigen müssen. Aber wie sagte doch Netanjahu: Wir stehen in den palästinenser Gebieten wie die USA in Deutschland. Als ABZ (amerikanisch besetzte Zone) hat unsere Regierung in solchen Dingen halt wirklich nichts zu sagen.
    Der Schröder hat uns aus dem Irak herausgehalten. Irgendwie war das ein Mann … Danach kam die girls group. Die Souveränität unseres Landes ist heute finanzpolitisch und wirtschaftlich bei 1947, militärisch bei 1945.

    • Jürg Rückert am

      Israel muss sich fragen, ob es sich zu Tode siegen will. Der Irak weg, Syrien weg – Iran vor der Tür! Auch die Türkei hat unter Erdogan die Seite gewechselt. Und Ägypten ist eine bevölkerungspolitische Bombe ersten Ranges. Durch die islamische Zuwanderung nach Amerika und Europa werden die Länder langfristig „neutralisiert“ werden, wenn nicht ganz gekippt. Da kann nur noch Gott retten, nicht die Wunderwaffen Netanjahus.

      • Andreas Walter am

        Hihihi, woher willst du wissen, was Bibi für Wunderwaffen hat.

        Vielleicht besitzt er ja schon den Virus depopulis max. (V-Mus.) oder das Bazillus diarrhea eterna bis zum Tod durch Dehydration.

        Denn Atom und Giftgas sind doch wohl so was von yesterday.

  18. Macron ist ein Krimineller: Als Manager der Rothschild-Bank hat er sich für krumme Waffengeschäften fürstlich entlohnen lassen. xxx Wenn er seinen Zweck erfüllt hat, wird er dem Pöbel zum Fraß vorgeworfen. Jemand, der wirklich Verantwortung für eine Nation trägt, und klaren Verstandes ist, würde nie mit sofortigem Krieg drohen, nur weil irgendwo ein vermeintlich böser Diktator in einem heruntergekommenen Stadtviertel angeblich Giftgas einsetzte, was ohnehin in einem Bürgerkriegsgebiet, wo Köpfen und Versklavung an der Tagesordnung stehen, noch als eine humane Notlösung gewertet werden darf. Es ergibt auch keinen Sinn, warum Assad die vorsätzlich die Zivilbevölkerung angreifen sollte; in einem solchen Falle wäre es binnen kürzester Zeit den Rückhalt seiner Armee los, Logisches Denken scheint in unserer politischen Welt gänzlich zu fehlen…

  19. Karl Blomquist am

    Warum wollen die USA den großen Krieg in kürze führen?

    Den USA geht es wie 1914 und 1939 um die VERNICHTUNG des Hauptkonkurrenten, diesmal Chinas. Die Angelsachsen gehen damit das 3. Mal innerhalb von 120 Jahren nach diesem Muster vor: WK I und WK II planten und starteten sie ebenfalls um den Haupthandelskonkurrenten zu vernichten: seit 1897 verfolgen England und die USA ihr Ziel des Germaniam esse delendam (Deutschland muss vernichtet werden). Unterschied zu heute: WK I und WK II WOLLTEN sie führen, um den Konkurrenten zu beseitigen. Aber sie MUSSTEN es nicht. Nun haben sie ihr Imperium dermaßen überdehnt und überschuldet, dass ihr Absturz unvermeidlich bevorsteht, und zwar bald. Da die USA jedoch um jeden Preis erste Supermacht bleiben wollen, MÜSSEN sie nach ihrer Logik diesmal sogar zuschlagen. 70 Prozent der US-Politkaste wollen die Weltherrschaft jetzt durchsetzen, anstatt sich in eine multipolare Welt einzugliedern, gemäß Staatssekretär Andreas von Bülow. Ob über den Hebel Syrien oder Korea.
    Sie haben diesen Krieg sogar schon selbst angekündigt: bis 2028. Wir müssen davon ausgehen, dass sie, um ihrer Pleite zuvorzukommen, schon weit eher zuschlagen, schätzungsweise bis 2020. Der Feind hat keine Zeit mehr. Das ist sein schwacher Punkt.

    • Michael Höntschel am

      KB, richtig. Aber bitte Entwicklung in Ukraine nicht unterschätzen. Erst vor wenigen Tagen wurde das OK für die Ostfront nach Deutschland verlegt.

      • Karl Blomquist am

        @Michael Höntschel
        Ja, Deutschland ist als Schlachtfeld vorgesehen,
        und Königin Stiefmutter will die Vernichtung Deutschlands sicherstellen.
        Genau dafür hat Königin Stiefmutter dem Volk den vergifteten Apfel der Grenzöffnung und der herbeigerufenen Migrationswaffe verabreicht:
        um Deutschland zu destabilisieren und unfähig zu machen, doch noch der ihm von den USA zugedachten Vernichtung zu entgehen, um es unfähig zum Seitenwechsel zu machen.

  20. heidi heidegger am

    "Man kann ein Unterstützer Israels sein und den Zionstaat trotzdem kritisieren.." Eggert, Du alter one-percenter, lol! mrkls gäste und zu viele hirntote "linke" würden sagen zu 99%: "man kann ein (ultra-abstrakter) unterstützer zions sein und den israelstaat trotzdem kritisieren", denn es gibt aus deren sicht kein israel, sondern: *ey, du nix sagen israel–izza alles palästina, yalla-habibi!*

    zacknweg

  21. Diese unsägliche syrische Kriegsgeschichte nimmt wohl nie ein Ende! Es hat doch jeder Bürger aufgeatmet, als es hieß, dass der IS besiegt sei. Und man ist als Europäer davon ausgegangen, dass sich in Syrien die Lage wieder normalisieren würde. Es wie in Afghanistan werden wird, dass Verbände der Friedenstruppen nach dem Rechten sehen müssen, also stationiert bleiben, aber ansonsten die großen Kämpfe vorüber sind.
    Die jetzige Situation ist allerdings beängstigend. Ich kann mir nicht helfen, habe den Eindruck, dass es dort zu vielen Männern entgegenkommt, dass sie mit dem Kämpfen weiter machen können. Schließlich haben viele Syrer und auswärtige Söldner keinerlei Vorstellungen davon, was sie sonst tun können. Also keine gesicherte Existenz in friedlichen Zeiten in Aussicht. Und so birgt eben der Orient besonders große Gefahr, Konflikte immer kämpferisch zu lösen. Der reichliche Nachwuchs, die vielen jungen Männer, müssen irgendwo und -wie beschäftigt werden. Am Trümmer beseitigen und Aufbau haben die wenig Interesse, wie man in Afghanistan sieht. Da sitzen jetzt noch die Männer teetrinkend vor vielen zerstörten Häusern.

  22. Rumpelstielz am

    Israel wünscht sich nur die Wiederinbetriebnahme der Pipeline von den nördlichen Ölfeldern des Irak durch Syrien bis nach Israel – denn die hatte Assad´s Vater nach dem 67iger – 6Tg Krieg zugemacht.
    Israel am Zapfhahn Europas – besser nicht.

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