«Sie haben an meiner Schulter geweint»

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Die syrisch-orthodoxe Ordensschwester Hatune Dogan bereist mit ihrer Stiftung von islamischem Terrorismus gebeutelte Regionen in der ganzen Welt. Für Europa hat sie eine eindringliche Warnung.

COMPACT: Sie wurden 1970 im Osten der Türkei geboren. Wie würden Sie Ihre Kindheit als aramäische Christin unter dem Islam beschreiben?

Hatune Dogan: Der Ort, in dem ich lebte, war das Paradies. Als Christen lebten wir jedoch unter den härtesten Umständen. Ständig hatten wir Angst, in jedem Moment angegriffen, beraubt oder getötet zu werden. Es herrschte Unterdrückung. Wir wurden nicht einmal als Menschen bezeichnet.

COMPACT: Das klingt eher nach Terror, wie heute unter dem IS.

Hatune Dogan: Das ist dasselbe. Die glauben ja alle an denselben Koran. Es gibt keine liberalen Muslime, die dieses Buch ernst nehmen. Den IS gibt es schon so lange wie Mohammed. Er ist ja dessen Vorbild. Was
Mohammed schrieb und tat, das tun auch die ISLeute – einhundertprozentig.

COMPACT: Sie haben in einem Vortrag gesagt: «Kein Mensch hat in einem Leben so viele Gräueltaten
gesehen wie ich.»

Hatune Dogan: Über 3.000 missbrauchte Mädchen und Frauen haben an meiner Schulter geweint. Ich habe zweigeteilte Kinderleichen gesehen. Ich sah einen syrisch-orthodoxen Priester, der in sieben Stücke geteilt wurde. Eure Medien zeigen das nicht. Diese Realität ist schwer zu verkraften. Wenn ich vor dem Islam warne, heißt es, ich sei ja eine «Betroffene». Liebe Europäer, wollt Ihr das auch erleben, was wir erlebt haben?

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COMPACT: Sie unterscheiden nicht zwischen Islam und Islamismus?

Hatune Dogan: Diese Gräueltaten sind alle im Namen des Islam passiert. Für mich kann jeder Muslim, der nach dem Koran lebt, gar nicht anders handeln. Die Muslime sind in ihren Schriften gefangen. Deshalb sage
ich: Es wird keinen Frieden auf der Welt geben, bis der Koran reformiert ist. Das kann ich garantieren.
Irgendein Dummer wird ihn immer lesen und erfüllen wollen, so wie ich mich Matthäus, Kapitel 25, Vers
40, gewidmet habe. Da sagt Jesus: «Was Du für den geringsten Mitmenschen tust, das hast Du für mich getan.» Ohne Unterschiede. Religion, Konfession, Hautfarbe sind mir egal. Die Muslime haben ein Recht, sich auch einer Schrift zu widmen. Der Unterschied ist: Von ihnen werden Gräueltaten gefordert.

COMPACT: Sie sagen, Deutschland habe die «Wölfe hereingeholt und die Schafe draußen gelassen».

Hatune Dogan: 2016 war ich elf Mal im Nahen Osten. Ich sehe, wer dort geblieben ist. Junge Männer sind in Euer Land gekommen. Die sollten eigentlich Syrien wiederaufbauen. Die haben die missbrauchten Mädchen und Frauen, Kinder und Witwen dagelassen. Wofür? Entweder, die wollen Familiennachzug haben, oder hier heiraten. Das gibt ihnen das Recht, sich hier niederzulassen. Das ist verkehrt. Deshalb habe ich das so gesagt. Ich weiß, wovon ich spreche. Aber die deutsche Regierung wollte unsere Hilfe nicht.

COMPACT: Wie meinen Sie das?

Hatune Dogan: Unser Bischof hat einem Politiker unsere Hilfe angeboten. Er hat erklärt, dass ein Schaf den Wolf unter Hunden stets erkennen wird. Wir haben ja diese Erfahrung der Schafe. Wir wissen, wer der Wolf ist. Aber bis jetzt gab es keine Reaktion.

COMPACT: Wer war dieser Politiker?

Hatune Dogan: Das möchte ich nicht sagen. Aber er hätte die Macht gehabt.

COMPACT: Wie erkennt man Wölfe?

Hatune Dogan: Ein IS-Mitglied oder einen fanatischen Salafisten erkennt man an seinem Bart: Unter der Lippe bleibt er rasiert, trägt aber drum herum einen Kinnbart. Das ist typisch mohammedanische Stilvorschrift und zeigt klipp und klar, dass sie nicht mal vom Aussehen hierher passen wollen. Wenn Sie an denen vorbeigehen, werden diese Typen mindestens zur Seite gucken. Vor Kirchen spucken sie wahrscheinlich auf den Boden.

COMPACT: Wie sieht es mit weniger auffälligen Muslimen aus?

Hatune Dogan: Es gibt vier verschiedene Gruppen des Islams. Die erste Gruppe besteht aus hochgebildeten Menschen. Eine leider sehr kleine Gruppe. Die sagen: Das, was da steht, hat doch nichts mit Religion zu tun! Die trauen sich aber nicht, etwas zu sagen, aus Angst, getötet zu werden. Die zweite Gruppe sind Muslime, die nicht arabisch sprechen und lesen können. Gott sei Dank verhalten sich Inder oder auch viele Türken zum Koran, der ja die wörtliche Offenbarung Allahs beinhalten soll, wie Analphabeten. Würden die alle den Koran lesen können und ihm folgen, stünde die Welt in Flammen! Die dritte Gruppe sind Alawiten und die Gruppe der Schiiten, die Ayatollah Khomeini nicht folgt. Die, würde ich sagen, sind liberal. Dann kommt die vierte Gruppe. Das sind die Salafisten. Der IS, Al-Qaida, Boko Haram, die Muslimbruderschaft und Graue Wölfe zähle ich alle hierzu. Also, man sollte nicht alle Muslime in einen Topf werfen. Das tue auch ich nicht. Ich spreche in meinen Vorträgen immer von der vierten Gruppe.

COMPACT: Was raten Sie Europa?

Hatune Dogan: Es muss aufhören, so blauäugig zu sein. Ich erzähle Ihnen die wahre Geschichte von zwei Nachbarsjungen, die in derselben Woche geboren wurden, Tobias und Mohammed. Sie spielten miteinander, bis Mohammed im Alter von vier Jahren in die Koranschule kam. Der Junge lernte, dass es verboten sei, sich mit Ungläubigen anzufreunden. Allah erlaube es nicht. Das sagte das Kind den Eltern frei heraus! Auch der Vater kennt diese Verse. Doch er sagt: «Hallo Nachbar, wie geht es Dir?»

COMPACT: Er spielt die Freundlichkeit nur vor?

Hatune Dogan: Ja. Weil die Muslime noch in der Minderheit sind, übt der Vater Taqiyya aus. Das bedeutet: «Verschiedene Gesichter haben.» Um ans Ziel zu kommen, dürfen sie Schweinefleisch essen, Alkohol trinken und sogar ihrem Glauben entsagen. Sobald sie dann aber genug Kraft und Macht haben, müssen sie echte Moslems sein.

COMPACT: Was ist das Ziel?

Hatune Dogan: Die ganze Welt zu islamisieren. Das ist das Ziel des Islam von Anfang an – bis heute.

COMPACT: Also steht Europäern im schlimmsten Falle das bevor, was sie in Ihrer Kindheit durchlitten haben?

Hatune Dogan: Mit Sicherheit! Schauen Sie, im 8. Jahrhundert hatten wir Christen im Nahen Osten die Muslime genauso empfangen wie Ihr heute. Die gab es in den meisten Gebieten dort vorher nicht. Wir sagten, wir müssen diesen armen Menschen aus christlicher Sicht helfen und haben ihnen alles beigebracht: Geografie, Astronomie, Kunst. 96 Prozent der Bewohner des Orients waren Christen, heute
sind es noch zwei Prozent. Und die werden auch nicht in Ruhe gelassen. Wo sind sie geblieben? Sie wurden getötet oder sind konvertiert.

COMPACT: Ich habe gelesen, dass im Islam auch Bestechung zum Erreichen der Ziele erlaubt ist.

Hatune Dogan: Als Vertreter einer muslimischen Gemeinde würden Sie versuchen, sagen wir, den Landrat zu sich zu holen. Sie würden ihn mit ihrer Gastfreundschaft blenden. Das ist die Methode. Wenn diese
Gemeinschaft dann den Wunsch hat, zum Beispiel eine Moschee zu bauen, wird der Landrat nicht nein
sagen. Unsere Politiker und viele Kirchenvertreter wurden so verblendet.

COMPACT: Was sagt es über Deutschland aus, dass Merkels Integrationsbeauftrage Aydan Özoguz aus der Türkei kommt?

Hatune Dogan: Das ist für mich das Allerschlimmste, dass jetzt Muslime als politische Kandidaten aufgestellt werden. Hey, Leute, Politiker, Volk, wo geht Ihr hin? Islam im Parlament? Wenn die die Mehrheit im Parlament haben, was werden die über Euch entscheiden? Ihr seid blind! Dumm, in dieser Hinsicht!

COMPACT: Wie passt es zusammen, dass ausgerechnet Verfechter des Liberalismus den Islam verteidigen?

Hatune Dogan: Europa ist so gut wie entchristianisiert. Die Europäer müssen zurück zum Christentum kommen. Nicht, weil sie sich verteidigen müssen. Nein, sie sollen zu ihrem Christentum stehen! Sonst haben sie keinen Halt und sind verloren. Heiden werden sowieso als erstes geschlachtet. Die naiven Leitmedien und Politiker haben Schuld an allen Gräueltaten, die es schon gab und noch geben wird. Wenn
sie nicht bald aufwachen, ist es zu spät. Der Islam hat Zeit. Der Orient ist auch nicht an einem Tag erobert worden. Möchten Europäer unter der Scharia leben? Hier passieren schon Steinigungen. In Deutschland gibt es über 40.000 beschnittene Mädchen. Die Frau ist es nicht wert, Lust am Sex zu haben. Wo gehen wir hin? Warum erwacht Europa nicht?

COMPACT: Dieses Jahr gründete sich eine muslimische Bürgerwehr, die sogenannten Germany’s Muslims. Was braut sich hier bei uns zusammen?

Hatune Dogan: Die bereiten sich vor! Der Gründer ist ein deutscher Konvertit. Er sagt, Muslime müssen sich Respekt erkämpfen, man solle aber keine Angst vor ihnen haben. Sie seien keine Sekte, sondern erfüllten nur, was Mohammed gewollt hat. Das sagt er offen. Wenn die erfüllen, was im Koran steht – oh, mein Gott! Schon jetzt haben wir Berichte von Waffenarsenalen in Moscheen. Die waren von Anfang an
strategische Treffpunkte für Vorbereitungen auf den nächsten Angriff auf Ungläubige. Bis heute ist die Aufgabe dieselbe.

COMPACT: Ist Merkels Flüchtlingspolitik christlich?

Hatune Dogan: Merkel hat total falsch gehandelt. Wenn jetzt nichts passiert, ist in 50 Jahren die muslimische Mehrheit da. Wer das gut findet, will seine Kinder vor seinen Augen geschlachtet sehen.

Foto: Brunnen Verlag

Das von Tino Perlick geführte Interview erschien zuerst in COMPACT 11/2017

Hatune Dogan wurde 1970 in der Osttürkei geboren. Als Kind floh sie mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland, da ihr Vater wegen seines christlichen Glaubens Todesdrohungen erhielt. Die ausgebildete Krankenschwester und Psychotherapeutin hilft mit ihrer 2003 gegründeten Stiftung Menschen, die wegen ihres Glaubens oder ihrer politischen Gesinnung verfolgt werden. 2010 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Dogans Buch erschien 2015.

 

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