Sensationelle Wende im Mordfall Lübcke: Stephan E. widerruft sein Geständnis

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Nun kann es spannend werden: Mit Frank Hannig hat der Tatverdächtige einen neuen starken Verteidiger. COMPACT-Leser haben den Rechtsanwalt in guter Erinnerung.

Stephan E. hat sein Geständnis, den hessischen Regierungsdirektor Walter Lübcke (CDU) ermordet zu haben, widerrufen. Das bestätigte nach ersten Medienberichten auch der neue Pflichtverteidiger des Tatverdächtigen, Frank Hannig aus Dresden. Hannig ist für COMPACT-Leser kein Unbekannter: Er war auch der Rechtsbeistand für den Whistleblower Daniel Zabel; der JVA-Beamte hatte nach dem Mord an Daniel Hillig in Chemnitz Ende August 2018 den Haftbefehl geleakt und damit die staatliche Vertuschungsstrategie („Unfall, alkoholbedingt, unklarer Tathergang“) durchkreuzt. Zabel und Hannig traten gemeinsam vor die Kameras von COMPACT-TV und legten ihre Sicht der Dinge dar. Hannig ist in Sachsen bei den Freien Wählern aktiv.

Stephan E.s Geständnis von letzter Woche war erfolgt, als er anwaltlich noch von  Dirk Waldschmidt vertreten worden war, der laut spiegel.de „bereits zahlreiche Akteure der rechtsextremen Szene vertrat und der zeitweise Vizechef der hessischen NPD war“.  Stephan E. hat sich jetzt offensichtlich von diesem Anwalt getrennt und Hannigs Verpflichtung zugestimmt.

Trotz des Widerrufs bleibt Stephan E. schwer belastet. An der Leiche Lübkes wurde eine DNA-Spur von ihm gefunden. Und die Tatwaffe vom Kaliber .38 wurde in einem Erddepot, das Stephan E. den Ermittlern selbst genannt hatte, sichergestellt. Ändert sich an dieser Sachlage nichts, so könnte Stephan E. einer Mordverurteilung nur entkommen, wenn er auf Totschlag (Tötung im Affekt) plädieren lässt oder nachweisen kann, dass die Tatwaffe aus seinem Erddepot nicht von ihm, sondern von einer anderen Person auf Lücke abgefeuert wurde. Unklar ist weiterhin, ob es Hintermänner oder Komplizen gab, entweder aus der rechten Szene, von Geheimdiensten oder von der Mafia. Im jetzt widerrufenen Geständnis hatte sich E. als Einzeltäter bezeichnet.

COMPACT bleibt am Ball. Ein Redaktionsteam von uns ist derzeit in Nordhessen auf Spurensuche und für Zeugenbefragungen unterwegs. Die Ergebnisse unserer Recherche werden Sie in Kürze hier lesen können. COMPACT hat sich der kriminalistischen Aufklärung verschrieben – und dem Kampf gegen Fake News. Legendär sind unsere Aufklärungsergebnisse bei der NSU-Mordserie, die die staatliche Verschwörungstheorie profund in Frage stellen. Immerhin gibt es auch eine Verbindung des NSU-Komplotts  zum aktuellen Fall: Lübcke war Dienstchef von Andreas Temme – dem Verfassungsschützer, der beim angeblichen NSU-Mord an Hallt Yozgat im April 2006 in Kassel als einziger Deutscher am Tatort war.

Unsere COMPACT-Edition „NSU: Die Geheimakten“ ist eine umfassende Darstellung der Ereignisse aufgrund von offiziellen Akten, die von den Leitmedien verschwiegen wurden. Hier zu bestellen. Unter dem Cover können Sie das komplette Inhaltsverzeichnis studieren.

 

 

 

 

 

Aus dem Inhalt:
Die verlorene Ehre der Medien
Übersichtskarte: Opfer und tote Zeugen
Zitate zum Thema
Erselbstmordet in Eisenach
Interview mit Siegmund Mittag
Hinweise auf einen Doppelmörder
Interview mit Dorothea Marx (SPD)
Die Fundgrube im Wohnmobil
Wie alle Indizien zusammenpassen
V-Frau Zschäpe
Die Aussage der Katzenmutter
Wie sich Zschäpe selbst belastet hat
Das Mädchen und der Agent
Zschäpes Kontakte zum Staatsschutz
Phantome in Heilbronn
Geheimdienste am Tatort
Das große Zeugensterben
Erhängt, verbrannt, vergessen
Über ein Dutzend Zeugen leben nicht mehr
Interview mit den Eltern von Florian Heilig
„Diabetischer Schock“ killt NSU-Erfinder
Der plötzliche Tod von V-Mann Corelli

Kassel: 120 Jahre Aktensperre

Tod im Internet-Café

Verfassungsschützer Temme am Tatort


Das große Tabu: Türkische Täter

Dringend gesucht wird: Veli A.

Ein Kurde an drei Tatorten

Wer kennt Mevlüt Kar?
Agent zwischen Islamisten und Neonazis

 


Das Geheimnis der Stasi-Ceskas

Eins, zwei, viele Ceskas
Die Identifikation der Tatwaffe ist zweifelhaft

COMPACT-Edition „NSU: Die Geheimakten“ können Sie hier bestellen.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

43 Kommentare

  1. Avatar

    Vielleicht hat man beim Geständnis etwas "nachgeholfen". Soetwas ist ja seit Anbeginn der Zeiten üblich und überliefert.
    Dafür spricht, daß "höhere" Kreise
    1. unbedingt einen "Rechtsradikalen" als Täter wünschten und
    2. ganz bestimmt nicht wollten, daß herauskommt, daß die Mafia mit Windkraftanlagen ihr Geld wäscht und
    3. enge Verwandte des Opfers ihr Geld mit solchen Anlagen machen wozu er die Genehmigungen erteilt ….

    Die äußeren Umstände so herzurichten, daß es paßt – dazu war schon Metternich seinerzeit fähig!

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    Ein interessanter Artikel bei Peds Ansichten mit dem Titel: "Gehirnwäsche". Kleiner Auszug als Zitat: "Es ist so einfach wie zwei Polizisten, die einen unschuldigen Verdächtigen einschüchtern, um ihn glauben zu machen, dass er schuldig ist. Die Beamten und der Verdächtige werden ihre Interaktion nicht als Gehirnwäsche sehen. Die Beamten können ehrlich an seine Schuld glauben. Und am Ende des Prozesses wird der Verdächtige auch glauben, dass er das Verbrechen begangen hat. Er wird sogar in der Lage sein, sehr detailliert zu beschreiben, wie er es getan hat. Das ist eine übliche, tägliche Gehirnwäsche.
    Die Schlüsselelemente der Gehirnwäsche befinden sich in diesem kühlen Raum mit der abblätternden Farbe an den Wänden. Diese drei Elemente sind Kontrolle, Krise und emotionale Resonanz. Um jemanden erfolgreich einer Gehirnwäsche zu unterziehen, muss man seine Umgebung kontrollieren, ihm eine Krise aufzwingen und dann Kernemotionen wie Angst, Liebe, Schuld, Hass und Scham anzapfen und ihn durch die Krise führen, indem er einen neuen Glauben akzeptiert und verinnerlicht." Zitat Ende.
    So wurde und wird es gemacht.

  3. Avatar

    k
    Laut Zeitung HNA-Kassel (kräftig gegen rechts und pro NSU-Lügen) haben sowohl die Wirtin des einstigen Nazi-Stammlokals als auch Szene-Bekannte ausgesagt, daß sie diese Tat dem Stephan E. (soll immerhin seinerzeit in dem Lokal -wie die anderen Kasseler Nazis dort- durch Brutalität aufgefallen sein, hatte sich aber zuletzt -wohl wegen der Famlie- seit etwa 10 Jahren zurückgezogen) nicht zutrauen!!

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    Schön,vielleicht gelingt es den vereinten Bemühungen von Herrn Hannig und (weniger)Compact irgendwann,das Wirrwar unvollständiger,widersprüchlicher Meldungen zu beenden.Bis dahin sage Ich in der Sache nichts mehr,nur so viel : Nach meiner Einschätzung haben wir es hier nicht mit einem Schwindel wie "NSU"/Döner zu tun.Einige wesentliche Dinge liegen hier doch anders.Es dürfte sich um die Tat eines geltungssüchtigen Einzeltäters handeln. Wette100:50. Setzt jemand dagegen?

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    Marques del Puerto am

    Habe die Ehre,
    nur mal zur Info, wenn ich das Maul aufmache und detailliert davon berichte wie die Tötung von Lübcke abgelaufen ist, dann nützt mir auch nichts der heilige Geist als Rechtsbeistand am Ende. Und wenn die Knispel auch noch in meinem Vorgarten gefunden wird, dann hat man die 15 Jahre + gewonnen und keiner egal wer wird mich da aus der Sch***e holen !
    Ich kann da keinen Anwalt verstehen der Deals mit Staatsanwälten macht oder seinen Mandanten nicht zum schweigen verdonnert. Dann wurden auch noch DNA Spuren von Stephan E. an dem Toten sicher gestellt . Wie ist das passiert mit einem Schuss aus 3 bis 5 Meter Entfernung ? Hat Stephan E . den Lübcke noch einen Abschiedskuss gegeben und gesagt, mein Gott Walter oder wie ?!
    Um es mal kurz und knapp zu erklären, der Täter steht fest und egal was er jetzt neues aussagt oder meint fälschlicherweise gesagt zu haben und jetzt nicht passt, wird am Ende keine Sau interessierten da das Puzzle schon fast zusammen gefügt ist der Bösewicht feststeht.
    Denn reden ist Silber und schweigen Gold , so einfach ist Rechtsprechung in Deutschland. Kennen Sie ja schon von unseren Fachkräften, isch Ali nix verstehen….
    Mit besten Grüssen
    der Marques

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        KEHRAUSZEIT am

        Ja genau – zum Glück haben wir in diesel Land ‚fast‘ Religionsfreiheit.

        So steht es jedem frei zu glauben was er will.

        Die einen glauben an Geheimdienste und deren politische Morde, die anderen wissen sogar darum und die nächsten wollen und können aufgrund ihres unerschütterlichen Glaubens an das Gute, das Rechtschaffene und den Rechtsstaat einfach nicht glauben das solch bösartige Menschen und Machenschaften unter uns sind.

        Immerhin mag man solche Menschen um Ihren Glauben an das Gute beneiden, nicht aber aufgrund ihrer folgenschweren Naivität.

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    Kehrauszeit am

    Ist es sicher daß er es den Ermittlern nannte ? Oder nannten die Ermittler es ihm ? Fragen über Fragen – man weiß es nicht.

    Aber daß es einem Familienvater nicht nützt sich so abzureagieren, das hat er doch sicherlich selbst auch sehen können – oder nicht ? Wem aber nützt dieser Fall ?

    Schlimm ist es jedenfalls wenn Geheimdienste die Macht haben sich irgendeine beliebige Person zu suchen, diese zu Kriminalisieren, zu Bedrohen zu Geständnissen zu zwingen oder schlimmeres, denn Tote reden nicht. Und bei Islamisten wird immer ein Pass gefunden – auch in Bränden die einige zehtausend Grad heiß sind…

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    Ja,Ja, habe schon verstanden.Die Bedienung der Marktlücke "Verwörungsphantasten" ist schließlich eine der wirtschaftlichen Hauptsäulen des Unternehmens,da werden hartnäckige Skeptiker leicht zur Gefahr fürs Geschäft.

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    Das alles wirft schon viele Fragen auf, auch weil die Medienschelte gegen die AfD von Anfang an viel zu früh begonnen hatte.
    Diese dürfte es eigentlich gar nicht gegeben haben!
    Es ist schon alles sehr dubios, auch der V Mann und die wechselnden Kaliber.
    Wenigstens soweit ist da viel Raum für Vermutungen.
    Im übrigen, wie mit aller Kraft und Staatsmacht diese taktisch- perfide Politik der Zuwanderung gerechtfertigt und relativiert wird, das ist auch völlig klar.

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    Markus Niebel am

    Die Frage ist doch, warum Stephan E. tagelang geschwiegen hat und dann plötzlich "ausgepackt" – und zwar umfassender als notwendig! Er hat nicht nur die Tat gestanden sondern auch sein Waffenlager verraten und (unpolitische) Waffenhändler mit Namen genannt. Dies war völlig unnötig. Denn in einem Gerichtsprozess wird ihm dies keine Pluspunkte bringen. Hier muss man sich doch die Frage stellen, auf welche Art und Weise von den "Behörden" auf Stephan E. druck ausgeübt wurde.

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    Irgendwehr am

    Leider ist es so, dass man keinem Organ, welches eine öffentliche Stellungnahme abgeben darf, mehr trauen kann. Daher wäre ich für echt-Zeit Übertragungen der Verhandlungstage.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Na die dritte Reichsgerichtsbarkeit geht schon wieder auf den Verteidiger von Stefan E. los und verleumdet ihn, wahrscheinlich will man ihn ohne Verteidiger und Urteil vor ein Standgericht schleppen, wenn er einmal tot ist dann kann man die Wahrheit über den Mord verschweigen.

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    Kaliber wurden schon viele genannt. Anfangs war das 22 lfB im Gespräch, dann war von einer 9mm die Rede und jetzt Kal. 38. Die Pistolentheorie hat sich damit erledigt, da das Kal. 38 eine klassische Revolver-Patrone ist.

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      heidi heidegger am

      38er (Hülse bleibt in der Trommel) macht auch mehr Sinn aus Staatssicht, weil die die Hülse nicht präsentieren können-wollen, voll arrogante Behörden und so..a-propos ’38er Jahr: letztens machte hier einer Spässken wg. "Honegger", hah!:

      — Arthur Honegger, der Welsch-Schweizer Komponist mit dem ganz eigenständigen, völlig unorthodoxen Klangstil, hat dieses Werk ("Totentanz"-ein Oratorium / anm. hh) zusammen mit Paul Claudel, dem größten lebenden Dichter des katholischen Frankreich, 1938 geschaffen.. —

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        Heidi, ich glaube wir haben ein Problem. Wenn ich zitieren darf:
        (…) Die Waffe hingegen, mit der Lübcke erschossen worden ist, wird weiter gesucht. Lediglich eine Projektilhülse einer 9mm-Pistole wurde am Tatort aufgefunden. Eine Waffenbesitzkarte besaß Ernst jedoch nicht. (…)

        Das dürfte nicht sein, ein 38er Spezial ist keine 9mm Para, und ein Revolver hat keinen automatischen Hülsenauswurf.

        Quelle: Welt-Online:
        Das dürfte als Zäsur in die Geschichte eingehen
        Stand: 27.06.2019 | Lesedauer: 6 Minuten
        (ca. 15. Absatz)

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        Jeder hasst die Antifa am

        Ist das der Bruder von Erich, du kennst auch alle Kommunisten, hahaha

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      Zuerst war es das Caliber 22 lfB. Ist auch geeigneter als die anderen. Wie erklären sich diese verschiedenen Meldungen? Setam. Das Geschoß müßte doch längst entnommen sein.

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        heidi heidegger am

        danke @HALLO (9mm hat die Polizei eh selbst genug, hähä) 😕

        und Soki: das mit dem KK wollte ich schon ganz früh schreiben (ist leiser und es gibt sogar MPs mit dem Kaliber..uiuiuih)

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        Von Kal. 38 war anfangs gar nicht die Rede weil die einen Wumms machen würde (180 – 240 Dezibel), den man nicht nur IM Dorf sondern BIS zum nächsten Dorf hören würde. 9 mm wäre plausibel, was die gefundene Hülse und die tödliche Verletzung mittels einen Schuss angeht, Welt-Online berichtete auch anfangs davon, kam dann aber wieder davon ab. Die Storys über das, angeblich, typische Mafia-Kaliber 22 lfB fehlt jeglicher Grundlage.

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        @ Hallo und die anderen Ballistiker: Wie kommen Sie auf die Dezibel? Bei 240 würden dem Schützen die Trommelfelle wegfliegen. 45 ACP bringt aus 5 Zoll-Lauf etwa 140 D. reicht auch. 9 Para hätte einen Ausschuß gegeben (bei Vollmantel) oder sofortigen Tod (bei Teilmantel). 22LfB wäre das einzige Kaliber,was die Hausbewohner nicht gehört hätten und auch das nur mit Schalldämpfer. Wünsche noch schönes Fachsimpeln.

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    Ein Geständnis mit Hinweis auf das Versteck der Tatwaffe – das ist Täter- oder Mittäterwissen.

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      Robert Ketelhohn am

      Außer wenn Vertreter gewisser Dienste vor den Ermittlern oder zwischendurch Gelegenheit hatten, ein ernstes Wörtlein mit Herrn V-Mann Ernst zu sprechen.

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      Genau, sollte er wirklich die Ermittler zu der tatsächlichen Tatwaffe geführt haben,ist der Widerruf des Geständnisses reiner Humbug.

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      ……Und die Tatwaffe vom Kaliber .38 wurde in einem Erddepot, das Stephan E. den Ermittlern selbst genannt hatte, sichergestellt……
      Frage 1: Hat er jetzt den Ermittlern gesagt daß die Waffe in diesem Erddepot liegt, oder hat er nur von einem Erddepot gesprochen?
      Das klingt unlogisch, denn wenn er die Waffe in dem Erddepot versteckt hatte, ergäbe es keinen Sinn in den oben genannten Aussagen, nur auf das Depot hinzuweisen, ohne dabei zu sagen daß darin die Tatwaffe zu finden sei.
      Frage 2: Wenn ein Erddepot genannt wird, gibt es dann Mitwisser (Mitnutzer)?
      Frage 3: Könnte auch jemand anderes die Tatwaffe hinterlegt (untergeschoben) haben?
      Frage 4: Hat (hatte) Stephan E Kontakte zu staatlichen Stellen? — ach ja, wurde ja schon beantwortet.
      Frage 5: Geht jetzt das "Zeugensterben" los? (ich weiß, klingt makaber).
      NSU und Česká 83 lassen grüßen .

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    Für die nicht vorsorglich geshredderten “NSU“ Akten gilt eine 120jährige (!) Nachrichtensperre.

    Das Schweinesystem hat so viele Leichen im Keller, die stinken schon durch die Decke.

  15. Avatar
    Seepferdchen am

    "Sensationelle Wende im Mordfall Lübcke: Stephan E. widerruft sein Geständnis "

    Blödsinn. Nichts sensationelles sondern lediglich Folge des Wechsels des Anwalts. Nix erwähnenswertes, völlig normal

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      Fridolin März am

      EIN Seepferdchen ist nichts sensationelles!!! Hatti mit 7….

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      Nachdenker am

      See——-
      Das würde mich auch ärgern. So nah dran. Und wieder nichts.

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      Fischer's Fritz am

      @SEEPFERDCHEN
      Richtig erkannt.
      Aber frisches Futter für unsere sensationslustigen Verschwörungstheoretiker, die sich jetzt wieder neue, schauerliche Räuberpistolen aus den Fingern saugen bzw. schreiben können.
      Und COMPACT, wie sonst meist BILD, mit vorneweg:
      "Ein Redaktionsteam von uns ist derzeit … auf Spurensuche und für Zeugenbefragungen unterwegs. Die Ergebnisse unserer Recherche werden Sie in Kürze hier lesen können."
      Ha, ha. des wird widder a spannendes Späßle. 🙂

  16. Avatar
    Irgendwehr am

    Das ist ein Hammer. Sollte S.E. endlich einen Verteidiger haben, der seinen Titel verdient?

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      In der Bunten Lumpenrepublik ist mit der medial-politischen Vorverurteilung das Verfahren de facto beendet, danach die Gau(c)kelei dient nurmehr der Inszenierung vermeintlicher "Rechtsstaatlichkeit". Damit passend gemacht werden kann was der Linksstaat verlangt wird ein Verschluß aller "Beweise" und Akten verordnet um die Justizirrtümer, nein, Blutjustizurteile zu verewigen. Siehe BRD-Freisler Götzl insachen NSU.

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        @Compact-Redaktion: Woher habt Ihr die Information, dass die Tatwaffe im von Stephan E. angegebenen Erddepot gefunden wurde. Ich habe bisher nur gelesen, dass dort Waffen gefunden wurden. Wie wurde die Tatwaffe identifiziert?

        @Mitkommentatoren: Weiß einer von Euch Näheres?

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      Werter Irgendwe(h)r, genau genommen ist es kein Titel,sondern eine Funktionsbeschreibung.Es ist immer notwendig,jedes Wort,ja jeden Buchstaben auf die Goldwaage zu legen. Z.B. ist der Unterschied zwischen "wesensgleich" und "wesenseins" im Grieschischen nur ein Buchtstabe (i) .Und wegen dieses einen Buchstabens gab es jahrzehntelangen,teils blutigen Streit zwischen Papst, germanischen Fürsten und antiken Herrschern.- Präziser Gebrauch der Begriffe führt zu präzisem Denken und dieses ist Voraussetzung für siegreiches Handeln. Das Gegenteil führt in den Untergang.

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        heidi heidegger am

        Mit einem Kleeblatt soll der Heilige Patrick den Iren die Dreifaltigkeit erklärt haben.

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        heidi heidegger am

        Kirchentrennend zwischen Ost- und Westkirche wurde die Differenz in der Auffassung des Filioque (Hauchung nur durch den Vater oder auch durch den Sohn) erst beim Vierten Konzil von Konstantinopel 869–870.

        konkret: Gottvater, der alleinige Gott, ist unerschaffen und ursprungslos. Der Vater zeugt auf Ewigkeit den Sohn. Der Sohn besitzt aufgrund der ewigen Zeugung alle Eigenschaften, die der Vater besitzt, ausgenommen die Ursprungslosigkeit und Vaterschaft. Somit besitzt er vom Vater auch die Hauchungskraft (vis spirativa), mit der er den Heiligen Geist mithaucht.

        Die orthodoxen Kirchen lehren, dass der Heilige Geist vom Vater durch den Sohn ausgeht. ff

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