Seit Monaten eskaliert die Gewalt in der Hauptstadt. Jetzt gab es die nächste Schießerei – mit prominenten Beteiligten. Unser Land hat sich in den letzten Jahren verändert. l: In unserem COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir analysiert, wie es soweit kommen konnte und eine verheerende Bilanz gezogen. Hier mehr erfahren.

    Donnerstag, 12.40 Uhr auf der Urbanstraße im Stadtteil Kreuzberg: Ein Motorroller nähert sich einem mit vier Personen besetzten Fahrzeug. Der Beifahrer steigt ab, eröffnet aus naher Distanz mit einer Pistole mehrfach das Feuer in Richtung des PKW. Wie durch ein Wunder wird keiner der Insassen getroffen. Noch bevor die Polizei eintrifft, können die Angreifer flüchten. Zurück bleiben die Angegriffenen, Mitglieder eines berüchtigten Clans.

    Alltag in Deutschland: Die Gewalt nimmt insbesondere in den Städten immer weiter zu. Foto: Anelo / Shutterstock

    Nach Polizeiinformationen handelt es sich bei den Zielpersonen des mutmaßlichen Mordanschlages um vier Mitglieder des Remmo-Clans, einer libanesischstämmigen Großfamilie, deren Mitglieder seit vielen Jahren durch Straftaten in Erscheinung treten und tief in das kriminelle Milieu verwickelt sind. Das zeigt sich auch bei den bisherigen Ermittlungen: Die Opfer, auf die geschossen wurde, verweigern bisher jede Kooperation mit der Polizei, weshalb die Hintergründe der Tat ebenso im Dunklen liegen, wie eine mögliche Spur zu den Angreifern.

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    Clankrieg dürfte weiter eskalieren

    Doch damit nicht genug: Denn während die Clan-Mitglieder gegenüber der Polizei schweigen, dürften sie selber durchaus wissen, wer ihnen nach dem Leben trachtet. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Racheaktionen durch den Remmo-Clan folgen werden. Berlin steht deshalb vor der nächsten Gewaltwelle, die noch schlimmer ausfallen könnte.

    Die Ermittler der Sondereinheit "Ferrum", die das Berliner Landeskriminalamt als Reaktion auf die Häufung von Schießereien eingesetzt hat, dürfte deshalb alle Hände voll zu tun haben, Licht ins Dunkel der Clankriminalität zu bringen und weitere Opfer zu verhindern. Damit das gelingt, bräuchte es freilich auch einer Null-Toleranz-Haltung der verantwortlichen Politiker. Doch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verspricht zwar regelmäßig ein konsequentes Vorgehen gegen kriminelle Clans, die Realität sieht aber anders aus. Auch – und gerade – weil der Migrationshintergrund fast aller Beteiligter in diesen Strukturen aus Gründen einer falsch verstandenen „political correctness“ nicht als Grundlage für entsprechende gesetzliche Schritte thematisiert wird.

    Die etablierten Parteien haben diesen Zuständen, die wir jetzt in unserer Hauptstadt ertragen müssen, den Nährboden bereitet. In unserem COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir diese Gewalt analysiert und eine verheerende Bilanz der letzten zehn Jahre gezogen. Dieses Heft dürfen Sie nicht verpassen, es soll eine Warnung für die Zukunft sein. Jetzt bestellen!

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