„Wir sind des Geyers schwarzer Haufen!“ – möchte man meinen, wenn Bürger unter Rekordabgaben und teurer Energie leiden, während Umweltminister Carsten Schneider (SPD) den Kuhstall zur Klimafront erklärt. In unserem Spezial Klima-Terroristen: Was Sie denken, wer sie bezahlt zeigen wir Ihnen, die Hintermänner des Klima-Terrors und das, was sie wirklich denken und wollen. Ein Heft voller harter Fakten und sachlicher Analysen. Hier mehr erfahren.

    Das Umweltministerium arbeitet an einem 331 Seiten starken Maßnahmenkatalog, der Deutschland bis 2045 vollständig klimaneutral machen soll. Das Klimaschutzprogramm 2026 bündelt Vorgaben für Verkehr, Gebäude, Industrie und Landwirtschaft. Der Anspruch ist total: Emissionen sollen bis 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Derzeit liegt die Reduktion bei rund 50 Prozent.

    Milliarden aus dem Schuldentopf

    Besonders symbolträchtig wirkt der Blick in den Stall. Schneider plant ein Messprogramm für Methan-Emissionen von Kühen, nach dem Vorbild Neuseelands. Dort locken sogenannte GreenFeed-Stationen die Tiere mit Futter an, während Sensoren die Atemluft analysieren.

    Mobile Messkammern kommen ebenfalls zum Einsatz: Für Zuchttiere stehen sogenannte portable accumulation chambers (PAC-portable Kammern) bereit. Die Kuh verbringt darin rund 45 Minuten, während Sensoren präzise erfassen, wie viel Methan sie ausstößt. Selbst Milchproben dienen inzwischen als Datenquelle. Forscher können aus einer einfachen Probe das Emissionsprofil der jeweiligen Kuh ableiten. Der Stall wird zum Labor, das Nutztier zur Messgröße staatlicher Klimabilanz.

    Die Landwirtschaft rückt nun endgültig ins Visier. Neben der Messung will Schneider auch die Zucht beeinflussen. Kühe, die genetisch bedingt bis zu 20 Prozent weniger Methan ausstoßen, sollen gezielt vermehrt werden. Parallel steht eine mögliche steuerliche Begünstigung pflanzlicher Ersatzprodukte im Raum. Für viele Landwirte steht ihre Existenz plötzlich unter Rechtfertigungsdruck. Während große Industrienationen ihre Energiepolitik primär an Wachstum und Versorgungssicherheit ausrichten, verschärft Berlin die Regulierung in immer neuen Bereichen.

    Deutsches Land in Bauernhand: Die Straße des 17. Juni am ersten Protest-Tag. Foto: Paul Klemm / COMPACT

    Schneider selbst hat klargemacht, dass er an seinem Kurs festhalten will. Auf dem Handelsblatt-  Energie-Gipfel erklärte er: „Ich möchte beim Klimaschutz kein Wackeln. Kehrtwenden, wenn man sie aus politischem Opportunismus heraus macht und nicht aus wirtschaftlicher Vernunft, sind teuer und verunsichernd.“ Der Satz weist die Richtung: Verschärfung statt Korrektur.

    Dabei lohnt ein Blick auf die Größenordnung. Die gesamte deutsche Landwirtschaft verursacht rund 8,2 Prozent der nationalen Treibhausgas-Emissionen. Methan aus der Tierhaltung macht davon nur etwas mehr als die Hälfte aus.

    Vom Heizungskeller bis zum Stall

    Das Furz-Radar ist nur ein Baustein eines gigantischen Umbaus. Der Klimaschutzfonds verschlingt jährlich Milliardenbeträge. Finanziert wird das Programm aus einem gewaltigen Sondervermögen, also neuen Schulden, ergänzt durch weitere „innovative Finanzierungsinstrumente“. Die langfristigen Kosten tragen Steuerzahler und kommende Generationen.

    Traktor mit Transparent bei der großen Bauerndemo in München am 8. Januar 2024. Foto: FootToo I Shutterstock.com.

    Im Verkehrssektor läuft alles auf ein faktisches Ende des Verbrennungsmotors hinaus. Ab 2035 sollen nur noch Elektroautos neu zugelassen werden dürfen, bis 2040 soll der Fahrzeugbestand zu 70 Prozent elektrisch sein. Parallel steigt der CO₂-Preis auf Kraftstoffe weiter an. Kaufprämien von bis zu 6.000 Euro wirken angesichts hoher Anschaffungskosten und lückenhafter Ladeinfrastruktur wie ein begrenzter Anreiz. Mobilität wird zunehmend zur politischen Lenkungsfrage.

    Im Gebäudebereich setzt die Regierung auf massive Sanierungsprogramme. Zuschüsse von bis zu 40 Prozent sollen den Austausch von Heizungen und energetische Modernisierungen beschleunigen. In der Praxis erreichen Komplettsanierungen schnell sechsstellige Beträge. Viele Eigentümer stehen vor der Entscheidung zwischen Kreditaufnahme, Substanzverzehr oder Verkauf. Der Eingriff in private Vermögensstrukturen erfolgt schleichend, aber spürbar.

    Das Klimaschutzprogramm 2026 markiert damit eine Richtungsentscheidung von historischer Tragweite. Klimapolitik durchdringt Verkehr, Wohnen, Landwirtschaft und Berufsbildung. Der politische Wille ist umfassend, die finanziellen Verpflichtungen ebenso. Am Ende steht die Frage, ob ein Land seine wirtschaftliche Substanz bewahrt, wenn selbst im Kuhstall Emissionswerte zur Staatsangelegenheit werden.

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