Raubritter-Jammern auf miesem Niveau: ARD & ZDF kriegen den Kanal nicht voll

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Das ständige Gejammerere der öffentlich-rechtlichen Raubritter über zu geringe Einnahmen veranlasste wohl den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg (EuGH), jetzt den gesetzeswidrigen Rundfunkbeitrag und die damit verbundenen Zwangsvollstreckungen von GEZ-Verweigerern als rechtskonform einzustufen – obwohl die Geldquellen der Staatspropaganda sprudeln wie nie. Aber es ist bekannt, dass der, der hat, den Kanal nie voll genug kriegt.

Trotz eines finanziell zumindest äußerst erfolgreichen Geschäftsjahres 2018 von ZDF und ZDF-Werbefernsehen mit enormer Steigerung des Umsatzes steht noch immer die Erhöhung der GEZ-Beiträge im Raum, die allein rund acht Milliarden Euro pro Jahr in die Kasse spülen – bei gleichzeitiger Reduzierung der Qualität des Programms: Zunehmend werden alte Kamellen aufgewärmt, verstaubte deutsche Heimatfilme aus der Versenkung geholt, Wiederholungen sind an der Tagesordnung, und nicht nur die Krimiserienproduktion ist unter aller Sau. Da ist es schon fast peinlich, dass ZDF-Vermarktungs-Chef Hans-Joachim Strauch im Interview mit dem Hamburger Medienmagazin new business prahlt, 2018 werde für das ZDF-Werbefernsehen zu einem außergewöhnlich guten Geschäftsjahr. Netto sei man im Zeitraum von Januar bis November im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent gewachsen.

Foto: public domain (CC0) /pxhere.com

Wegen des Rekordüberschusses in Milliardenhöhe hat Strauch wohl allen Grund, für 2019 schwarz zu sehen: „Ich glaube, dass sich die Werbeindustrie im kommenden Jahr insgesamt verhalten entwickeln wird. Der Brexit mit all seinen Verschiebungen und Konsequenzen sowie die damit in Verbindung stehenden Auswirkungen werden auch an der deutschen Werbewirtschaft nicht spurlos vorbeiziehen. Unter diesen Umständen bin ich für das ZDF Werbefernsehen für das kommende Geschäftsjahr verhalten positiv gestimmt.“ 

Alter Mann, ick hör Dir trapsen; da wird schon mal rhetorisch der Weg geebnet, wie man diese Lücken stopfen kann. Der Brexit also ist schuld, wenn die Moderatorengehälter nicht mehr in regelmäßigen horrenden Höhen steigen können? Ist es nicht eher Putin oder der Klimawandel oder der Diesel oder die Nazi-Brigade? Doch das ist nicht alles: Das Jahr dümpelt nur noch wenige Tage vor sich hin, da befassen sich die Gierschlünde der Propagandasender mit einem weiteren Aderlass der Bürger dieses Landes: Man hat längst eine erneute Erhöhung des Zwangsbeitrages ins Auge gefasst. Mithilfe des exorbitant großen Apparates aus Versorgern von Daten, die eigentlich dem Datenschutzgesetz unterliegen, aus windigen Winkeladvokaten und unverschämten GEZ-Eintreibern, die widerrechtlich als Beamte auftreten und die Bürger einschüchtern, ist die Firma flächendeckend aufgestellt, dass ihr ja kein Sünderlein entgeht, ihn zu schröpfen.  Und zwar demnächst mit einer Erhöhung der Raubrittersteuer um 0,48 Cent pro Monat. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer sollen diese Erhöhung demnächst beschließen.

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Jeden Monat kassiert die jetzt Beitragsservice genannte GEZ-Mafia ohnehin grundsätzlich von jedem deutschen Haushalt 17,50 Euro – ob ein Fernsehgerät vorhanden ist oder nicht –, um die (nicht vorhandene) Programm- und die (verbotene) Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu gestalten und zu erhalten. So sieht das eine Vielzahl seiner Kritiker. Seit der GEZ-Reform von 2013 verweigerten immer mehr Bürger die Zwangsabgabe trotz der vielfach impertinent auftretenden Eintreiber des auf Gewinn orientierten Unternehmens, die sich widerrechtlich als staatliche Institution mit ihnen zustehenden rechtlichen Handhaben aufspielten. Diese Bürger haben seit dem EuGH-Urteil ganz schlechte Karten. Nicht nur bei diesem Thema…

 

Über den Autor

Iris N. Masson

 

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