An der Schlagader der Weltwirtschaft steigt der Druck. In der Straße von Hormus lässt Teheran Kriegsschiffe auslaufen, zeitgleich nimmt der modernste US-Flugzeugträger Kurs auf den Nahen Osten. Noch bevor die nächste Runde der Atomverhandlungen beginnt, sprechen Stahl und Raketen. Kriege, Blockaden, Sanktionen, neue Machtachsen: Die geopolitischen Spannungen unserer Zeit verändern nicht nur Grenzen, sondern auch Märkte. COMPACT: 2026 – Jahr des Goldes. Das Ende des Dollars und was danach kommt, widmet sich dem großen Wendepunkt der Weltfinanzen. Hier mehr erfahren.

    Unter dem Titel „Intelligente Kontrolle der Meerenge“ (deutsch) inszenieren die iranischen Revolutionsgarden eine demonstrative Kraftprobe. Raketenstarts, Schnellboote, koordinierte See- und Luftbewegungen: Teheran signalisiert, dass es auf die wachsende US-Präsenz in der Region vorbereitet ist.

    Washington verlegt mit der USS Gerald R. Ford zusätzliche Schlagkraft in Nahost und baut den militärischen Druck unmittelbar vor neuen Atomgesprächen weiter aus. Irans oberster Führer Ali Khamenei formulierte die Drohkulisse offen:

    „Ein Kriegsschiff ist natürlich ein gefährliches Instrument. Doch gefährlicher als das Kriegsschiff ist die Waffe, die es in die Tiefe des Meeres versenken kann.“

    Verhandelt wird heute in Genf, auf neutralem Boden, vermittelt jedoch über den Oman. Das Sultanat am Golf gilt seit Jahren als diskreter Kanal zwischen beiden Seiten und hatte bereits vor dem Atomabkommen von 2015 geheime Vorgespräche ermöglicht.

    Keine Kapitulation vor Drohungen

    Irans Chefdiplomat Abbas Araghchi ließ an der Haltung Teherans keinen Zweifel: „Was nicht auf dem Tisch liegt, ist eine Kapitulation vor Drohungen.“  Zugleich betonte er, Gespräche ,,seien möglich“, aber nur auf Augenhöhe. Teheran akzeptiere keine Vorbedingungen, die faktisch einer politischen Unterwerfung gleichkämen.

    Auch Vertreter der Revolutionsgarden unterstrichen den demonstrativen Charakter der laufenden Übungen. Man teste „alle Szenarien einer möglichen Konfrontation“ und sei bereit, „jede Bedrohung entschlossen zu beantworten“, hieß es aus Militärkreisen. Die Botschaft richtet sich dabei nicht nur an Washington, sondern auch an die eigene Bevölkerung: Stärke vor Gesprächsbeginn.

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    Im Rahmen des Manövers wurden nach iranischen Angaben auch Raketen abgefeuert. Beobachter verweisen auf Irans Arsenal an Anti-Schiffs-Raketen wie die Khalij Fars sowie Marschflugkörper der Noor- und Qader-Reihe, die speziell gegen größere Seeziele konzipiert wurden. Ergänzt werden sie durch Drohnen und Schnellboot-Verbände, eine Kombination, die darauf ausgelegt ist, größere Kriegsschiffe asymmetrisch unter Druck zu setzen.

    Flugdecks als Argument

    Mit der Verlegung der USS Gerald R. Ford in den Nahen Osten bringt Washington das modernste und teuerste Kriegsschiff seiner Flotte in unmittelbare Reichweite iranischer Küsten. Dort soll es sich der bereits stationierten USS Abraham Lincoln anschließen. Zwei Trägerkampfgruppen bedeuten eine massive Verdichtung amerikanischer Schlagkraft – hunderte Kampfflugzeuge, Begleitschiffe mit Marschflugkörpern und integrierte Raketenabwehrsysteme.

    Die USS Gerald Ford. auf Jungfernfahrt im April. (Foto: By U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Ridge Leoni [Public domain], via Wikimedia Commons)

    Donald Trump machte keinen Hehl daraus, dass ein möglicher militärischer Schlag vom Ausgang der Gespräche abhänge:

    „Wenn wir kein Abkommen erzielen, werden wir ihn brauchen (…) und wenn wir ihn brauchen, steht er bereit.“

    Bereits zuvor hatte Trump erklärt, ein Machtwechsel in Iran wäre „das Beste, was passieren könnte“. Diplomatische Gespräche anbieten, zugleich aber durch militärische Überlegenheit die Bedingungen definieren. Die Botschaft lautet: Verhandelt wird jedoch unter dem Schatten amerikanischer Flugdecks.

    Ein Funke, und der Ölmarkt gerät in Brand

    Die Straße von Hormus ist kein symbolischer Schauplatz, sondern einer der sensibelsten Energie-Korridore der Welt. Rund ein Fünftel des global gehandelten Erdöls passiert täglich die Meerenge. Jeder Zwischenfall, jede Blockade, jede militärische Fehlkalkulation hätte unmittelbare Auswirkungen auf die Rohölpreise.

    Die Märkte reagieren in solchen Phasen weniger auf reale Schäden als auf Erwartung und Risiko. Schon die Ankündigung militärischer Manöver reicht aus, um Risikoaufschläge einzupreisen. Steigt der Ölpreis, folgen Transportkosten, Heizkosten, Produktionskosten. Eine Kettenreaktion, die weit über den Nahen Osten hinausreicht.

    Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, wie schnell sich Spannungen übertragen: Tankerbeschlagnahmungen, Drohnenabschüsse oder auch nur aggressive Annäherungen auf See ließen die Preise innerhalb von Stunden deutlich anziehen.

    Während die USA Verhandlungen als Lösung vorschieben, rücken Trägerverbände, Raketen und Drohnenschwärme in Stellung. COMPACT: 2026 – Jahr des Goldes. Das Ende des Dollars und was danach kommt: wie geopolitische Konflikte, strategische Blockaden und wirtschaftliche Machtverschiebungen den Wert von Vermögen neu definieren. Hier bestellen. 

     

     

     

     

     

     

     

     

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