Was ist geblieben von Preußen? Sogar für die Deutschen unserer Tage ist der Begriff keineswegs negativ besetzt, trotz aller Kampagnen. Daran hat auch die DDR ihre Verdienste. Hier setzt unsere neue Geschichtsausgabe „Preußens Glanz“ an. Hier mehr erfahren.

    Unlängst standen sich zu einem Fußball-Freundschaftsspiel Borussia Mönchengladbach und Preußen Münster (3:2) gegenüber. Die Gründer des heutigen Bundesligisten aus dem Niederrhein hatten 1900 die lateinische Bezeichnung für Preußen, zu dem Mönchengladbach seit 1815 zählte, im Vereinsnamen gewählt; auch Münster war historisch stark preußisch geprägt, der Fußballklub hieß ab 1906 zunächst sogar FC Preußen.

    Solche Kontinuitäten begegnen uns vielerorts: in Architektur und Stadtbildern ebenso wie beispielsweise rund um die Wiedererrichtung des Berliner Schlosses mit dem Humboldt-Forum als sichtbarem Traditionsanker.

    Keine Scheu vor Traditionen

    Im Gegensatz zu den masochistischen Ansätzen der westdeutschen BRD-Erinnerungskultur hatte sich die DDR diesbezüglich als der deutschere Staat erwiesen. Die „roten Preußen“ (Wolfgang Venohr) griffen zunehmend Tugenden auf, die man mit Friedrich II. verband. 1981 jaulte der Spiegel: „Überhaupt keine Scheu vor preußischen Traditionen musste hingegen die Nationale Volksarmee (NVA) haben. Sie paradiert seit 1952 mit klingendem Spiel im Stechschritt und verteilt Scharnhorst-Orden.“

    Unsere neuen Gedenkmünzen:

    Friedrich der Große – der Leuchtstern und Retter Preußens!
    General Blücher – auch „Marschall Vorwärts“ genannt, der Sieger über Napoleon!
    Königin Luise – der Zauber Preußens!
    Völkerschlacht – die Befreiung von der Fremdherrschaft!

    Unser Silberbonus – nur für kurze Zeit:

    Da der Silberkurs seit Anfang Februar beträchtlich gefallen ist, wollen wir unseren Kunden einen Bonus einräumen. Zwar können wir den Preis der Medaillen nicht senken, da wir selbst das Rohsilber noch zu Höchstkursen einkaufen mussten. Aber wir packen für alle Besteller ab sofort ein Geschenk dazu:

    Für die Bestellung einer Silbermedaille geben wir als Bonus COMPACT-Spezial „Politische Verfolgung“ (Preis ansonsten 9,90 Euro) gratis dazu, bei zwei Medaillen gibt’s zusätzlich noch gratis COMPACT-Edition „Schwarzbuch Lügenpresse“ (Preis ansonsten 8,80 Euro), bei drei Medaillen noch gratis COMPACT-Edition „Schwarzbuch Angela Merkel“ (Preis ansonsten 8,80 Euro). Wenn Sie alle vier Preußen-Medaillen erwerben, schenken wir Ihnen den passenden Rahmen mit historischem Gemälde (Preis ansonsten 49,95 Euro) dazu. Hier alle Silbermedaillen.

    Faszinierend war denn auch die Wiederaufstellung des Reiterstandbildes Friedrichs des Großen im Jahr 1980. Das 1851 errichtete Denkmal, nach dem Krieg ausgelagert, kehrte auf Beschluss der SED und in Anwesenheit Erich Honeckers an seinen Platz Unter den Linden zurück. Die Zeremonie im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins wirkte wie ein verkappter Staatsakt. Auch die Denkmäler für Blücher und Gneisenau wurden restauriert und erneut aufgestellt.

    Offiziell verstand sich die sozialistische DDR zunächst als unversöhnlich zum „preußisch-deutschen Militarismus“. Pflichtbewusstsein, Disziplin, Fleiß, Bescheidenheit, Ordnungssinn und ein starkes Verantwortungsgefühl aber waren Eigenschaften, die für das Funktionieren eines jeden Gemeinwesens von herausragender Bedeutung sind. Und so trat in den 1970er und 1980er Jahren eine spürbare DDR-Neubewertung Preußens ein. Historische Figuren wie Friedrich II. wurden nicht mehr ausschließlich als militaristische Herrscher, sondern auch als aufgeklärte Reformer, Förderer von Bildung, Verwaltung und Rechtsstaatlichkeit dargestellt.

    Es entwickelte sich eine Tradition, die an die deutsch-russische Waffenbrüderschaft in den Befreiungskriegen angelehnt war und an die Reformer August Neidhardt von Gneisenau und Carl von Clausewitz erinnerte, nach denen auch Kasernen benannt waren. Für die Bürger war dies nicht ungewöhnlich, war das Territorium der DDR doch zu einem wesentlichen Teil mit dem des Brandenburg-Preußischen Staates identisch. Das prägte.

    Die Neue Wache Unter den Linden ist ein weiteres Beispiel. Das altpreußische Wachzeremoniell wurde dort ab 1962 durch Soldaten des Wachregiments Friedrich Engels fortgeführt – inklusive großer Wachaufzüge mit Militärmusik. Bis 1990 war dies ein Anziehungspunkt für ungezählte Touristen.

    Auch darüber hinaus blieb Preußen präsent: Militärverbände trugen Namen von Lützow oder Schill, es erschienen Gedenkmünzen, und mit der Fernsehserie Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1985–1987) erzielte das DDR-Fernsehen einen seiner größten Erfolge. Ein historisches Militärkonzert der NVA auf dem Gendarmenmarkt 1987 – mit altpreußischen wie sowjetischen Märschen – markierte einen späten Höhepunkt dieser Traditionspflege.

    Hier setzt unsere neue Geschichtsausgabe „Preußens Glanz“ an. Vertiefen Sie Ihr Wissen, stärken Sie unsere Traditionen. Hier bestellen.

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