Ein mutmaßlicher Missbrauchsskandal erschüttert ein Jugendzentrum in Neukölln: Eine 16-Jährige soll über Monate hinweg bedrängt, vergewaltigt und mit einem Video erpresst worden sein. Brisant ist vor allem der Vorwurf, dass Verantwortliche der Einrichtung die Polizei zunächst nicht eingeschaltet haben. Wer sich nicht an solche Zustände gewöhnen will, der setzt auf Aufklärung: COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“ legt den Finger in die Wunde. Hier mehr erfahren.

    In einem Berliner Jugendzentrum in Neukölln soll eine 16-Jährige über Monate hinweg vergewaltigt, erpresst und verschleppt worden sein. Im Januar wurde eine Gruppe von neun arabischen Jungs von einer Mitarbeiterin dabei erwischt, wie sie das Mädchen auf einer Couch bedrängten und anfassten. Dann kam der Schock: Das war nicht der erste Übergriff.

    Bereits im November 2025 soll die türkisch-kurdische Schülerin erstmals vergewaltigt worden sein. Einer ihrer Peiniger hatte die Tat sogar gefilmt und gedroht, ihren Eltern das Video zu schicken, wenn sie nicht jeden Montag käme. Doch zu handeln und die Vergewaltiger anzuzeigen, wurde von den Betreuern lediglich eine Türe ausgehängt und ein sogenanntes Safewort vereinbart. Der Schutz der mutmaßlich muslimischen Täter war wichtiger als die Sicherheit von jungen Mädchen. Weder Jugendklub noch Jugendamt informierten die Polizei.

    Mitarbeiter eines Mädchentreffs Die RosaMinta nahmen sich schließlich der Sache an, nachdem sie ohne Erfolg versucht hatten, die Kollegen im Jugendzentrum nebenan dazu zu bringen, die Polizei einzuschalten. Eine Frau sprach schließlich mit den Eltern, die nicht fassen konnten, was ihrer Tochter über Monate hinweg angetan wurde. Bei der Polizei machte die junge Frau schließlich eine Videoaussage, um die Erinnerungen nicht wieder und wieder durchleben zu müssen.

    Weder Jugendamt noch die Stadträtin erstatteten Anzeige

    Der Vater zeigte nicht nur die Vergewaltiger an, sondern erstattete zusätzlich Online-Strafanzeigen gegen die verantwortlichen Mitarbeiter der Jugend-Einrichtung sowie gegen die zuständigen Behördenvertreter, weil diese trotz Kenntnis der Vorfälle über Monate hinweg untätig geblieben waren und keine polizeiliche Anzeige erstatteten.

    Staatssekretär Falko Liecke (CDU) erklärte, dass in diesem Fall offenbar versucht worden sei, die Vorfälle politisch unter den Teppich zu kehren. Der Fall sei im Bezirksamt nicht auf die Tagesordnung gesetzt worden, obwohl das zwingend erforderlich gewesen wäre. Weder das Jugendamt noch die zuständige Stadträtin hätten Strafanzeigen bei der Polizei erstattet. Er bezeichnete das Vorgehen als Skandal, der dringend Konsequenzen nach sich ziehen müsse.

    Kein Einzelfall

    Es ist nicht das erste Mal, dass junge Mädchen von Migranten derart eingeschüchtert werden, dass sie nichts sagen. In Wien sorgte 2023 ein Fall besonders für Entsetzen: Die 12-Jährige Mia aus dem Problemviertel Favoriten geriet durch eine harmlose Bekanntschaft im Antonspark in die Fänge einer Jugendbande. Von Februar bis Juni 2023 soll sie in leerstehenden Wohnungen, Garagen, Parkhäusern und sogar in einem für 56 Euro gebuchten Hotelzimmer brutal missbraucht worden sein.

    Laut Anklage drängten die Täter das Mädchen mit Sätzen wie „Komm schon, mach doch“ zu sexuellen Handlungen, filmten die Übergriffe mit Smartphones als Erpressungsmaterial und nötigten sie zur Verschwiegenheit. Die Bande setzte die Kleine unter Druck, sie weiter zu missbrauchen – in Gruppenorgien, die ihr Leben zerstörten.

    Die Verteidiger der Angeklagten drehten den Spieß um: Mia sei „freiwillig“ zu den Treffen gegangen, so ihre Behauptung. „Wenn ich Nein sagte, baten oder umarmten sie mich, bis ich Ja sagte“, soll das Mädchen in einer Vernehmung erklärt haben. Vor dem Landesgericht Wien wurden zehn der jungen Männer – Syrer, Mazedonier, Türken und Bulgaren im Alter von 16 bis 21 Jahren – schließlich sogar freigesprochen.

    Der Umstand, dass Behörden Täter aus Angst vor Rassismusvorwürfen ist ein Skandal, der auf Kosten der Opfer stattfindet. Minderjährige müssen vom Staat konsequent geschützt werden, egal um welchen Täter es sich handelt.

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