Gemäß neuer Meinungsumfrage steigt die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern weiter an. Ist auch dort der ganz große Wurf möglich? Wie die Blauen ticken, lässt sich gut ablesen am neuen Buch von Tino Chrupalla „Handwerk. Meister. Politik“. Höchst aufschlussreich. Hier mehr erfahren.
Anstieg für die AfD auch in Mecklenburg-Vorpommern. Die Blauen kommen jetzt gemäß aktueller Insa-Meinungsumfrage auf 36 Prozent und liegen weiterhin unangefochten auf dem ersten Platz. Zum Vergleich: Bei der letzten Landtagswahl fuhr die Partei auf 19,3 Prozent ein. Man erhofft sich darüber hinaus einen gehörigen Rückenwind durch die Wahl in Sachsen-Anhalt, wo sich Uli Siegmund und seine Mannschaft anschicken, die absolute Mehrheit zu erreichen. In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.
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COMPACT unterstützenGrüne derzeit drin
Massiv gepuscht wird von etablierten Medien derzeit die SPD mit Manuela Schwesig an der Spitze. Die Roten kommen laut Umfrage auf 29 Prozent; ein Anstieg um ein Prozent gegenüber dem Vormonat. Linke könnten gemäß dieser Erhebung weiterhin auf 11 Prozent hoffen, und die Grünen steigen auf fünf Prozent, wären gegenwärtig im Landtag vertreten, was eine Anti-AfD-Koalition, in diesem Fall Rot-Rot-Grün im Augenblick ermöglicht.

Kanzler Merzens CDU liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei höchst mageren zehn Prozent. Das BSW muss sich derzeit mit vier Prozent begnügen, die FDP mit drei Punkten. Klar, dass mit solchen Zahlen der Druck auf den Bundeskanzler wächst. Auch der Chef der Forsa-Meinungsforscher, Manfred Güllner, macht sich dazu Gedanken: „Die Union sollte ernsthaft darüber nachdenken, den Kanzler auszutauschen“, sagte er jetzt in einem Interview mit The Pioneer.
Forsa: 85 Prozent gegen Merz
Laut aktueller Forsa-Erhebung ist das Vertrauen in Merz nunmehr auf einen historischen Tiefstand gefallen. Gerade noch 20 Prozent der Bundesdeutschen vertrauen dem Bundeskanzleramt, lediglich 17 Prozent glauben, dass der Staat seine Aufgaben erfüllen kann.
Darüber hinaus lehnen 85 Prozent der Befragten die Arbeit von Merz ausdrücklich ab. Nur noch 15 von 100 Wahlberechtigten würden derzeit CDU beziehungsweise CSU wählen – der niedrigste jemals gemessene Wert seit Gründung der Bundesrepublik. In den Sonntagsfragen liegt die AfD mit 28 Prozent deutlich vor der Union. Über einen Kanzlerwechsel wird immer wieder spekuliert. Nach den Landtagswahlen im September dürfte dieses Thema neu hochkochen.
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