Deutschland lässt seine Jugend vergiften. 528 junge Menschen unter 30 starben 2025 an illegalen Drogen, 53 Prozent mehr als noch 2021. Jetzt feuert der Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck gegen die Verantwortlichen. Ein starkes Zeichen des Widerstands gegen das Wegschauen der Regierung: Sichern Sie sich die Weidel-Kanzlermedaille in feinstem Silber. Das Land wieder vom Kopf auf die Füße stellen! Nur noch heute zum Erfurt-Rabatt! Beim Bestellvorgang den Gutschein-Code ERFURT eingeben! Hier mehr erfahren. 

    Die Zahlen sind erschütternd. Laut Daten des Bundeskriminalamts starben 2025 in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2.150 Menschen an illegalen Drogen. Darunter 528 unter 30 Jahren, 53 Prozent mehr als noch 2021. Bei den ganz Jungen ist die Entwicklung noch dramatischer: 106 Unter-20-Jährige verloren ihr Leben, doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck, 48, der während der Corona-Pandemie als zumindest leicht kritischer Virologe bekannt wurde und seit 2025 für die CDU im Bundestag sitzt mahnt:

    «Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen unter 30. Ich finde es erschreckend, wie sehr wir uns daran gewöhnt haben.»

    Auf der Todesliste stehen vor allem Heroin, Crack und synthetische Opioide. Besonders verheerend ist der Mix: Vier von fünf Drogentoten starben nach dem Konsum mehrerer Substanzen gleichzeitig, eine Kombination aus Medikamenten, Alkohol und illegalen Drogen, deren lebensgefährliche Wechselwirkungen viele unterschätzen.

    Die tödliche Mischung

    Heroin bleibt die am häufigsten mit Todesfällen verbundene Substanz, doch das Bild verändert sich rasant. Besonders besorgniserregend ist der Aufstieg von Fentanyl, einem synthetischen Opioid, das in den USA als «Zombiedroge» bekannt wurde. Besonders die Bilder aus dem Viertel Kensington in Philadelphia gingen um die Welt: Verwahrlost ausschauende Menschen, tief vornübergebeugt, die Arme hängend, regungslos mitten auf dem Gehweg. Fentanyl ist bis zu 100-mal stärker als Heroin, schon 2 bis 3 Milligramm können tödlich sein. Ein Kilogramm kostet im Handel nur rund 11.000 Euro, deutlich weniger als Heroin. Erste deutsche Drogenhilfe-Einrichtungen schlagen Alarm: In mehreren Stichproben wurde Heroin mit Fentanyl gestreckt gefunden. Streeck warnte bereits im Oktober 2025:

    «Wir sehen deutschlandweit, dass immer mehr hochpotente Drogen auf den Markt kommen.»

    Noch gefährlicher ist Carfentanyl, das nächste Glied in der Kette. Die Substanz ist 5.000-mal stärker als Heroin und wird normalerweise zur Betäubung von Elefanten eingesetzt. Schon wenige Mikrogramm können beim Menschen tödlich sein. In den USA hat Carfentanyl ganze Landstriche des Mittleren Westens verwüstet. In Deutschland wurde der Stoff erstmals 2016 in der Drogenszene registriert. Im Dezember 2023 beschlagnahmte die Polizei in München Heroin, das mit Carfentanyl versetzt war.

    Von Südamerika und Nahost bis in deutsche Schulen

    Kokain wird vorwiegend über Containerschiffe aus Südamerika nach Europa geschmuggelt. Der Hamburger Hafen ist eines der wichtigsten Einfallstore. 2024 wurden allein in Deutschland 24 Tonnen Kokain sichergestellt. Heroin gelangt hauptsächlich aus Afghanistan und dem Iran über die Balkanroute nach Westeuropa. Synthetische Drogen werden zum Teil in hochprofessionellen Laboren in den Niederlanden hergestellt, aber auch in Deutschland selbst. 2024 stellten Ermittler hierzulande 37 Produktionsstätten sicher, darunter elf Großlabore. BKA-Präsident Münch warnte ebenfalls am 24. Oktober 2025:

    «Kriminelle erzielen mit dem Rauschgifthandel erhebliche Gewinne und können dadurch politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen. Die Täter bleiben flexibel, reagieren auf polizeiliche Maßnahmen und passen Einfuhrwege und Tatbegehungsweisen an.»

    Herkunft der Täter: Laut BKA-Bundeslagebild 2023 waren nur 68 Prozent der rund 266.280 Tatverdächtigen im Drogenhandel offiziell deutscher Staatsangehörigkeit. Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen wurden am häufigsten türkische (9,1 Prozent), polnische (9,0 Prozent) und syrische Staatsangehörige (7,1 Prozent) registriert. 8,7 Prozent der Tatverdächtigen waren Zuwanderer.

    Zunehmend werden auch Jugendliche in den Handel eingebunden, als Kuriere und Straßenverkäufer. Der Drogenhandel verlagert sich dabei immer stärker ins Internet und das Darknet.

    Deutschland schaut weg

    Laut BKA-Bundeslagebild 2023 starben in NRW mit 872 Toten die meisten Menschen an Drogen, gefolgt von Berlin mit 271 und Bayern mit 257. Streeck nimmt die Politik in die Pflicht:

    «2150 Drogentote — und Deutschland schaut wieder betroffen auf die Zahl, bis sie übermorgen vergessen ist.»

    Die Vereinten Nationen warnten Ende Juni in ihrem Weltdrogenbericht vor einem weltweit «beispiellosen Anstieg» neuartiger synthetischer Substanzen. Streeck fordert «mehr Prävention, frühere Hilfe und ein Hilfesystem, das Menschen rechtzeitig erreicht».

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