Muslimbruder Erdogan besucht seine türkische Exklave Deutschland

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Kaum hatte der türkische Ministerpräsident, der zurzeit auf Schön-Wetter-Tour in Deutschland weilt, gestern den für ihn bereits am Flughafen Tegel ausgerollten roten Teppich verlassen, machte er keinen Hehl aus seinen Absichten: Er provozierte mit einem ganz speziellen Gruß aus seiner Luxuslimousine, einem Maybach, heraus – mit dem Gruß der Muslimbruderschaft: vier ausgestreckte Finger, eingeklappter Daumen.

Mit der offiziellen Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrororganisation, die sich den Kampf gegen das Judentum, die Vernichtung westlicher Werte, die Vereinigung aller muslimischen Staaten sowie die Islamisierung der Welt auf die Fahne geschrieben hat, stellte die militärgestützte Übergangsregierung Ägyptens am 25. Dezember 2013 die Verwendung des R4bia-Zeichens in Ägypten unter Haftstrafe. Es wird von internationalen Aktivisten verwendet, darunter auf einer in der Türkei veröffentlichten Website, auf die sich Al-Arabiya beruft. (Quelle wikipedia.org) Somit darf man Erdogan getrost zu den Muslimbrüdern zählen, da er sich dieses Symbols bedient.

Zu besagten Absichten des Kalifen vom Bosporus schreibt der bekannte Filmemacher libanesischer Abstammung und Islamkritiker Imad Karim auf seiner Facebookseite: „Als Kind lernte ich in der Schule, wir Muslime werden Spanien und ganz Europa erobern und den Vatikan niederwalzen. Nie konnte ich mir vorstellen, dass der Westen jemals so dämlich, naiv und überhöht arrogant sein kann.

Ja, der Westen hat mit dieser Elite die Islamisierung und somit die Selbstvernichtung mehr als verdient. Das sind die dämlichen degenerierten Abermillionen von Wählern, die solche Idioten von islamhofierenden Politikern im Westen wählen. Keiner will den Plan Erdogans durchschauen. Der Syrienkrieg dient ihm, möglichst viele gottesfürchtige Glaubensbrüder ins Land der Ungläubigen zu bringen.

Das Ziel der Muslimbruderschaft (ist), den Traum der Muslime zu verwirklichen, nämlich Europa endlich einzunehmen. Was muslimische Heere vor wenigen Jahrhunderten militärisch nicht schafften, gelingt heute den ,Flüchtlingen‘ und den ,Fachkräften Allahs‘ spielend.
Die Lobbyisten der Islamverbände wissen, Erdogan meint sie, wenn er den Rabiagruß der vier Finger zeigt und ihnen mit diesem Zeichen Mut machen möchte, mit der Islamisierung Deutschlands, dem Flächenbau von Moscheen und der Umwandlung von Kirchen in Moscheen weiterzumachen.“

Berlin im Erdo-Wahn

Von einem über ihm kreisenden Hubschrauber, einer Streifenwagen-Eskorte, zwischen Bundeskanzleramt, Reichstagsgebäude und seiner Residenz am Brandenburger Tor patrouillierenden Polizisten und gepanzerten Fahrzeugen sowie vor in Lokale gescheuchten Passanten beschützt, setzte der türkische Despot seine Triumphfahrt zum honorigen Hotel Adlon fort, auf dessen Dach vermummte Scharfschützen auf der Lauer liegen. Mit anderen Worten: Berlin im Ausnahmezustand, Berlin dank Sicherheitsstufe Eins nahezu lahmgelegt – Berlin im Erdo-Wahn!

Ebenso die beiden Häuptlinge dieses Landes: Meeting mit der Kanzlerin, Staatsbankett mit dem Bundespräsidenten. Der Döner-Hobbit aus Ankara ist angeblich um eine Normalisierung der Beziehungen zu Deutschland bemüht. Die er denn sogleich in Forderungen zementiert: Ein härteres Vorgehen gegen die kurdische Extremisten-Organisation PKK und die Bewegung des im amerikanischen Exil lebenden islamischen Predigers Fethullah Gülen.

(Erdogan macht diese für den Putschversuch von 2016 verantwortlich. Seither sind Hunderte Journalisten und Zigtausende Akademiker, Politiker und Beamte in der Türkei als angebliche Unterstützer inhaftiert.) Damit könnten sich die „deutschen Freunde“ das „Wohlgefallen des türkischen Volkes“ erwerben, so Erdogan weiter. (Quelle: bz-berlin.de)

Von „Kreide fressen“, wie n-tv.de schreibt, von „verbaler Abrüstung“ wegen seiner hausgemachten Wirtschafts- und Währungskrise mit einer Inflationsrate von derzeit 18 Prozent, nachdem der Despot in der Vergangenheit die Deutschen mit Nazi-Vergleichen nur so beschossen hatte, also keine Spur.

Kalif vom Bosporus eröffnet neue Prunkmoschee in Köln

Und ungeachtet der Ankündigung des deutschen Verfassungsschutzes, den wegen Hetze und Indoktrination umstrittenen Moscheeverband Ditib künftig beobachten zu wollen, da er zudem direkt der türkischen Religionsbehörde Diyanet und damit Erdogans persönlichen Direktiven untersteht, wird der Islamisierer seiner Exklave Deutschland morgen unter großem Pomp die Ditib-Zentralmoschee in Köln mit ihren 55 Meter hohen Bajonetten (pardon: Minaretten) einweihen – rechtzeitig zum „Tag der offenen Moschee“ kommenden Mittwoch.

Dass die Ditib mit dieser Aktion den zum selben Zeitpunkt stattfindenden „Tag der Deutschen Einheit“ torpediert, dürfte kein Zufall sein. Ebenso wie Erdogan, der „seinen“ hierzulande lebenden türkischen Untertanen die Verweigerung von Integration, von „Einheit“ also mit der deutschen Gesellschaft einschärft, sendet der Moscheeverband eine fatale Botschaft aus: bloß kein friedliches Miteinander von Muslimen und Ungläubigen. Bloß kein Aufbau von Vertrauen, Freundschaft und Verständnis zwischen den so unterschiedlichen Kulturen, den so konträren Religionen. Abgrenzung ist angesagt!

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Mit seinem vorgeblichen Staatsbesuch, bei dem der türkische Sultan mit Sicherheit (entgegen Finanzminister Olaf Scholz‘ Beteuerungen) auch weitere finanzielle Mittel für den Schutz Europas vor einer erneuten „Flüchtlings“-Invasion aus der Türkei fordern dürfte, meißelt Erdogan vorrangig seinen Machtanspruch über Deutschland in Stein. Und gibt damit allen Kritikern seiner Person sowie des Islam damit Recht, jeder Moscheebau sei die weitere Landnahme einer „Religion“, die nur einem Ziele folgt: der Islamisierung der christlichen Welt.

Deutsche Moschee ist faktisches Herrschaftsgebiet der Türkei

Womit sie nicht irren, denn Erdogan macht zur Eröffnung der größten Moschee Deutschlands mit einem Fassungsvermögen von 2000 Anhängern der „wahren“, der „einzigen“ Religion mithilfe seiner Entourage aus hochrangigen Vertretern des türkischen Staates, Botschaftsangehörigen und türkischen Religionsattachés keinen Hehl daraus, „die Moschee sei eine Art exterritoriale Zone, ein faktisches Herrschaftsgebiet des AKP-Staates, die Moschee der Diyanet, also der türkischen Religionsbehörde und damit des türkischen Staates“, so welt.de

Es macht fassungslos, dass die Bundesregierung den Herrscher eines fremden Landes im deutschen Staat derart respektlos nach eigenem Gutdünken schalten und walten, sein Hoheitsgebiet ausdehnen lässt – mit Ausnahme einiger Oppositionspolitiker, die eine Zusammenkunft mit ihm verweigern oder das Bankett ihm zu Ehren boykottieren.

Das Große Fressen im bundespräsidialen Palast

Zwar unterstellt ihm der Grüne Cem Özdemir, Erdogan komme nicht nach Deutschland, weil er plötzlich Liebe und Sympathien für unser Land wiederentdeckt, sondern weil er abgewirtschaftet habe, Geld und Investitionen unserer Wirtschaft brauche. Doch das „Große Fressen“ im bundespräsidialen Palast lässt er sich nicht entgehen.

Dennoch schimpft Özdemir (zurecht) weiter, Erdogan versuche, die Menschen in Deutschland zu spalten, indem er das schleichende Gift der Angst vor Denunziation säe. „Wer als Gastgeschenk auf dem Weg nach Deutschland eine App freischalten lässt, in der man Andersdenkende denunziert und in der Türkei ans Messer liefert, der kommt nicht mit guten Absichten.“

In der Tat: Der permanent die Menschenrechte verletzende Recep Tayyip Erdogan ist nicht mit guten Absichten gekommen. Weil er keine hat. Nie hatte. Das aber hindert die auf dem linken Auge blinde Bundesregierung nicht daran, diesem Mann allen Pomp angedeihen zu lassen, der einem „respektablen“ Staatsgast zusteht.

Über den Autor

Iris N. Masson

 

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