Welch eine schallende Ohrfeige für die SPD auch in München! Oberbürgermeister Dieter Reiter wird aus dem Amt gefegt, ein 35-jähriger Grüner aus der Schwulenszene übernimmt. Der Niedergang der Roten und die Bösartigkeiten der Grünen lassen sich nachvollziehen im COMPACT-Spezial „Die Altparteien“. Hier mehr erfahren.

    Dominik Krause ist Münchens neuer Oberbürgermeister. Vor einiger Zeit hatte er sich spaßeshalber selbst als „Bürgaymeister“ bezeichnet, jetzt ist er es tatsächlich geworden. Es ist allerdings eindeutig festzuhalten, dass hier in erster Linie dem Amtsinhaber eine Giga-Klatsche verpasst worden ist. Dieter Reiter, seit 2014 im Amt, ist Geschichte. Damit war vor wenigen Wochen noch überhaupt nicht zu rechnen. Er war sogar von der CSU unterstützt worden.

    „Ich habe es verbockt“

    Aus seinem Wahlmotto „München, Reiter, Passt!“ wurde „München, Reiter, Klatsch!“. Die Niederlage in der Stichwahl fiel krachend aus. Am Ende unterlag der SPD-Unsympath seinem Kontrahenten deutlich, kam nur auf 43,6 Prozent. „Ich habe es verbockt“, räumte Reiter denn auch ein und kündigte gleichzeitig das Ende seiner politischen Karriere an. Rumms! Das hat also gesessen.

    Vorgeworfen wurden ihm zuletzt die Verwendung des N-Wortes („So, wo samma, sagen die Neger“; ein Satire-Spruch des verstorbenen Liedermachers Fredl Fesl, der zum geflügelten Wort geworden ist) sowie nicht vom Stadtrat genehmigte Zahlungen für ein Ehrenamt beim FC Bayern.

    Wokes Netz über München

    Reiter hatte in seine Regierungszeit ein unangenehmes linksgrünes Netz über die Stadt gespannt und in allen Bereichen auf den von NGOs vorangetriebenen Kampf gegen Rechts gesetzt. Wahrscheinlich hat er seinem Nachfolger damit auch den Weg geebnet, denn nur im linksversifften Klima unter diesem OB konnten Typen wie Dominik Krause nach oben gelangen. Der Neue war ja auch bereits Zweiter Bürgermeister und kam ganz prächtig mit Dieter Reiter aus. Er will künftig auch mit der SPD koalieren.

    Nun also hat die bayerische Landeshauptstadt endlich einen Schwulen-OB. Die woke Blase ist verzückt. Der Wahlsieger, entsprungen aus der ach so bunten Rathauskoalition aus Grünen, SPD, Rosa Liste und Volt, knutsche vor Begeisterung seinen Ehegatten, den Sebi, auf offener Wahlparty-Bühne nieder. 56,4 Prozent für Krause! Ein Paukenschlag. Die 42-jährige SPD-Herrschaft in München ist gebrochen.

    Grund zu übermäßiger Freude ist allerdings kaum gegeben. Der Neue hat schon vor einigen Jahren durchblicken lassen, wie antideutsch er tickt. Als München 2019 an die Bombardierung der Stadt vor 75 Jahre erinnerte, passte ihm das ganz und gar nicht.

    Städtebombardierung als Befreiungsmaßnahme

    Reiter erinnerte seinerzeit an die 74 Luftangriffe, tausende Tote und Zigtausende zerstörte Wohnungen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass der Turm des Alten Peters am 25. April 1944 nach einem Bombenangriff brennend auf den Marienplatz stürzte.“ Der jetzige Wahlsieger Dominik Krause fiel ihm quasi ins Wort:

    „Ausgerechnet die Bombardierung Münchens für einen solchen Appell heranzuziehen, ist befremdlich. Sie fand im Rahmen der Befreiung statt – nachdem Deutschland jahrelang Schrecken verbreitet hatte.“

    Es sei befremdlich, dass Reiter Bombenopfer aufzähle „ohne Hinweis, was vor 1944 passiert ist, wie viele Menschen in der sogenannten Hauptstadt der Bewegung davor durch Nazis und die Unterstützung aus der Bevölkerung ums Leben gekommen sind.“ Krause sagte, Reiters Aussagen seien „Wasser auf den Mühlen der Geschichtsrevisionisten, die so tun, als wäre die Zerstörung deutscher Städte vom Himmel gefallen.“

    Städtebombardements als Befreiungsmaßnahme: Wer so tickt, wird künftig nichts besser machen. Krause brüstet sich nur zu gern damit, in die Politik gegangen zu sein, um Neonazis zu stoppen. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins „München ist bunt“, bei jeder Demo gegen Andersdenkende in der ersten Reihe zu finden. 2023 hatte er das Münchner Oktoberfest als „größte offene Drogenszene“ bezeichnet.

    Der Niedergang der Roten und die wahren Auffassungen der Grünen lassen sich nachvollziehen im COMPACT-Spezial „Die Altparteien“. Hier bestellen.

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