Mordfall Walter Lübcke und NSU 2.0: Laufen die Aktenschredder in den Ämtern wieder heiß?

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Merkwürdiges Dementi des Landesamts für Verfassungsschutz Hessen im Mordfall Lübcke: Die Akte des Tatverdächtigen Stephan E. ist angeblich zwar noch vorhanden, aber gesperrt und auch für die polizeilichen Vermittler nicht einsehbar! Der Alptraum der Vertuschung scheint genau wie im Fall NSU nun seine Fortsetzung zu finden. Lesen Sie mehr über die Geheimakten im NSU-Komplex in COMPACT-Edition  „Geheimakte NSU“…

Die Bundesrepublik Deutschland hat entgegen des Versprechens von Bundeskanzlerin Angela Merkel den NSU-Komplex nie aufgeklärt, weil der Staat offensichtlich selbst über diverse Behörden und Dienste tief in die Strukturen eingebunden war, aus denen heraus die Morde und Banküberfälle begangen worden sein sollen. Die Weigerung zur Aufklärung scheint nun wie ein Bumerang im Fall des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zurückzukommen, denn wer einmal mit dem Verdrehen der Wahrheit angefangen hat, der kann damit nicht mehr so ohne weiteres aufhören.

Gestern Nachmittag platzte die Bombe. Der Hessische Rundfunk meldete, dass das Landesamt für Verfassungsschutz die Akte über den Tatverdächtigen Stephan E. gelöscht habe. Für kurze Zeit schien ein riesiger Skandal in greifbare Nähe gerückt zu sein, denn das hessische Innenministerium hatte im Kontext der zwar häufig geforderten, dann aber nie erfolgten NSU-Aufklärung am 24. Juli 2012 ein Löschverbot von VS-Akten mit Bezug zu Straftaten von Rechtsextremisten verordnet.

Wenig später erfolgte ein merkwürdig verdrehtes Dementi des LfV. Die Akten zu Stephan E. wären zwar da, für die polizeilichen Ermittler aber gesperrt (!), nur der Datenschutzbeauftragte des LfV habe Zugriff. Außerdem rechne man damit, dass die Bundesanwaltschaft die Akte anfordern werde. Diese Erklärung der Behörde ist im Grunde genommen natürlich keinen Deut besser, als wenn man eine Vernichtung der Akte hätte einräumen müssen.

Aktensperre für 120 Jahre

Gerade nach diesem merkwürdigen Dementi des LfV kann man an dem Elefanten, der sich im Raum befindet, nicht mehr vorbeiblicken: Die Frage, ob Stephan E. V-Mann eines Geheimdienstes war oder ist, stellt sich geradezu von selbst.

Entwickelt sich auch der Mordfall Walter Lübcke zu einem kriminalistischen Rätsel, über das man noch in Jahrzehnten spricht? Schon in der Vergangenheit wurden viele Attentate von den Herrschenden dazu genutzt, drastische Gesetzesverschärfungen mit Blick auf die inneren Freiheiten zu verkünden oder sogar Kriege auf den Weg zu bringen. Lesen Sie mehr zu dem Thema in COMPACT-Spezial 19 „Politische Morde – Die Blutspur der letzten 100 Jahre“.

Auffällig ist, dass sich der Tatverdächtige in der Vergangenheit in Nordhessen wohl in einem Umfeld bewegte, dass auch in den Ermittlungen zum NSU-Komplex schon eine Rolle gespielt hat. Es liegen mehrere Zeugenaussagen vor, nach denen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Raum Kassel in Kneipen oder bei Konzerten gesehen worden sein sollen. Kannte Stephan E. auch Benjamin Gärtner, die „Gewährsperson 389“ aus den NSU-Akten?

Es handelt sich um einen V-Mann, der von dem früheren Verfassungsschutzbeamten Andreas Temme in der rechten Szene geführt wurde, und mit dem er kurz vor und nach dem Mord an Halit Yozgaz in einem Kasseler Internetcafé am 6. April 2006 telefonierte. Temme selbst galt kurzzeitig als Mordverdächtiger, weil er sich zum Tatzeitpunkt im Internetcafé aufhielt. Er wurde aber von seinem damaligen obersten Dienstherrn – dem damaligen Innenminister und heutigen hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier – geschützt, auch eine Befragung der von Temme geführten V-Leute lehnte Bouffier ab.

Da scheint sich fast noch ein Kreis zu schließen, wenn man weiß, dass Andreas Temme nach dem Yozgat-Mord versetzt wurde – und zwar vom LfV in das Regierungspräsidium Kassel, also ganz genau in die Behörde, die der erschossene Walter Lübcke geleitet hat.

Wenn es noch eines letzten Beweises bedurft hätte, dass das hessische LfV etwas zu verbergen hat, dann war dies die Anordnung, die Akten zum Yozgat-Mord für 120 Jahre zu sperren – in den Papieren dürfte sich auch etwas zu der Rolle finden, die Andreas Temme im Zuge der damaligen Ereignissen spielte. Mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Volker Ullrich forderte gestern sogar ein etablierter Politiker die Freigabe der gesperrten LfV-Akten aus Hessen. Die dürfte es aber aller Voraussicht nach nicht geben, denn bislang wurde im NSU-Komplex Vertuschung immer über Aufklärung gestellt.

Hessen-CDU behinderte schon NSU-Aufklärung

Schlecht für die Aufklärung ist es auch, dass nun der Generalbundesanwalt in Karlsruhe den Fall an sich gezogen hat. Stefan Aust, Terrorismusexperte und Herausgeber der Tageszeitung Die Welt, stellte mit Blick auf die Rolle der Anklagebehörde im NSU-Komplex fest, dass diese „gezielt Aktenstücke“ aus der Schublade ziehe, ob diese „den Sachverhalt jeweils korrekt wiedergeben“, sei „dabei durchaus fragwürdig“. Aust weiter: „Wichtige, vielleicht sogar zentrale Ermittlungsakten aus dem NSU-Komplex liegen in den Giftschränken der Bundesanwaltschaft.“

Wie ein Hohn mutet es hingegen an, wenn nun mit Peter Tauber ausgerechnet ein Politiker der Hessen-CDU fordert, dass als Reaktion auf den Lübcke-Mord allen patriotischen oder rechten Merkel-Kritikern die Grundrechte aberkannt werden sollen, unter anderem das Recht auf Freiheit der Meinungsäußerung, die Pressefreiheit, die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Recht auf Eigentum oder auch das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis. Denn was im NSU-Komplex das wichtigste gewesen wäre – und nun auch im Mordfall Lübcke absolute Priorität haben müsste – das wäre vor allen anderen Dingen eine saubere kriminalistische Aufarbeitung der Verbrechen. Und die ist im NSU-Komplex nach Lage der Dinge offenbar gerade deshalb nicht erfolgt, weil man einen hessischen CDU-Ministerpräsidenten schützen wollte und deshalb eine geradezu aberwitzig anmutende Aktensperre von 120 Jahren verhängt hat. Der Antidemokrat Peter Tauber sollte also erst einmal vor der Tür seines eigenen Landesverbandes kehren, bevor er Forderungen aufstellt, die bislang bloß in lupenreinen totalitären Systemen verwirklicht wurden!

Nachtrag: COMPACT-Online warf schon am 4. Juni die Frage auf, ob es sich beim Kriminalfall Lübcke nicht um einen politischen Mord handeln könne, und wies in diesem Zusammenhang auch auf den bis heute ungeklärten Yozgat-Mord und die merkwürdige Rolle hessischer Behörden bei dessen versuchter Aufklärung hin. Das Magazin „Spiegel“ nahm in seiner Druckausgabe 24/2019 dann auf diesen Artikel von COMPACT-Online Bezug und stempelte ihn als „wilde Verschwörungstheorie“ ab. Mittlerweile sehen aber sogar etablierte Medien mögliche Zusammenhänge zwischen dem Mord an Lübcke und dem letzten Mord der sogenannten Česká-Serie in einem Kasseler Internetcafé. So berichtet die „Bild“-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe in dem Artikel „Das Rätsel um Ex-Verfassungsschützer Temme“ – gut zwei Wochen später als COMPACT-Online – über die zahlreichen Ungereimtheiten in den Ermittlungen zum Yozgat-Mord und über den merkwürdigen Umstand, dass Lübcke der Vorgesetzte von Andreas Temme war.

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Online-Autor

49 Kommentare

  1. Avatar

    Ich bitte alle um Vergebung für meine unangemessenen sehr doofen rotzroten Kommentare
    ich bin ab und an stark verwirrt, ja ich bin krank – ENTSCHULDIGUNG

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      Lila Luxemburg am

      Du bist halt links – das ist im Prinzip schon Entschuldigung genug.

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    Abwehrrecke am

    Der eindeutig beste Artikel dazu im gesamten Blätterwald.
    Danke Compact.
    Danke an den – wohl eher "vorsichtigen" – Online-Autor
    Damit wird mal wieder bewiesen: Die Mut zur Wahrheit!,
    sie wohnt im Hause Compact

  3. Avatar

    Wen die Unterlagen erst nach 120 Jahren geöffnet werden dürfen – wie sieht es dann aus? Wird sich die im Jahr 2140 dann islamische Regierung des Kalifats Deutschland dann kaputlachen wie einfach man es ihnen damals gemacht hat? Oder wird schon viel eher die neue Hegemonialmacht China das alles viel früher einkassieren und die 120 Jahre vorzeitig für beendet erklären?
    Das alles hat doch nur einen Grund: Daß die aktuelle Generation, die es betrifft, nichts davon erfahren darf und die Wahrheit nicht wissen! Nur zeitnah könnte es zu einem Aufstand, einer Revolution führen – 2140 nicht!

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      Lila Luxemburg am

      "Das alles hat doch nur einen Grund: Daß die aktuelle Generation, die es betrifft, nichts davon erfahren darf und die Wahrheit nicht wissen!"

      Das ist ja gerade diese groteske Fehlkalkulation der Herrschenden: Wenn sie die Wahrheit veröffentlichen würden … würde ihnen das nicht ansatzweise schaden, denn … die Wahrheit interessiert die ‚aktuelle Generation‘ am Ar…

      Also noch mal zum Mitschreiben: Niemanden – aus der ‚aktuellen Generation‘ – würde es interessieren, wenn herauskäme "Ja, es war – beispielsweise – der töörkische Geheimdienst, der diese Töörken (oder wer auch immer diese Gemüsehändlerfritzen waren) umgelegt hat", würde das an der gegenwärtigen Situation NICHT EIN JOTA ändern!

      Die Medien würden weiter schreiben/berichten "Der NSU hat sie umgebracht! … und es gibt ein riesiges rechtes Untergrundnetzwerk vor dem wir uns alle – am meisten natürlich HAGEN – föörchten müssen. Und am 30. Mai kommt der Weltuntergang … wer leben nicht mehr lang!" Und in den gutbörgerlichen Haushalten würden die Mammis und Pappis sich weiter vor Rächtz förchten – genau wie es sich gehört.

      Und warum? Ich hab keine Ahnung. Ich registriere nur was ich wahrnehme … an Reaktionen meiner Mitmenschen. Und das ist allerdings … wirklich zum föörchten!!

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    neunter zweiter zweitausendsieben am

    Mordfall Lübcke bei „Maybrit Illner“: Gibt es eine
    Neonazi-Armee im Untergrund?

    Mann sollte „Maybrit Illner“ und ihren 6 Gästen

    Joachim Herrmann (62, CSU), bayrischer Innenminister
    Janine Wissler (38), Vorsitzende der hessischen Fraktion Die Linken
    Olaf Sundermeyer (46), Journalist
    Sascha Lobo (44), der Internet-Unternehmer
    Markus Nierth (50), Ex-Bürgermeister der Gemeinde Tröglitz (Sachsen-Anhalt)
    Stephan J. Kramer (51), Präsident des thüringischen Verfassungsschutzes.

    einen Bühne Tribüne gläsernen Bühnenraum geben.
    In Offenkundigkeit sind dafür 0,25 m² angemessen.

    Aus diesem geschlossenen Schutzraum von einem Viertel Quadratmeter Grundfläche dürfen diese Damen und Herren dann gern mehr als nur eine Stunde Propaganda verbreiten.

    Es ist zu befürchten, dass alle 7 Personen sich der Offenkundigkeit verweigern und LEUGNEN

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      neunter zweiter zweitausendsieben am

      Die Frage wird werden, ob man noch straffrei GLAUBEN darf wenn auch der Körper eines Richter auf einer Grundfläche von 0.03125 Quadratmeter bis 0.03571428571 Quadratmeter muss?

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      Jeder hasst die Antifa am

      Eine Illustre Hetzgesellschaft gegen Räächts was dabei rauskommt kann sich jeder selbst denken, keinerlei Spur von Objektiven Journalismus, Eine linke Selbsbeweihräucherungsungsblase mit gemieteten Klatschpappen.

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    Nun, wenn man ueber das was man nicht weiss, was man nicht wissen soll, da sehr viele Stellen involviert sind einen Bogen schlaegt, kann man sich vorstellen, dass das System mit aller Kraft, unter Einsatz von Think Tanks zur Festlegung des naechsten Schachzuges, verhindern will, dass systemfremde Leute in Positionen kommen, die Einblick in den Misthaufen bekommen. Was wuerde in und mit Deutschland geschehen, wenn ein vom Volk gewaehlter Ausser-Systemling in Hessen verkuendet, dass er die Akte Temme hat und der Résistancepresse uebergibt und dass er genau weiss, warum der Ersthelfer den Tatort bei Luebcke mit Felgenreiniger saeuberte da er Luebcke erschoss, weil das Dreiecksverhaeltnis Luebcke-Sohn-Stricher herauszukommen drohte?
    Was wuerde geschehen, wenn Compact mit der Schlagzeile kommt:
    "Der Stricher wars und nicht der Neonazi!"

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      Lila Luxemburg am

      Äh … ist das jetzt … ernst? Das mit dem ‚Dreiecksverhältnis‘ Papa & Sohn vögeln den selben Stricher? Oder hab ich da was falsch verstanden??

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    Marques del Puerto am

    Habe die Ehre,

    Volker Bouffier der größte Luchhund aller Zeiten in Hessen! Der Mann steckt so tief in der Schei***e und glauben Sie mir, der kennt in Hessen jeden Staatsanwalt mit Vornahmen und in welchen Saunaclub der geht oder Tennisschläger benutzt !

    Selbstverständlich wollte ich hiermit nicht spez. die Staatsanwaltschaft in Giesen ansprechen *g* Ein lupenreiner Verein ist der Laden dort….

    Mit besten Grüssen

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    ich lese hier immer die forderung "warten wie die aufklärung des falles lübcke ab. anderenfalls werden voreilige schlüsse gezogen". dumm nur, dass im fall des angeblichen bremer bamf-skandals compact auf die forderung "erst mal abwarten und ermitteln" einen scheißdreck gab. bei compact war zu lesen, 1200 oder gar 2000 asylanträge sollen positiv beschieden worden sein, obwohl die rechtlichen voraussetzungen dafür nicht vorlagen. 40% der entscheidungen im bremer bamf seien betroffen. nun stellte sich heraus: gerade mal 52 bescheide wurden zurückgenommen. von diesen rücknahmen wurden sechs gerichtlich wieder kassiert. es hatten demnach also weniger als 4 promille der bremer positivbescheide keinen bestand.
    https://uebermedien.de/38969/der-eigentliche-bamf-skandal-die-berichterstattung-der-medien/
    compact hat die sachlage natürlich nicht richtiggestellt. für ein zurückrudern hätten die leser kein verständnis. so viel zum thema seriöse berichterstattung. ständig wird sie hier eingefordert – aber nur bei themen, die compact schlecht aussehen lassen (lübcke, nsu, afd-spendenskandal udgl.) mehr doppelmoral geht kaum.

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      Ihr Untergang am

      @Hagen

      Wie sollte Compact seine paar tausend Exemplare denn verkaufen wenn es im Nachhinein bewusst aufgebauschte Berichterstattung korrigieren würde ???

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      Konzentrieren Sie sich doch mal auf das Wesentliche! Die Akten mal wieder unter Verschluss? Welche Rolle spielt E. beim Geheimdienst? Viel interessanter als ihr Geschwafel!

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      Abwehrrecke am

      @Hagen
      "Weniger als 4 Promille"
      Trifft das auf Sie auch zu?

      Ich habe den Artikel von Compact nicht nachträglich gelesen…,
      aber Sie schreiben doch selbst: "Bei Compact war zu lesen,
      1200 oder gar 2000 Asylanträge SOLLEN positiv beschieden
      worden sein, obwohl die rechtlichen Voraussetzungen dafür
      nicht vorlagen."

      Was sollte Compact da zurücknehmen müssen?
      Das ist im Konjunktiv geschrieben.
      Compact hat nie behauptet dass 2000 Asylanträge unrechtmäßig
      entschieden worden seien.
      Ihre Kritik läuft hier also komplett ins Leere, mein guter Herr.

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    Ihr Untergang am

    Mann Mann was ein Geschwafel. Verurteilen das Nazi Sxxx und gut ist’s.

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      HERBERT WEISS am

      Nach dem Motto: "Macht ihm einen fairen Prozess – und dann hängt ihn!" – Warum denke ich da an den Reichstagsbrand…?

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      neunter zweiter zweitausendsieben am

      Wer nicht hüpft und wer nicht GRÜN wählt ist NAZI. Ja?

      Hyperventilieren Sie weniger CO2.

      NAZI im 4. Reich (der aktuellen EU) ist wer wie in metapedia vom "Gaskammerrätsel im Gerstein-Bericht" schwafelt.

      So hat der offenkundige Schutzraum für nazifreie Politiker zwischen 56,25 Liter ggf. 60 Liter bis maximal 64, xx Liter zu sein.

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    Wenn man mit einem Finger der Hand auf andere zeigt, richten sich drei Finger gegen sich selbst und was auch immer geschah und warum, muß von den Strafverfolgungsbehörden geklärt werden und erst nach Abschuß wissen wir mehr oder auch nicht.

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      Lila Luxemburg am

      Das gilt aber nur, wenn die drei Finger noch dran sind … an der Hand.

  10. Avatar

    Die XXX Recker wird angeblich auch bedroht.
    Na und – eine Armlänge Abstand halten und schon ist gut 🙂

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      neunter zweiter zweitausendsieben am

      Henriette Reker Bedroht? Wo? Wie?

      Lächerlich diese Dame mit der Wunde einer Schilddrüsen Operation wurde schon damals nicht gemessert.
      Bei einem Mordangriff auf Henriette Reker mit einem Rambo-Messer wären Halsschlagader Halsvenen tödlich beschädigt.

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      Lila Luxemburg am

      "Na und – eine Armlänge Abstand halten und schon ist gut "

      Meine Rede schon immer! Einfach ‚eine Armlänge Abstand‘ (von allen Problemen) – schon hat man keine mehr… 😆 😆

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    Derjenige, der dieser Diktatur jegliche Schandat zutraut liegt immer richtig.

    • Avatar
      neunter zweiter zweitausendsieben am

      Unsere Finanzoligarchie ist aber doch so kuschelig Demokratisch!
      Frag den Gregor Gysi.

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    Gastredner am

    Das riecht alles nach Vertuschung mit an den Haaren herbeigezogenen "Beweisen"
    DNA von einem Mordschützen – das schmeckt nach Linksterror und Staasi.

  13. Avatar

    Walter Lübcke wollte wohl auspacken in Bezug auf den staatlichen Terror, dem NSU.

    Dann kann man auch wieder eine Schubkarre voll mit neuen "Gesetzen" vom Stapel lasen.

    XXX

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        Sichere die Tatwaffe und mach ne Anzeige bei der Polizei Willi.
        Nach Paragraph 4711 ist Textverstuemmelung strafbar.

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        neunter zweiter zweitausendsieben am

        Ja die Kritik an Auserwälte (von G*ttes Gnaden) geht nur dezent

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        @ Willi

        Ich gehöre nicht zur Redaktion, aber habe sehr wohl Verständnis, daß Compact sich durch Textkürzungen schützt.

        Denn in letzter Konsequenz steht nicht der Kommentarschreiber, sondern Compact durch die Veröffentlichung in der Haftung.

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    Katzenvater am

    Dorothea:
    Ähem, so viel ich weiß, ist das mit dem "des" genau das richtige Deutsch, nicht etwa "entgegen dem Versprechen". Ist aber ohnehin Erbsenzählerei, denn es geht um den wichtigen Inhalt DES Artikels (-;

  15. Avatar

    Es verstößt tatsächlich gegen das Rechtsstaatgebot,wenn eine Behörde Akten selbst gegenüber Polizei und Gerichten sperren darf. Wie die Existenz einer staatlichen Inlandsspitzelbehörde überhaupt. Hingenommen hat man das zu Zeiten der Sowjetunion,da gab es im Land eine 5 .Kolonne Moskaus,die beobachtet werden mußte. Heutzutage hat diese Behörde keine Existenzberechtigung mehr und gehört abgeschafft War mal eine Forderung der Grünen.Bis die mitregieren durften.

  16. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Das es seit 2015 der von Merkel innizieirten Flüchlingskriese zu Mord und Totschlag kommt ist da verdienst ihrer Politik, Regierungsgewalt der etablierten erzeugt Gegengewalt und viele sind um ihre Sicherheit besorgt, weil die Regierung die Lage in diesem Land nicht mehr beherrscht vielen Deutschen hat die Merkelpolitik das Leben gekostet,das es dabei mal einen von ihrem Klienteel erwischt ist auch ihrer Politik zu verdanken Jeder Mord egal an wem ist einer zuviel.

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    Absolut richtige Schlussfolgerung im Artikel, man muss alles hinterfragen, zu viele Fragen und Absonderlichkeiten.
    Sieht man die ganze Politik der letzten 16 Jahre, da war im Vorfeld jeglicher wichtiger Entscheidung (Zensurgesetze usw.) immer zuerst die Agitation auf die dann die mediale gleichgeschaltete Propaganda folgte.
    Genau so wurden Wähler in die gewünschte Richtung bugsiert. Entscheidungen wurden erzwungen und neue Gesetze aufdiktiert, oft wurden sogar große Nachteile für die Menschen noch geschürt (Migration), um daraus kleine Vorteile zu bekommen, aber nur für die gewisse politische Lobby und das Machtkalkül!
    Die perfide taktische Vorgehensweise, sie war und sie ist dabei, von einigen sogenannten Politikern, absolut klar und deutlich geworden.
    Das alles aber ist die Antidemokratie schlechthin!
    Deshalb brauchen wir die direkte Demokratie, wie in der Schweiz und EU Entscheidungen dürfen Landesrecht und Demokratie nicht aushebeln, sie brauchen ebenso den jeweiligen Wahlentscheid!

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      Der Merkelismus hat gelernt, daß blitzartige Machtübernahmen wie 1933 oder bei ihrem Regime 1946 die Gefahr bergen, auch scheitern zu können, bevor sie alle Institutionen LANGSAM mit ihren Marionetten bestückt haben. Dieser Prozeß ist jetzt beinahe abgeschlossen, die ganze Journaille haben sie unter Kontrolle gebracht, Kirchen und Gewerkschaften, den Staatsfunk, die Staatsanwälte werden ja ohnehin gelenkt, aber auch die Richter haben sie sich im Laufe der Zeit gefügig gemacht, selbst im Bundesverfassungsgericht sitzen nurmehr willfähige Marionetten jederzeit zum Rechtsbruch für die Merkelei bereit. Mit der Indoktrination der Jugend und einer Zünderin wie dieser behinderten Schwedin will man offensichtlich nun in die physische Vernichtung der Lebensgrundlagen unseres Volkes (Industrie) vernichten und die Rotten für den Krieg sind längst einmarschiert und harren in ihren Asylzwingburgen der Morde, die das politische System (noch) nicht an den Dissidenten begehen kann.
      Es wird blutig enden!

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        Mir persönlich wäre es lieber, daß es wie bei Ceausescu zu einer Abrechnung mit den oberen 10000 kommt als zu einem echten Bürgerkrieg. Leider ist das Volk unfähig, den echten Bürgerkrieg zu vermeiden, wie anders kann man den Aufstieg der Grünen Khmer, die alles vernichten werden, erklären?
        Wieso haben andere Völker die Fähigkeit zur Schubumkehr (Italien, Frankreich) oder haben von vornherein ihren Verstand benutzt (Ungarn), nur die Merkeldeutschen rennen mit fliegenden Fahnen in den sicheren Untergang?
        Es wird blutig enden!

  18. Avatar

    Was diese taube Nuss von sich gibt, kann man nur noch verachten. Der sollte sich mal ganz warm anziehen, wenn der große Knall kommt! Dann knallts bei dem ganz gewiss!

  19. Avatar
    Dorothea Marz am

    "Entgegen DES Versprechens"? Was ist denn das für ein Deutsch? Ist jetzt der Genitiv dem Dativ sein Tod?

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      Doris Mahlberg am

      @ Dorothea

      Hallo, liebe Namensvetterin ! "Entgegen des Versprechens" ist richtig.

      • Avatar
        Hildegard Blum am

        @Doris Mahlberg

        "entgegen" mit dem Genitiv zu verwenden mag ja in der Beliebigkeit der neu-deutschen Un-Grammatik richtig erscheinen.

        Zu meiner Schulzeit (ab 1957) wußte man noch, daß "entgegen" mit dem Dativ gebraucht wird. Damals lernte man in der Grundschule vier Jahre lang richtige deutsche Grammatik. Als geistiges Handwerkszeug, welches im späteren Leben auch feinste sprachliche und gedankliche Differenzierungen ermöglicht.

        Diese Möglichkeiten sollten wir nicht freiwillig aus der Hand geben; sie wären gerade heute, in den Zeiten des gewollten, zunehmenden Bildungsverfalls, bitter nötig…

        Der Dativ ist der Kasus (Fall) des Kontaktes (aller Arten). Man begegnet jemandem, naht, erwidert, widerspricht, trotzt, widersteht, verspricht, dankt – alles im Dativ. Dies möchte ich Ihnen entgegnen.

        Nur zur Erinnerung: der Genitiv antwortet auf die Frage "wessen?", d.h. z.B. des Verursachers/Veranlassers/Eigentümers/Nutznießers usw.

        LG
        H. Blum

  20. Avatar
    Irgendwehr am

    "als Reaktion auf den Lübcke-Mord allen patriotischen oder rechten Merkel-Kritikern die Grundrechte aberkannt werden sollen," Dazu gehört vor allem der Entzug des Wahlrechts…Damit gräbt man der AfD endgültig das Wasser ab. Abgesehen davon würde sowas international gehörige Wellen schlagen. Solch eine Bankrotterklärung würden die in Karlsruhe nicht dulden.

    • Avatar

      Die Frage, ob Stephan E. Büttel eines Geheimdienstes ist stellt sich nicht wenn es eine Akte gab.

      Das ganze ist dazu da breite Massen zu entmündigen durch den Entzug z.B. des Wahlrechts.

      Zur Not werden dann wieder tausende in Käfige gesteckt. Nennt sich KZ.

      Wir schaffen das!

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      Nachdenker am

      IRGENDWEHR
      Karlsruhe. Sie meinen das Verfassungsgericht. Also, dieses Verfassungsgericht. Sie sind doch sonst ein kluger Kopf ???????

  21. Avatar

    Na ja, ein Peter Tauber hat zwar nicht die geringste Stellung im System, aber seine ´Forderungen´ sind so absurd, daß eigentlich nur eigene Angst XXX als wahrer Argumentationshintergrund vermutet werden darf.

    • Avatar
      DerGallier am

      Zitat:
      "Die Bundesrepublik Deutschland hat entgegen des Versprechens von Bundeskanzlerin Angela Merkel den NSU-Komplex nie aufgeklärt".

      Das gilt wohl auch für den Anschlag auf dem Breitscheid Platz?

      • Avatar

        Ich kann den Kontext zu meinem Beitrag nicht erkennen. Wenn Sie so freundlich wären, und ihn darlegten ?

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