Götter, Frauen, Kultplätze: Die Welt unserer Vorfahren steckt voller Mythen, Geheimnisse und faszinierender Geschichten. Die Kalender «Germanische Welt» und  «Orte der Kraft» für 2027 laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein – zu alten Glaubensvorstellungen, sagenumwobenen Stätten und den kulturellen Wurzeln unserer Heimat. Hier mehr erfahren.

    Donnergrollen am Himmel, geheimnisvolle Rituale in heiligen Hainen, mächtige Götter und schöne Frauen: Die Welt der Germanen übt bis heute eine besondere Faszination auf uns aus. Lange bevor das Christentum in Mittel- und Nordeuropa Einzug hielt, verehrten unsere Vorfahren eine Vielzahl von Gottheiten, deren Geschichten über Jahrhunderte mündlich weitergegeben wurden. Vieles davon ging verloren, anderes überdauerte in Sagen, Bräuchen und Ortsnamen.

    Zwei Bildkalender für das Jahr 2027 greifen dieses kulturelle Erbe auf: «Germanische Welt» und «Orte der Kraft». Beide widmen sich unterschiedlichen Aspekten einer Vergangenheit, die bis heute zahlreiche Rätsel aufgibt und das große Vermächtnis unserer Ahnen bewahrt.

    Zwischen Walhall und Midgard

    Im Mittelpunkt des Kalenders «Germanische Welt 2027» steht die faszinierende Vorstellungswelt unserer Vorfahren. Sie kannten keine einheitliche Religion mit verbindlicher Glaubenslehre, sondern eine reiche Vielfalt an Göttern, Naturgeistern und überlieferten Erzählungen.

    An der Spitze der nordischen Götterwelt stand Odin, im kontinentalgermanischen Raum als Wodan bekannt. Er galt als Gott der Weisheit, der Dichtung und des Krieges. Sein Sohn Thor, auch Donar genannt, beherrschte Blitz und Donner und beschützte die Menschen vor feindlichen Mächten. Freyja wiederum verkörperte Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit, war aber ebenso mit Magie und Kampf verbunden.

    Die überlieferten Mythen erzählen von neun Welten, die durch den gewaltigen Weltenbaum Yggdrasil miteinander verbunden sind. In Asgard residieren die Götter, Midgard ist die Heimat der Menschen, während in Jötunheim die Riesen leben. Über allem schwebt die Gewissheit, dass selbst die Götter ihrem Schicksal nicht entkommen können: Ragnarök, die letzte große Schlacht, bringt den Untergang der alten Ordnung – und zugleich die Geburt einer neuen Welt.

    Heiligtümer unserer Vorfahren

    Während «Germanische Welt» die Gedanken in das Reich der Mythen führt, richtet der Kalender «Orte der Kraft 2027» den Blick auf die Schauplätze alter Glaubensvorstellungen. Er widmet sich historischen Kultstätten, deren Ursprünge teilweise bis in die indogermanische Frühzeit zurückreichen.

    Für unsere Ahnen war die Natur nicht bloß Kulisse. Wälder, Quellen, Berge und besondere Bäume konnten als heilig gelten. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtete bereits im ersten Jahrhundert, dass germanische Stämme ihre Götter bevorzugt in Hainen verehrten, statt sie in Tempel einzuschließen.

    Besonders eindrucksvoll ist der heilige Hain der Semnonen, den Tacitus in seiner «Germania» beschreibt. Dort versammelten sich Angehörige verschiedener Stämme zu religiösen Zeremonien. Wer das Heiligtum betrat, musste sich nach seiner Schilderung fesseln lassen – als Zeichen der Unterwerfung unter die göttliche Macht.

    Auch die sagenumwobene Irminsul der Sachsen gehört in diesen Zusammenhang. Das Heiligtum wurde 772 auf Befehl Karls des Großen zerstört. Seine genaue Gestalt ist umstritten, doch mittelalterliche Quellen beschreiben es als bedeutendes sächsisches Kultsymbol.

    Bis heute regen besondere Landschaften und monumentale Felsformationen die Fantasie an. Die Externsteine im Teutoburger Wald beispielsweise sind von zahlreichen Legenden umgeben. Im niedersächsischen Oberdorla entdeckten Forscher ein germanisches Opfermoor mit hölzernen Götterbildern und weiteren Opfergaben. Solche Zeugnisse machen deutlich, wie eng Natur, Religion und Gemeinschaft im Leben unserer Vorfahren miteinander verbunden waren – der Kalender «Orte der Kraft» bringt sie Ihnen Monat für Monat näher.

    Ein Jahr voller Entdeckungen

    Die beiden Jahrweiser ergänzen sich thematisch ideal: «Germanische Welt 2027» weckt die Begeisterung für die alte Sagenwelt, «Orte der Kraft 2027» lädt zur Beschäftigung mit ihren historischen und landschaftlichen Schauplätzen ein. Wer sich für germanische Kultur, alte Mythen und geheimnisvolle Heiligtümer begeistert, findet hier zwei reizvolle Begleiter für das kommende Jahr – und vielleicht auch Anregungen für die nächste Entdeckungsreise auf den Spuren unserer Vorfahren.

    Das neue Jahr steht schon fast vor der Tür: Die Kalender «Germanische Welt» und  «Orte der Kraft» für 2027 laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein – zu alten Glaubensvorstellungen, sagenumwobenen Stätten und den kulturellen Wurzeln unserer Heimat. Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.