Absurd: Eine Journalistin (!) der New York Times erwähnt in einem Artikel das Alter von Madonna. Die fühlt sich “vergewaltigt” und fordert: Tod dem Patriarchat.

    Seit über 30 Jahren gibt es kaum einen Trend, dem Madonna nicht gefolgt wäre. Keine Modewelle, die sie nicht adaptiert hätte. Die #Metoo-Bewegung, die sich zu Beginn auf sexuelle Übergriffigkeit beziehen sollte, aber schnell auch nichtsexuelle Bereiche und zuletzt sogar “Mikro-Aggressionen” mit einschloss, erhält durch Madonna zusätzliche Ausweitung: Die Sängerin glaubt sich nämlich durch einen Artikel der New York Times “vergewaltigt”, weil der – wie schon dessen Titel “Madonna im Alter von 60” andeutet – ständig ihr Alter erwähnt habe. Auf Instagram klagt sie, im Text hagele es von “endlosen Kommentaren über mein Alter, das nie erwähnt worden wäre, wenn ich ein Mann wäre”. Diese Titelstory beweise, dass das Magazin, die “ehrwürdige NYT“, einer der “Gründerväter des Patriarchats” sei. Dass der Artikel jedoch von einer Frau (!), Vanessa Grigoriadis, verfasst wurde, tut scheinbar nichts zur Sache…

    Im Artikel heißt es, dass die über 60-jährige Madonna einst dominantes Vorbild für Weiblichkeit gewesen sei, inzwischen ihren Platz aber unter Künstlern suche, die zwei Generationen jünger seien. Madonna klagt, sie habe “Tage und Stunden und Monate” mit Frau Grigoriadis verbracht, ihr exklusiven Zugang in ihre Welt verschafft. (Aber Madonna: Schon die Feministin Simone de Beauvoir wusste, dass Frauen sich untereinander viel brutaler, argwöhnischer beurteilen, als viele Männer dies gegenüber Frauen tun.)

    Die Sängerin fährt fort: “Ich bereue, auch nur fünf Minuten mit ihr verbracht zu haben. Ich fühle mich vergewaltigt. Und ja, ich darf diese Analogie verwenden, weil ich mit 19 vergewaltigt wurde.” Und, muss Frau Grigoriadis jetzt um ihren Job fürchten? Wäre ein männlicher Journalist der publizistischen Vergewaltigung beschuldigt worden, würde niemand mehr eine Zeile von ihm drucken.

    Dass eine Frau diesen Artikel verfasst hat, wird von Madonna dadurch relativiert, indem sie der Autorin unterstellt, ihrerseits in “patriarchalen Strukturen” gefangen zu sein. Denn ihr Fazit lautet: “Und ich sage: TOD DEM PATRIARCHAT, das tief in der Struktur unserer Gesellschaft verankert ist.” So wird die Täterin selbst zu einem Opfer der Männergesellschaft. Geht es noch billiger?  Nicht billig genug: Auf Instagram stimmen viele Follower ihr zu, und die Mainstreammedien referieren ihre Stellungnahme unkommentiert.

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    16 Kommentare

    1. Als Ich meine Mutter einmal (aus rein wissenschaftlichem Interesse,natürlich) fragte,ob Vergewaltigung denn tatsächlich so schlimm sei.wie die Frauen immer vorgeben,hat sie nur amüsiert gelacht. Ob sie einschlägige Erfahrungen hatte ,habe Ich nicht gefragt. Sokrates weiß,was sich gehört.

    2. Ach,wurde mit 19 vergewaltigt? Sokrates war es jedenfalls nicht,denn der hat nie Knallnudeln mit androgynem Äußeren vergewaltigt. Ehrenwort.

    3. Vermutlich kann der Erfolg mit doch recht fragwürdigen Gesangs- und Showeinlagen zu Kopfe steigen und in dieser Gemengenlage kann man durchaus den inneren Kompaß verlieren, die einen werden größenwahnsinnig, andere gleiten in die Erlöserrolle ab und wieder andere erkennen sich selbst nicht mehr und das alles ist der Preis für eine Luftnummer, die man Show-Business nennt und wird auch dazu gemacht, denn die Dummheit der Bewunderer kann auch auf den Star selbst übergehen und das ist ein großes Problem, wenn man innerlich selbst nicht gereift ist und die Fiktion zur Wahrheit wird und das betrifft nicht nur den Star alleine, damit mußten sich andere auch herumschlagen, über den vernünftigen Rückzug bis hin zum totalen Absturz, Möglichkeiten gibt es viele.

    4. heidi heidegger am

      hoho, "Trend gefolgt"? Das sehen die Intellecto-Punx mit C3-Professur aber teilweise anders: G e s e t z t hatS den Oma-NeoDisco-Sound und den Oma-Rollerskating-Trend und diesen komischen Sequenzer-Gesang, den Cher gleich klaute (auch schon wieder 20 Jahre her) und falls Polit-Trends gemeint waren: Flocky lässt sich dadurch nicht hinterm Ofen vorlocken, der arbeitet sich an Influencerinnen und an Räppern ab:

      [ EMINEM Diss Track – Flowtöhle presents: Drive By Hostage ] /watch?v=KSl8fUFOCzo

      • heidi heidegger am

        OT: ♪ ♫ m-m-meine Zeit ist mir zu wertvoll, um’s @Fritzle weiter zu dissen, doch ichichich will an seine Doppelhaushälfte pissen!, yo! ♫ :-?

        • heidi heidegger am

          Also seit ♪♫ Frozen, when your hearts not open♪ von 1998 finde ich Madonna etwas doof. Aâ zünftige Zither-Musi ist mir lieber und euch auch, gell? Also hier hören wir gleich eine Kastenzither von Johann Sebastian (ganz rechts, mit der Brille):

          [ Do You Believe In Magic ] /watch?v=oL7XdoS5Je4

      • Jeder hasst die Antifa am

        Kannst ja Flocky langsam darauf abrichten das er deiner Ziege Madonna kräftig in den Arsch beißt.aber aufpassen das er sich keine Influenza aufsackt.aukidauki

    5. hanswernerklausen am

      Madonna – die Gelddruckmaschine auf zwei Beinen – hat schon immer alles unter Marketing-Gesichtspunkten getan. Da der Erfolg auf dem Musikmarkt nachläßt, muß sie auf andere Weise für die nötige Aufmerksamkeit sorgen

      • Sachsendreier am

        Könnte man tatsächlich so ansehen. Die macht hauptsächlich deshalb einen Riesenaufriss daraus.
        Vielleicht muss sie sich damit abfinden, nicht mehr auf der Erfolgswelle zu schwimmen, die sie viele Jahre zu einem fetten Konto trug. Und weil das so prall ist, sollte sie sich zufrieden zurück lehnen und sich ans Altenteil gewöhnen. Den "normalsterblichen" Frauen über 60 pfeift längst kein Mann mehr hinter her, und die tröstet dazu kein Millionenvermögen. Madonna war mir immer suspekt mit ihrem enormen Übertreibungsdrang. Seltsame Reaktion auf eine Vergewaltigung, dieses ständige sexuell aufreizende Gehabe, wie Auftritte mit dem absurden Spitztüten-BH, wie auch andere Obszönitäten.

    6. Irgendwehr am

      Frau Madonna Louise Veronica Ciccone hat doch schon ihre Jungfräulichkeit als eine der ersten öffentlich vermarktet. Kann mich noch dran erinnern ihre 12-jährige Tochter so aufgetakelt zu haben, dass sie aussah wie ihr Clon. Künstlerisch ist Ciccone hoffnungslos überbewertet, aber gut, wir kennen unsere Mitmenschen die sowas gut finden. Hauptsache ist momentan, sie ist gegen Trump. Das entschuldigt so ziemlich alles.

      • Katzenvater am

        Das sind die Früchte einer ewigen Übersteigerung: jeder Patriot ist Nazi, jeder Mann oder jede ECHTE Frau per se AntifeministIn. Aber beim echten Faschismus (z.B. Ukraine) oder tatsächlicher Frauenunterdrückung (z.B. Saudi-Arabien) halten die "Opfer" die Klappe. In diesem Kontext kann man die Tiraden einer Madonna, die offensichtlich mit dem Altern nicht klarkommt, null Ernst nehmen. Selbst als Atheist mochte ich schon ihre Blasphemie nicht, was sie sich übrigens gegenüber dem Islam nie erlaubt hätte. Wer austeilt, muss auch einstecken können…

        • Pardon,aber wer in Saudi-Arabien "Frauenunterdrückung" ortet ,hat das System schon mit Löffeln gefressen (möglicherweise ohne es zu merken).

    7. Jeder hasst die Antifa am

      Gerade diese dämliche Tusse die schon mehr Schwänze intus Hatte als das Meer Fische hat beschwert sich über gefühlte Vergewaltigung die abgehalfterte Tusse will sich nur wieder in der Presse interressant machen weil sie sonst in der Versenkung verschwindet,vieleicht versucht sie es mal im Krampf gegen Rääächts das hilft immer.

    8. Da gibt es eine einfache, praktikable Lösung:
      Madonna wechselt das Geschlecht und schon sprechen
      die Qualitätsmedien mehr über den alternden Kackarsch.

      • Sorry, ich meinte: … und schon sprechen die Qualitätsmedien
        NICHT mehr über den alternden Kackarsch, vorausgesetzt
        er wird nicht auch noch schwul.