Eigentlich weiß es jeder, aber jetzt gibt es offizielle Zahlen dazu: Bei Messerdelikten sind ausländische Tatverdächtige überrepräsentiert. Das hat verheerende Folgen, wie wir in unserer COMPACT-Spezialausgabe „Mädchen. Messer. Morde“ herausarbeiten; ein Dokument des Schreckens. Hier mehr erfahren.
Neue Zahlen der Bundesregierung für das erste Halbjahr 2026 bringen es an den Tag: Bei Messerdelikten übertrifft die Zahl ermittelter nichtdeutscher Tatverdächtiger inzwischen die der deutschen Verdächtigen. Die Bundespolizei hat demnach zwischen Januar und Juni 2026 insgesamt 577 Messerdelikte registrieren müssen. In 320 Fällen wurde das Stichwerkzeug eingesetzt. Diese Angaben gehen auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess hervor.
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COMPACT unterstützenBei den Tatverdächtigen ergibt sich ein entlarvendes Bild. Insgesamt konnten die Ermittler 443 Personen einem entsprechenden Delikt zuordnen. Darunter waren 155 Deutsche und 177 Ausländer. Bei 111 Tatverdächtigen war die Staatsangehörigkeit nicht feststellbar. Die Vornamen der als deutsch registrierten Verdächtigen sind nicht veröffentlicht worden. Und: Doppelstaatsangehörigen gehen als Deutsche in diese Statistik ein.
Syrer, Afghanen, Türken
Besonders deutlich fällt der Unterschied bei den Fällen aus, in denen ein Messer tatsächlich eingesetzt wurde. Hier wurden 63 deutsche und 97 ausländische Tatverdächtige ermittelt. In 89 Fällen blieb die Staatsangehörigkeit ungeklärt. Beim bloßen Mitführen eines Messers standen dagegen 92 Deutsche 80 Ausländern gegenüber, während bei 22 Personen keine Staatsangehörigkeit festgestellt werden konnte.
Betrachtet man ausschließlich die Tatverdächtigen, deren Staatsangehörigkeit bekannt ist, lag der Anteil der Ausländer damit bei 53,3 Prozent. Im ersten Halbjahr 2025 hatte dieser Anteil noch 49,3 Prozent betragen. Die Gesamtzahl der Messerdelikte ist zwar zuletzt etwas gesunken, gleichzeitig hat sich der Anteil ausländischer Tatverdächtiger unter den ermittelten Personen erhöht.
Bei den einzelnen Staatsangehörigkeiten bilden Syrer mit 36 Tatverdächtigen die größte Gruppe. Es folgen Afghanen mit 19, Türken mit 17 und Polen mit 16 Tatverdächtigen.
Ein Schwerpunkt der Delikte liegt erwartungsgemäß im Umfeld des Bahnverkehrs. 304 der insgesamt 577 Fälle ereigneten sich an Bahnhöfen. Damit entfiel mehr als die Hälfte der registrierten Messerdelikte auf diesen Bereich. Auf öffentlichen Straßen wurden 168 Fälle gezählt, weitere 102 entfielen auf Bahnstreckenpunkte.
Für die Bundespolizei sind Bahnhöfe mittlerweile ein zentraler Einsatzbereich.
AfD: Mehr Transparenz schaffen!
AfD-Abgeordneter Hess sieht in den Zahlen einen Beleg für eine besondere Sicherheitsproblematik im öffentlichen Raum. Gegenüber der Jungen Freiheit bezeichnete der Sicherheitsexperte Messerkriminalität als „in erheblichem Maße importierte Kriminalität“. Der hohe Anteil der Fälle an Bahnhöfen zeige zudem, wie angespannt die Sicherheitslage an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten sei.
Die AfD fordert unter anderem eine umfassendere Erfassung weiterer Staatsangehörigkeiten bei deutschen Tatverdächtigen. Dadurch solle die statistische Grundlage für die Bewertung der Kriminalitätsentwicklung verbessert werden. Die Bundesregierung müsse für größtmögliche Transparenz sorgen, so Hess.
Die Entwicklung hat verheerende Folgen, wie wir in unserer COMPACT-Spezialausgabe „Mädchen. Messer. Morde“ herausarbeiten; ein Dokument des Schreckens. Hier bestellen.





