Tino Chrupalla zerlegt die Regierung fünf Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Im Interview mit Sat.1 bleibt er souverän. Diese Medaille aus feinstem Silber würdigt sein unbeugsames Rückgrat und macht ihn zu unserem Helden des Friedens! Hier mehr erfahren.
Gegenüber Friedrich Merz bleibt AfD-Co-Chef Tino Chrupalla stets höflich, aber bestimmt. Der Kanzler jedoch habe ihn im Bundestag nicht einmal gegrüßt – «das gehört zum ganz normalen menschlichen Umgang auch mit dazu », so Chrupalla im Sommerinterview auf Sat.1. «Man sieht, dass Merz mit der menschlichen Komponente Probleme hat.» Doch auch sonst hat der Lausitzer einiges an der Bundesregierung zu kritisieren.
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COMPACT unterstützenAls es um den Wahlkampfauftritt des Kanzlers in Sachsen-Anhalt geht, wird Chrupalla schärfer. Merz‘ Satz, das Land dürfe kein « Experimentierfeld für Wutbürger » werden, wertet der AfD-Vorsitzende als Wählerbeschimpfung. Doch er kontert lässig: «Ich denke, damit macht er eher Wahlkampf für uns.» Ironisch fügt er hinzu:
«Das hören wir in Ostdeutschland wirklich gern, wenn er uns vorschreibt, was wir zu wählen haben. Das freut mich auf die Art, wenn er weiter die Ostdeutschen beschimpft. »
Doch nicht nur gegen Merz teilt Chrupalla aus. Auch das BSW bekommt sein Fett weg. Ob Sahra Wagenknechts Partei den Sprung in den Landtag von Sachsen-Anhalt schafft, interessiert ihn nur am Rande. «Ich schaue nur auf uns», sagt er. Das Ziel sei die absolute Mehrheit – dann brauche man weder das BSW oder andere Parteien. Erst wenn der Bär am Wahltag erlegt sei, werde das Fell verteilt.
Absage ans BSW
Die internen Widersprüche beim Wagenknecht-Bündnis führt er ebenfalls an. Man könne diese Partei überhaupt nicht ernst nehmen. Wagenknecht sage das eine, Katja Wolf in Thüringen am nächsten Tag das andere. Eine Formation, die so mit sich selbst ringt, nimmt er nicht als ernsthaften Partner.
Beim Thema Migration bleibt Chrupalla seiner Linie treu. Warum ein gut qualifizierter Inder nach Deutschland kommen solle, wenn er in Amerika, Österreich oder der Schweiz ganz andere steuerliche und abgabemäßige Voraussetzungen habe und dort wesentlich mehr Geld verdiene, fragt er. «Wir haben kriminelle Zuwanderung bekommen, wir haben hauptsächlich Zuwanderung in die Sozialsysteme bekommen.» Gegen tatsächliche Fachkräfte habe niemand etwas.
Auch die Nachfrage zu einem möglichen Verbotsverfahren bringt Chrupalla nicht aus der Ruhe. Der Moderator merkt an, er und die AfD seien doch der Überzeugung, mit beiden Beinen auf dem Boden der demokratischen Grundordnung zu stehen. Was sie dann zu befürchten hätten. Ein Scheitern würde die AfD am Ende sogar adeln. Chrupalla bleibt souverän und lächelt: «Wenn die anderen sich daran abarbeiten wollen. Nur zu, bitte schön.» Die Menschen würden überrascht sein, welche gute Arbeit die AfD in der Regierung leisten könne. Genau davor hätten die Regierungsparteien Angst, so Chrupalla.
Beim Krieg in der Ukraine bleibt Chrupalla bei seiner Kritik an Präsident Selenski: «Ich fordere Selenski endlich zu freien Wahlen auf. Wenn ein Politiker davor Angst hat, habe ich große Probleme mit ihm.» Der Co-Chef der AfD bleibt im gesamten Interview souverän. Er wirkt wie ein Oppositionspolitiker, der längst mit dem nächsten Schritt rechnet.
Tino Chrupalla trotzt allen Kampagnen. Unbeirrt setzt er auf Entspannung. Diese Medaille aus feinstem Silber würdigt sein unbeugsames Rückgrat und macht ihn zu unserem Helden des Friedens! Hier bestellen.





