Marine Le Pen über peinliche Macron-Fotos: Dieses unwürdige Verhalten hat Frankreich sicher nicht verdient!

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So langsam platzt der Lack vom Image des Sonnyboy Frankreichs – und den Franzosen der Kragen: Bei einem offiziellen Besuch der Karibikinsel St. Martin, ein Jahr nach dem katastrophalen Hurrikan „Irma“, wurde Präsident Emmanuel Macron mit zwei jungen halbnackten Männern fotografiert, an die er sich mit leicht entrücktem Gesichtsausdruck schmiegt. Einer der Männer zeigt allerdings dabei den Stinkefinger.

Macron genießt sichtlich das „sandwich antillais“ mit den Dorfschönheiten. Quelle: MLP_officialENG

Dieses Foto, auf Twitter veröffentlicht von der Vorsitzenden des Front National, Marine Le Pen, macht derzeit im Internet die Runde. Auf einem anderen legt der am spärlichsten bekleidete karibische Mann die Hand auf den Bauch seines Regenten, der diesem wiederum hemdsärmelig um die nackte Taille greift.

Le Pen, seit 2017 ebenfalls Abgeordnete der französischen Nationalversammlung, schreibt auf ihrem Twitter Account: „Wir können nicht einmal Worte finden, um unsere Empörung auszudrücken. Das hat Frankreich sicher nicht verdient. Es ist unverzeihlich!“

Den vorprogrammierten Rassismusvorwürfen seitens der Regierungspartei samt Mainstream-Medien entgegnet Le Pen gelassen: „Die beste Antwort auf die ablehnenden Vorwürfe des Rassismus, die die Minister machen, um #Macrons unwürdiges Verhalten zu rechtfertigen, ist das Votum unserer ausländischen Landsleute, die mich ehrten, indem sie mich in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen an die erste Stelle setzten.“

Die Internet-Community feiert ab: „Sendet Liebe an…“

Macron wiederum reagiert auf die Irritation und Vorwürfe seiner Landsleute sonderbar schwülstig schwärmend: Er liebe doch „jedes Kind der Republik, egal, welche Dummheiten es begeht“. Diese Äußerung und die distanzlose, durchaus erotische Komponente der Schnappschüsse lassen die Internet-Community abfeiern. Es verselbständigen sich Persiflagen, die die unterschwelligen Botschaften etwas klarer herausarbeiten…

Eines dieser „Kinder der Republik“, das mit Macron auf den Bildern derart derangiert posiert, ist jedenfalls ein handfester Straftäter: Bis vor Kurzem noch saß er wegen eines Überfalls im Knast.
Jetzt hat er jedenfalls seine 15 Minuten Ruhm mit zweideutigen Posen und eindeutiger Verachtung an der Seite des französischen Staatsoberhauptes. Wie wohl seine Gattin Brigitte das Ganze findet?

Denn erneut gibt es den Verdacht, dass Emmanuel Macron, was seine Person angeht, nicht ganz aufrichtig ist. Schon im Sommer kochte die Gerüchteküche hoch, als der Präsident seinen Bodygard Alexandre Benalla konsequent schützte: Dieser hatte, als Polizist verkleidet, bei einer Demonstration im Juli einen Mann und eine Frau brutal zusammengeschlagen. Doch Macron vereitelte jede Untersuchung der Vorgänge, stellte sich vor seinen Vertrauten. Der hübsche Benalla, 26 Jahre jung, soll angeblich sogar den Schlüssel zum Privatanwesen des Präsidenten in Le Touquet haben. Die beiden gelten als unzertrennlich…

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16 Kommentare

  1. Russische Austauschschueller fragten ihre Lehrer bei der Ankunft im Pariser Bahnhof ob Franzosen schwarz sind. Soweit so schlecht. Wie englische Reporter mitteilen herrscht in Frankreich Krieg. Noch nicht flaechendeckend aber immerwaehrend. Hauptschauplaetze sind die Standorte der groessten Moscheen im Land. Paris ist ein Drecknest wie Berlin, nur 2 Nummern groesser. Macron schafft Frankreich ab. Internationale Presse lesen. Auch gut fuer Fussballer. Es ist ein altes Phaenomen, dass sich Minderheiten unbedingt durchsetzen wollen. Schwule gehoeren dazu. Frankreich wird fuer Deutschland ein Riesenproblem, solange Merkel mit auf Macrons Floete spielt. AM & EM muessen weg.

  2. Nordishbynature am

    "Es verselbständigen sich Persiflagen, die die unterschwelligen Botschaften etwas klarer herausarbeiten…" Wer immer der "Online-Autor" dieses Superillu- verdächtigen Artikels ist, dass er seinen Namen nicht nennt ist bei diesem Niveau verständlich, aber mit … zu arbeiten, kennen wir eigentlich nur von der Zeitung mit den 4 Buchstaben.

    Wir – eine Amateur- Fußballmannschaft aus Norddeutschland- sind per Zufall auf diesen Artkel gestoßen, und fragen uns was jetzt Ihr Problem ist: Berührung? Wir. 6 Deutsche, 2 Bosnier, 1 Türke und 4 Nordafrikaner erleben das Woche für Woche, vor Freude oder weil wir verlieren.

    Was Ihnen im Kopf schwebt (der Ihrer Fantasie) erkunden Sie lieber bei der deutschen, katholischen Kirche.

    • Nun ist der französische Präsident eben kein (Amateur-)Spieler einer Kontaktsportart, sondern der französische Präsident. Als solcher ist er u.a. ein nationales Symbol und hat sich dementsprechend seriös zu präsentieren und zu benehmen.

      Was der Mann in seiner Freizeit und hinter verschlossenen macht, sei ihm – sofern er sich dabei an die geltenden Gesetze (und auch gültigen Moralvorstellungen) hält – beschieden.

      Diese Fotos indes sind gelinde gesagt lächerlich (von der homoerotischen Note sogar einmal abgesehen). Emmanuel Macron gibt hierbei also sein hohes Amt der Lächerlichkeit preis. Daß dies Kritik hervorruft, ist nur allzu normal und war absehbar.

      Was kommt als nächstes?, fragt sich da bestimmt der verstimmte Franzos‘. Huckepack im Stringtanga mit Maulkorb und herausgestreckter Zunge?! – Da kommen einem Caligula und der Untergang Rom’s in den Sinn: O tempora, o mores …

      • Oh, da ist mir doch eine "Leiche" durchgegangen:

        Es soll natürlich "hinter verschlossenen TÜREN" heißen.

    • Sie scheinen wichtige Details gewollt zu uebersehen: Der umarmte Schwarze ist ein Straftaeter, der umarmte Schwarze ist halbnackt und zeigt auf dem Foto seine Verachtung mit Gestik, der Praesident ist schon laenger ein Fall fuer die Geruechtekueche. Alles zusammengenommen hat Frau Marie Le Pen absolut Recht, das Verhalten von Macron, siehe Foto, ist mit der Wuerde seines Amtes nicht vereinbar! Sein Verhalten steht nicht im Zusammenhang mit sportlicher Kameradie auf dem Fussballplatz. Ihre Argumentation Macron’s Foto mit Sportsgeist zu entschuldigen ist daher absurd, und zeigt ihr Unverstaendnis in dieser Sache. Bleiben sie besser beim Thema Amateur Fussball.

    • "6 Deutsche, 2 Bosnier, 1 Türke und 4 Nordafrikaner "
      Würde wohl das "Deutsche" vorsichtshalber in Anführungszeichen setzen.
      Welch Glück daß ich keinen Fußball mag!

  3. Europas Elite bei der Arbeit!! Mich wundert das Verhalten der hoch gebildeten Politiker nicht mehr! In Deutschland sieht es nicht viel besser aus!

  4. Le pen ?! Ist das nicht eine ehemals erfolgreiche aber jetzt unwichtige Hinterbänklerin im franz. Parlament ?!

  5. heidi heidegger am

    ein ²launig geschriebener und bebilderter artikel. ganz nach meinem gesmakk; ich vermute stark, dass die c-online redaktösen und redakteure gründlich Kalli-video-kommentare studier(t)en, hihi. jedenfalls hat M noch mehr! dreck am stecken wg. dem leibwächter-skandal unn datt. denn der schmiss einem strassenlurch voll die prügel raus, der leibwächter. und M kreischte danach: "verrat verrat!!!" wat ne tucke, ey!

    ² schmierkäse und eistee, Kalli! du gehst etzala einkaufäään!!! ->

    [ Drachenlanze (ist der kanalbetreiber) Am 25.08.2018 veröffentlicht ] das video heisst * Bob.TV – Was macht eigentlich Bob? *

    puh! hoffentlich findet ihr das dingens auf oder in der youtube-suche: –Drachenlanze 1.807 Abonnenten–

  6. Also,wer sich gegen die Bezeichnung "Rassist" wehrt,ist schon mal ideologisch und menschlich verpeilt. Wie kann man zu seiner Nation stehen wollen ,zu seiner Rasse aber nicht? Das Eine baut auf dem anderen auf!

    • Ganz meine Meinung!
      Zusätzlich sollte ein solcher blind oder zumindest stark sehgeschädigt sein.

  7. Leider doch,La France hat es verdient,denn 2 Drittel der Franzen hat die Knallbacke gewählt. Wenn auch vielleicht nur,weil sie keine Dragonerfeldwebelin als Staatschef wollten.Hätten eben in den sauren Apfel Marine le Pen beißen sollen. Besser als dieser Pferdeapfel.

  8. Die sexuelle Ausrichtung von Monsieur le Schwadronneur et banquier Ma – con ist mir egal. Aber dieser falsche Fufziger zieht uns alle in den Abgrund. Ein degeneriertes Ar…..

  9. Sachsendreier am

    Ein echt anrüchiges Foto. Diese Peinlichkeit ist ähnlich der, die wir von Erdogan ertragen mussten, der nach der Ankunft in Deutschland während der Autofahrt mit dem Salafisten-Gruß posierte. Ohne dafür von Medien oder Altparteien kritisiert zu werden. Gemäß dem Motto der Leitprominenz, "Was nicht kommentiert wird, ist nicht vorhanden", das sich ja hinsichtlich PEGIDA längst durchgesetzt hat… Zum Thema möchte ich anmerken, dass es für uns reifere Bürger nicht zu überhören gewesen ist, schon gar nicht zu übersehen – Anstand und Sitte befinden sich in Deutschland längst im Sinkflug. Scheinheilig beklagen Politiker und Medien eine "Verrohung der Sprache und der Umgangsformen", stehen dabei jedoch selbst in vorderster Reihe. Schaut man sich jetzt das Foto mit den schwarzen Jüngelchen und Macron an, scheint es woanders, konkret in einem anderen EU-Land, genau die gleiche Abwärtsbewegung gegeben zu haben.
    Vielleicht sollte man nicht nur "Deutschland schafft sich ab" beklagen, sondern dazu noch "Europa schafft sich ab"? MfG

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