Machtergreifung der Klimadiktatur – EU unterzeichnet Weltklimavertrag

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Wenn Sie an die menschgemachte globale Erwärmung glauben, dann ist dies ein Artikel für Sie. Ob die wissenschaftlichen Theorien und Modelle der Klimaforscher Wirklichkeit werden, steht zwar zweifellos in den Sternen, die Inhalte des nun unterzeichneten Vertrags machen aber deutlich: Um gesicherte Fakten geht es nicht. Der Umbau der Weltwirtschaft läuft – ob wir wollen oder nicht.

_von Marc Dassen

Die Eckpunkte des Ende 2015 in Paris ausgehandelten Weltklimavertrags müssen jedem Ökonomen die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Angeregt wurde die grüne Klimaideologie auch von den sogenannten Experten des Weltklimarates und des Club of Rome, die ihrer Vision des Nullwachstums mithilfe der Klima-Hysterie zum Durchbruch verhelfen und sogar Frauen für den Verzicht auf CO²-intensive Nachkommen bezahlen wollen (wir berichteten!). Was steht genau drin in dem Papier, dass das EU-Parlament nun mit seiner Unterschrift absegnete? Ein paar Eckpunkte:

1. ein langfristiges Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen.

Das berühmte Zwei-Grad-Ziel gehört zu den herausragenden Forderungen der Klima-Propheten. Was man hier allerdings bedenken muss: Da externe (d.h. nicht menschengemachte) Faktoren wie Sonnenaktivität und -einstrahlung sowie natürliche Wetter- und Klimaschwankungen einen erheblichen Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur haben, ist das Zwei-Grad-Ziel nichts weiter als eine Wunschvorstellung, die mit fast kindischem Trotz vorgetragen wird. Es kann gut sein, dass alle Anstrengungen zum Klimaschutz völlig verpuffen, weil die natürlichen Regulationsmechanismen der Natur unendlich viel stärker auf die Temperatur wirken, als die Menschheit es je könnte. Aber wen interessiert‘s? Wenn die Politiker wollen, dass die Welt nicht um zwei Grad wärmer wird, dann beschließen sie das einfach – Gott oder Petrus (je nach dem wer gerade zuständig ist), wird sich dem Willen der Volksvertreter schon beugen, so die Logik.

Genauso gut könnte man fordern, den Weltweiten Niederschlag auf einen bestimmten Fantasiewert zu begrenzen. Auch das wird natürlich nie passieren und ist auch völlig irrwitzig. Für die Klima-Hysteriker ist der Mensch offenbar nicht nur der Hauptschuldige, sondern hat ebenso fest gottgleiche Kräfte, die ihm einen solchen Eingriff in das ultrakomplexe Klimasystem der Erde ermöglichen, nein sogar gebieten. Wenn der Mensch jetzt nichts tut, ist der Untergang nah – so lautet die Botschaft. Wer das glaubt, sollte sich vielleicht mal etwas näher mit der Klima-Pseudowissenschaft und den Aussagen des IPCC befassen. Unabhängige Forscher haben bereits x-fach erklärt, dass selbst ein Anstieg um mehr als 2° Celsius (wie in der Mittelalterlichen Wärmeperiode) alles andere als verheerend wäre.

Es sollen 2.: „Anstrengungen dahingehend unternommen werden, dass die weltweiten Emissionen möglichst bald ihren Gipfel überschreiten, wobei den Entwicklungsländern hierfür mehr Zeit eingeräumt wird.“

Womit wir beim nächsten Punkt wären, der scheinbar harmlos klingt, allerdings verheerende Auswirkungen haben wird. Mit Emissionen sind vor allem CO²-Ausstöße gemeint. Dass die Theorie der Klima-Hysteriker darauf basiert, Kohlendioxid als „Killer-Gas“ zu klassifizieren, ist ja bekannt. Die erzwungene Reduktion von solchen „Abgasen“ ist allerdings genauso unsinnig wie das Zwei-Grad-Ziel, denn: Selbst wenn die Menschheit jeden erdenklichen Schritt unternähme, um den menschgemachten CO²-Ausstoß auf null zu bringen (d.h. in die Steinzeit zurückkehren), dann wäre immer noch nicht sicher, ob dadurch wirklich irgendetwas erreicht würde (mal angenommen, dass CO² sei wirklich klimaschädlich, was berechtigter Weise bezweifelt werden darf!). Auch hier ist der Grund wieder die Natur selbst: Unendliche Mengen CO² werden durch Vulkanausbrüche frei, ebenso unendliche Mengen sind in den Weltmeeren gelöst. Je mehr sich die Meere aufheizen, umso mehr CO² geben sie in die Atmosphäre ab. (Fakt!) Das heißt: Die Menschheit kann sich in Sachen CO²-Einsparung auf den Kopf stellen, nur helfen wird’s nichts. Wenn wider Erwarten ein Vulkan aktiv werden sollte oder einfach die Sonne zu heiß scheint, nutzt es alles nichts. Der Widerstand der Menschheit gegen ein Gas gleicht einem Kampf gegen unsichtbare Windmühlen. Vorschläge bestimmter Klima-Retter, man solle CO² aus der Luft saugen und unterirdisch lagern, will ich an dieser Stelle nicht kommentieren – hier zeigt sich das ganze Ausmaß der Hysterie, die in diesen Kreisen gegriffen hat.

Womit wir bei Punkt 3 wären: „rasche nachfolgende Emissionssenkungen auf Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse.“

Hier wird also schon angekündigt, dass es noch weitere, drastischere Reduzierungsdiktate geben wird. Was die zukünftigen „wissenschaftlichen Erkenntnisse“ bringen werden, ist damit schon vorweggenommen: Mehr Hysterie, mehr Panik, mehr Aktionismus. Ein Umdenken scheint von vorneherein ausgeschlossen. „The Debate is over“, wie Al Gore einmal so dreist formulierte. Wenn man aber ganz ehrlich wäre, dann würden die „besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“ nur zu einer Handlungsanweisung führen: Zum Nichtstun. Den Kampf gegen die Natur kann der Mensch nicht gewinnen, sein Einfluss ist einfach zu gering. Das sagen viele der „anderen“ Klimawissenschaftler – jene nämlich, die den Weltklimarat als politisches Werkzeug kritisierten.

Den Menschen als Klimaretter zu sehen, ist eine gefährliche Überheblichkeit, die sich auch in den vielen laufenden Klimaveränderungsprojekten (genannt Geo-Engineering) ausdrückt. Da werden Experimente mit dem Wetter gemacht, deren langfristige Folgen kaum abgeschätzt werden können – und das alles aus Angst vor einer Katastrophe, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine ist. Da das Nichtstun aber schlecht zu verkaufen ist, Aktionismus immer besser ankommt und viele Politiker eine Art Messias-Komplex ausleben und sich gerne als Retter der Menschheit profilieren wollen, wird das Projekt Klimarettung mit allen Mitteln und trotz aller widersprechenden Forschung vorangetrieben.

In einem weiteren Punkt heißt es: Die Staaten werden ihre Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel erhöhen und den Entwicklungsländern weiterhin und in größerem Umfang internationale Unterstützung für die Klimaanpassung zukommen lassen.

Was genau heißt aber Anpassungsfähigkeit? Wird man die Malediven einfach um ein paar dutzend Meter erhöhen, damit der (angeblich) bedrohlich steigende Meeresspiegel die Inselbewohner nicht fortspült? Wird man bei Dürren in afrikanischen Ländern demnächst Wasserlieferungen organisieren? Man sieht, dass völlig unklar bleibt, was mit der hier geforderten Anpassungsfähigkeit gemeint ist. Was aber dagegen überdeutlich ist: Entwicklungsländer sollen „in großem Umfang“ Unterstützung bekommen, damit entsprechende Klimaprojekte finanziert werden können. Soll man sich darüber freuen? Wenn das Geld dazu eingesetzt wird, die industrielle Entwicklung dieser Länder zu blockieren – und genau das ist geplant! – dann ist die Entwicklungshilfe eigentlich eine Sterbehilfe für die schwächsten Ökonomien der Welt. Tatsächlich müsste man den Entwicklungs- und Schwellenländern dieselben Chancen für Wachstum ermöglichen, die auch die Industrienationen genossen haben. Dass dies verhindert werden soll, ist eine der unangenehmen Wahrheiten hinter der Klima-Diktatur.

Letzter Punkt: Die Industrieländer haben ihr derzeitiges gemeinsames Ziel bekräftigt, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren, und sie beabsichtigen, dieses Ziel bis 2025 fortzuschreiben. Für die Zeit danach wollen sie ein neues und ehrgeizigeres Ziel festsetzen.

Nehmen Sie vor allem diese beiden Aspekte aus der kurzen Analyse mit: Fantastische Geldsummen werden für das Klima-Projekt verbraten, die ebenso gut (oder vielleicht sogar noch viel besser) dazu eingesetzt werden könnten, zum Beispiel zerstörte Länder (Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen etc…) wiederaufzubauen. Egal wie man zum Klimawandel steht: Damit wäre zweifellos mehr Menschen geholfen! Ein solches Vorgehen würde sowohl den Migrationsdruck als auch die Probleme dieser von den USA überfallenen Nationen lindern. Dass ab 2025 „ein neues und ehrgeizigeres Ziel“ anvisiert werden soll, macht erneut deutlich, dass die Klima-Diktatur in keiner Weise ans Aufgeben denkt. Da der Klimawandel als Theorie und seine Hypothesen im Mainstream und in den politisch verantwortlichen Gremien immer wieder aufs Neue wiederholt werden, sieht es COMPACT als seine Aufgabe an, die abweichende Meinung ebenfalls immer wieder ins Gespräch zu bringen. Der radikale Umbau der Weltwirtschaft aufgrund einer wissenschaftlichen Hypothese – das lehnen wir ab! Wir leisten dem Wahn der politische Eliten kräftig Widerstand und werden das auch in Zukunft tun – und freuen uns deshalb auf Ihre Unterstützung. Falls Sie noch kein Abo der Monatsausgabe haben, ist jetzt ihre Chance. (Hier geht’s zum Abo!) Nur Ihr Abo macht uns stark! – Hier abschließen  Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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