Linke Spießer meutern gegen Xavier Naidoos Auftritt in Gießen

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Das linksliberale Spießer-Establishment in Hessen schiebt Panik: Am 31. August soll beim Gießener Kultursommer auf dem Schiffenberg kein Geringerer als Xavier Naidoo auftreten. Wieder mal Zensur geplant – wie schon früher gegen Naidoo, wie in COMPACT-Spezial „Zensur in der BRD“ nachzulesen.

Xavier Naidoo gehört zu den wenigen Künstlern Deutschlands, der sich keinen Maulkorb anlegen lässt und die Souveränität seines Heimatlandes vertritt. Damit stört er freilich den pseudolinken Spießerfrieden, der „Konformismus“ meint, wenn er „Vielfalt“ sagt. Als bekannt wurde, dass Naidoo beim Gießener Kultursommer auftreten werde, schlossen sich mehrere Gruppierungen und Personen zu einem „Bündnis“ zusammen. In der gemeinsamen Erklärung heißt es laut der Gießener Allgemeinen: „Xavier Naidoo ist in den Medien in den letzten Jahren wiederholt negativ in Erscheinung getreten“. Na, wenn jemand „negativ in Erscheinung“ tritt, verdient er natürlich totale Ausgrenzung aus der toleranten Gesellschaft. Zumal seine Liedtexte „zum Teil verschwörungstheoretische Elemente“ enthielten. Das heißt, sie sind nicht mit der offiziellen Propaganda kompatibel. Die Boulevardblättchen Gala und VIP.de kürten ihn deshalb vorgestern zum „Verlierer des Tages“.

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Dabei hatte Naidoo die Vorwürfe gegen ihn bereits erfolgreich entkräftet: So betonte er, die Ideologie der Reichsbürger nicht zu teilen. Der Antisemitismus-Vorwurf, den eine Referentin der – richtig: – Amadeu Antonio-Stiftung auf ihn abfeuerte, wurde ihr gerichtlich untersagt. Außer versuchter Ehrabschneidung nichts gewesen. Dennoch fordert das Bündnis eine Stellungnahme von den Veranstaltern des Kultursommers, der Stadt und der Justus-Liebig-Universität.

Kultursommer-Veranstalter Dennis Bahl kam dem nach: „Xavier Naidoo ist einer der erfolgreichsten und beliebtesten Künstler Deutschlands. Wir sind froh, dass wir ihn für den Gießener Kultursommer gewinnen konnten und freuen uns sehr auf einen seit langem ausverkauften Konzertabend“. Zu den Vorwürfen sagte er: „Xavier Naidoo hat die jetzt wieder angesprochenen gegen ihn erhobenen Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen.“ Außerdem unterstütze Naidoo soziale Integrationsprojekte und wende sich gegen Diskriminierung.

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27 Kommentare

  1. Avatar

    Nebelkerze?

    Solidarität mit jenen, die angefeindet werden, unbedingt.

    Er ist gegen "Rassentrennung der Musik", das meint Pop. Ich höre halt Klassik und meine, daß danach ganz lange nichts kommt. Als Künstler hat er aber was auf dem Kasten, das muß man ihm lassen. Seine Kooperation mit Bushido und anderen.. nunja. Schmälert es doch seine Kapazität, und verkauft sich auch nicht gut. Pop halt.

    Ihn "eindeutschen" oder "ausdeutschen" zu wollen, mag diskriminierend sein. Es bewirkt Spaltung, das können wir uns nicht leisten.

    Zu seinen wichtigsten politischen Aussagen gehören weniger seine Liedtexte, sondern (für mich) ganz klar:

    DEUTSCHLAND HAT BIS HEUTE KEINEN FRIEDENSVERTRAG!

    Ihr wolt *Frieden auf der Welt*?
    Friedensvertrag für Deutschland, jetzt!

    Wenn er sich davon distanziert, dann zum Teufel mit ihm.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Kleines Problem mit diesem "Friedensvertrag", genau wie Wahl von Bruder Nummer 2 durch das Volk, Volksabstimmungen oder einer neuen Verfassung bzw. einem Verfassungskonvent.

      WER würde im Falle dessen das alles tun?
      Wären das plötzlich ausgewechselte national eingestellte Deutsche?

      Und WIE würde das alles aussehen?
      Trüge es eine nationale Handschrift?

      Diese Forderungen kommen immer wieder. Im dem gesamten nationalen Spektrum.
      Sie sind reiner Populismus und Selbstbetrug.
      Ähnlich wie in der Zeit vor der Wiedervereinigung die ewige Hoffnung, die nie stirbt.
      Und wie die Wiedervereinigung können/werden sie destruktiv aus- bzw. entarten.
      Als deutscher Volksangehöriger wäre ich vorsichtig mit diesen Forderungen. Sie würden zum Suizid führen. Alle diese Dinge würden nämlich nie unter Regie des Nationalen ablaufen, sondern der jetzigen Kräfte der Erosion.

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        Yamashita Tomoyuki am

        Und bezüglich Naidoo? Ein guter Sänger. Aber sonst?

        Für welche Art von Gesellschaft/Ordnung in Deutschland will Naidoo seine Forderungen.
        Es ist sicherlich nicht jene von S. Remmser als Preusse und Deutscher – geistig-seelisch, kulturell, völkisch (m. E.).

        Es grüßt Nozomis Ritter.

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        Alla Makakka am

        Gleiches gilt für Basisdemokratie und Volksabstimmungen. Mit Schildbürgern besser nicht!

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    Michael Theren am

    Tja, wer in seinen Liedern andeutet, "unsere" Politiker und sonstigen "Eliten" könnten in pädophile Netzwerke verstrickt sein, ist für "Demokraten" natürlich kein Umgang mehr und verdient den sozialen Tod

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    Ja der die das „zum Teil verschwörungstheoretische Elemente“ … erinnert wer an Paul Salo (9/11) ?

    Egal ob der alte Regierungsflieger Boeing 707-307C oder die gebraucht beschaffte A310-304 … oder eine Boeing Max; einfach mal in einer Flughöhe von etwa 240 bis 300 m mit 430 Knoten (ca. 800 km/h) fliegen und die System-Presse ist gegessen.

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    Tokugawa Tsunayoshi am

    Deutsche heißen nicht Naidoo mit Familiennamen. Und Deutschland ist nur das Heimatland von Deutschen, sonst keinem.

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      Sachsendreier am

      Naidoo kommt mir xsehr deutsch vor, denn er verfügt über eine bemerkenswerte sprachliche Breite unserer Muttersprache. Zudem hat er bewiesen, dass er Rückgrat hat, auch wenn er mittlerweile etwas zurück gerudert ist, was Journalisten bereits an seiner neuen, unpolitischen CD, gemerkt haben wollen (und ihn wohl deshalb der Erwähnung wieder für würdig fanden). Kann man nehmen, wie man es möchte. Naidoo hat jedenfalls versucht, dem Mainstream die Stirn zu bieten, indem er mit "Marionetten" offen die Medien attackierte. Das kann man wirklich von wenigen "richtigen" Künstlern behaupten, weil die meisten lieber in der eigenen Schleimspur herum kriechen. Dazu melden sich davon viele bei allen möglichen (und unmöglichen) Gelegenheiten, um mainstreamgenehme Plattitüden von sich zu geben.

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      HERBERT WEISS am

      Kann man so sehen. Für mich sind jedoch Xavier Naidoo, Akif Pirincci und zahlreiche andere bessere Deutsche als manche Meiers oder Müllers, die ihre Mitmenschen mit "Bomber Harris – do it again!" oder "Deutschland, du mieses Stück Scheiße!" nerven. Auf solche Vollpfosten kann ich durchaus verzichten!

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        Yamashita Tomoyuki am

        Man sollte unterscheiden: Volkstum und Nation. Abstammungs- und Schicksalsgemeinschaft. Auch mancher Fremdstämmige kann Teil der letzteren werden. Allerdings gehören dazu schon bestimmte Kriterien, die sich nicht erschöpfen sollten in oberflächlicher Phrasendrescherei.

        Bezüglich dieser deutschstämmigen xxxxxxxx: Man sollte bedenken, dass selbige das Ergebnis eines negativen Zuchtprozesses von Jahrzehnten zu völliger Degeneration in fortgeführter Generation darstellen. Auch sie waren ursprünglich brauchbare kleine Leute.
        Im Übrigen unterscheiden sie sich nicht wesentlich von der gesamten Staats- und Gesellschaftssekte der BRD. Die einen tragen Anzug und sprechen von Dekonstruktion, die anderen gleichen Maden (Lieblingsausdruck von Sven, dem Liebig) und reden von Vernichtung.

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      gehts noch? Xavier ist unser Held und die Söhne Mannheims auch.
      Echter, ehrlicher und besser geht es nicht!
      Er versteht die Demokratie so, wie sie SEIN SOLLTE!!!
      Man hört sich jede Seite und Meinung an!

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    Alla makakka am

    Na Mensch,

    wenn er sich doch bereits artig distanziert hat (denunzieren light) und sogar fleißig bei der Integration hilft…und dann auch noch gegen Rassismus (gegen den von Rechts?) kämpft, na dann…..

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    Jeder hasst die Antifa am

    Neidoo wird der Auftritt verboten, dafür holt man rote Sosse Fischgestank dann sind die Heuchler zufrieden.

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    "Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer."

    Hoffen wir, dass wir nächsten Sonntag schon mal ’n paar Steinchen aus dem Weg hauen …

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      Ein paar Steinchen ?
      Wieviel Lebenszeit haben denn einige noch ?
      Also vor 30 Jahren hatte ich 35 Jahre als Don Quichote hinter mir,und jetzt noch mal 20 Jahre,und die Windmühlen werden immer größer,und wie man sehen kann,hacken die alles weg,was im Weg ist.
      Und Wahlbetrug-Briefwahlen,ist ihre bewährte Lösung.

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    Ich bin ein großer Fan von ihm. Die alten Lieder sind wirklich wunderbar. Leider hat er sich dann darauf eingelassen
    bei DSDS mitzumachen. Ensetzlich, daß hat er überhaupt nicht nötig. Er hat eine tolle Stimme und könnte sicher andere Wege gehen. Schade. Freue mich aber für alle Fans, für dieses Konzert, hätte so etwas gerne in Hamburg.

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      heidi heidegger am

      Ja, in Hamburg mögen den viele glaube ich, aber dann zu Cannabis immer so: "Ist Privatsache..", da fehlt mir einfach die klare Handkante zu, weissu?! 😕

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        heidi heidegger am

        ohTiffi, am 28. August 2019 19:50..so Stück dunkles Holz/so stinkende Brocken, wo kein Mensch weiss da drin ist, kannste glatt den Ziegen geben – aber die fressen eh nur die (gerne auch getrockneten) Blütenstände dieses Teufelskrauts, die ollen Feinschmecker, hihi

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      Giessen ist ein zutiefst linksversifftes Dreckskaff. Durch zahlreiche naive und lebensunerfahrene Studenten – darunter auch viele Studenten völlig überflüssiger Geschwätzwissenschaften – haben realistische, lebensnahe Sichtweisen in der Gießener Gesellschaft keinerlei Chance. Giessen ähnelt damit vielen Universitätsstädten.

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      Da viele Medien ihn ja boykottieren, musste er zu DSDS, dort kann er zeigen, wie er ist!!!
      Authentisch und echt , Freund der Jugend, und nicht rechter Nazi !

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        Yamashita Tomoyuki am

        Ein Nazi (Naso) ist nicht rechts. Und rechts ist nicht Naso.

        Und was soll das sein? Authentisch. Es gibt nicht einen Künstler, der authentisch ist. Wäre er es, so wäre er kein Künstler.

        Freund der Jugend? Welche Jugend? Es gibt nicht die Jugend. Nicht mal unter den Deutschstämmigen.

        Blödes Buntweibergeschwätz.

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