Lamya Kaddor: „Gesellschaft muss Arabern mehr Zeit zum Verändern einräumen“

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Die syrischstämmige Antideutsche fordert mehr Verständnis für frauenverachtende Araberjungs…

„Ob man alle Flüchtlinge aus der arabischen Welt überzeugen kann, ihr Frauenbild zu ändern, kann niemand sagen. Aber man muss sich darum bemühen.“ Das wünscht sich Lamya Kaddor, Islamlehrerin in Dinslaken, die seit Jahren durch die Talkshows tingelt, um den Deutschen zu erzählen, ihre Heimat sei für alle da.

„Deutschsein bedeutet in Zukunft, einen Migrationshintergrund zu haben, (…) ein Kopftuch zu tragen, dunkelhaarig zu sein“, schreibt die Tochter syrischer Einwanderer in ihrer jüngst erschienen Dystopie Die Zerreißprobe. In der Zeit wetterte sie unlängst, wer meine, dass Deutschsein im 21. Jahrhundert noch etwas mit Deutschen zu tun habe – Kaddor verunglimpft dies als „Blut-und-Boden-Theorie“ – sei „kein Anhänger unseres Rechtsstaats“. (1)

Studentinnen-meuchelnde Flüchtlinge und Frauen von Treppen tretende Anhänger ihrer Religionsgemeinschaft strapazieren inzwischen selbst die Geduldigsten unter denen, „die schon länger hier leben“ (Merkel). Das merkt wohl auch die 38-Jährige und ruft am heutigen Montag auf Welt Online zu Nachsicht auf. (2)

„Wenn Menschen (…) aus dem arabischen Kulturraum zu uns kommen“, erklärt die Umvolkungspropagandistin den für dämlich gehaltenen Leser, „sind sie ziemlich anders aufgewachsen als ihre Altersgenossen in Deutschland.“ Viele hätten „tatsächlich eine andere Vorstellung von den Aufgaben der Frau in einer Gesellschaft. Einzelne verachten Frauen sogar, viele sehen sie jedoch nur anders.“ Oha! Da müsse der dumme Deutsche wohl nur genauer hinsehen…

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Ja, Araber brächten ein unschönes Frauenbild mit: „Es reicht von ‚Heimchen am Herde‘ bis zu ‚Freiwild‘“, schildert Kaddor. Doch hätten „auch viele Männer in Deutschland und anderorts ein anderes Frauenbild, als es sich eine aufgeschlossene, moderne Gesellschaft wünscht“, setzt sie reflexartig relativierend nach.

Und dass, obwohl der gemeine Deutsche für gewöhnlich nicht aus einer „nach wie vor oft patriarchalisch und nach Stammesprinzipien geprägte[n] Gesellschaftsstruktur“ stammt, als den Kaddor den arabischen Raum schildert. Die orientalischen Länder, aus denen die Flüchtilanten nach Deutschland strömten, seien „voll von kleinen Fürsten: Männer, denen wegen ihres Alters oder Standes eine herausgehobene Position beigemessen wird. Sie herrschen über ihre Familien und manchmal auch über die Nachbarschaft.“ Hinzukäme, dass „alle Religionen in der arabischen Welt (…) männlich dominiert“ seien.

Laut Kaddor, sei diese Sozialisation jedoch halb so wild: „Menschen lernen ihr Leben lang, sagt der Volksmund. Menschen lernen in jüngeren Jahren mehr als später, sagen Entwicklungspsychologen.“ Die Aussage überrascht. Gleich fünf ihrer Schüler schlossen sich bereits der salafistischen Lohberger Brigade an, deren Mitglieder sich beim IS auch als Folterknechte hervortaten. In einem Bericht von 3sat sieht man, wie Kaddors in Deutschland aufwachsenden Lümmel von der ersten Bank Mord als Strafe für Islamkritik als etwas ganz Normales betrachten. (3)

Aber gestern aus dem Irak eingetroffene junge Männer seien erziehbar, um angeblich nicht verhandelbare Werte wie „Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Homosexualität, Kampf gegen Antisemitismus“ zu erlernen?

„Ob man alle Flüchtlinge aus der arabischen Welt überzeugen kann, ihr Frauenbild zu ändern, kann niemand sagen“, räumt sie in ihrem aktuellen Erguss ein. „Aber man muss sich darum bemühen.“ Um aus den archaisch geprägten Pseudofürsten kompatible Mitbürger machen zu können, so Kaddor, sollte „die Gesellschaft (…) ihnen ein bisschen Zeit zum Verändern einräumen – aber nur, solange dadurch niemand zu Schaden kommt.“

Die bisherigen Vergewaltigungs- und Mordopfer muselmanischer Neubürger sind für Kaddor also allem Anschein nach ausblendbare Kollateralschäden. Die gibt es in jedem Krieg; der Umvolkungskrieg gegen das deutsche Volk bildet da keine Ausnahme.

Quellen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-09/islam-lamya-kaddor-hasskommentare-drohungen-rechts-beurlaubung

https://www.welt.de/politik/deutschland/article160168719/Jungen-Arabern-wenigstens-ein-bisschen-Zeit-geben.html#Comments

https://www.youtube.com/watch?v=NeHBBCiseDs

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Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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