Verschiedene Quellen berichteten in den letzten Tagen über intensive Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Jetzt könnte ein neuer Deal kurz bevor stehen. Oder aber eine Finte sein, denn bekanntlich schlugen die USA bereits zwei Mal während vorgetäuschter Friedensverhandlungen zu. Alle Hintergründe zur brandgefährlichen Eskalation in Nahost liefert die COMPACT-Maiausgabe „Zions Höllenritt. Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt“, die schonungslos mit der westlichen Kriegstreiberei aufräumt. Hier mehr erfahren.

Das amerikanische Nachrichtenportal Axios gibt vor, die Details des Deals zu kennen, der in Kürze offiziell verkündet werden soll.
Demnach seien die zentralen Punkte:
— Eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe zwischen beiden Seiten, innerhalb der ein finaler Friedensverrag ausgehandelt werden soll
— Die mautfreie Wiedereröffnung der Straße von Hormus.
— Die Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen durch die USA.
— Die Räumung der in der Straße von Hormus verlegten Minen durch den Iran.
— Die Zusage des Irans, Verhandlungen über die Aussetzung der Urananreicherung und die Entfernung seiner Bestände an hochangereichertem Uran aufzunehmen.
— Die Zusage des Irans, niemals Atomwaffen anzustreben, was das Land freilich seit jeher ohnehin betont hat.
— Ausnahmeregelungen der US-Sanktionen, die es dem Iran ermöglichen, sein Öl frei auf dem Weltmarkt zu verkaufen.
— Verhandlungen des Irans über die Entfernung seiner Bestände an hochangereichertem Uran.
— Verhandlungen der USA über mögliche Sanktionserleichterungen und die Freigabe iranischer Gelder innerhalb der 60-tägigen Verhandlungsfrist.
– Die in den letzten Monaten mobilisierten US-Streitkräfte bleiben demnach zunächst in der Region und ziehen sich mit Abschluss eines finalen Friedensvertrages dauerhaft zurück.
– Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah soll zwar auch im Rahmen eines Abkommens beendet werden, Israel solle jedoch weiter „Handlungsfreiheit“ behalten, was im Klartext eine Fortsetzung der regelmäßigen Angriffe auf vermeintliche oder tatsächliche Hisbollah-Stellungen bedeuten dürfte.
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Schadensbegrenzung statt Regime-Change
Ein großer Teil der aufgeführten Punkte, etwa die freie Fahrt durch die Straße von Hormus und ein Verzicht, dieses Gebiet zu verminen, galt vor der jüngsten US-Aggression gegen den Iran als selbstverständlich. Trump handelt somit nur aus, was er vor wenigen Monaten, genauer gesagt bis zum Beginn seiner Aggression Ende Februar 2026, ohnehin in der Hand hatte. Auch das Entgegenkommen des Iran, sofern die Angaben zutreffen, beim Streit um hochangereichertes Uran deckt sich mit der Linie eines Landes, was sich immer wieder kompromissbereit gezeigt hat, jedoch mehrmals getäuscht und letztendlich bombardiert wurde.
Ob es jedoch innerhalb der nächsten 60 Tage tatsächlich gelingt, einen dauerhaften Friedensvertrag auszuhandeln, darf zumindest kritisch gesehen werden: Das israelische Netanjahu-Regime wird entsprechende Verhandlungen torpedieren und seine Politik des ewigen Krieges fortsetzen. Besonders der Verhandlungspunkt über den Libanon-Frieden dürfte deshalb noch besonders im Fokus stehen: Solange Israel ohne Konsequenzen regelmäßige Angriffe auf sein nördliches Nachbarland fliegen darf und Teile des Territoriums besetzt hält, wird im Nahen Osten kein Frieden einkehren. Ganz unabhängig davon, ob US-Präsident Donald Trump und sein engster Kreis erkannt haben, dass es aus amerikanischer Sicht höchste Zeit wird, das Iran-Abenteuer zu beenden und den Schaden zu reduzieren. Weshalb auch längst keine Rede mehr von einem Regime-Change ist.
Alle Hintergründe zur Eskalation in Nahost liefert die COMPACT-Maiausgabe „Zions Höllenritt. Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt“, die schonungslos mit der westlichen Kriegstreiberei aufräumt. Hier mehr erfahren.






