Neues Jahr, neue Sorgen: Während wir uns noch vom Silvesterkater erholen, reiben sich die Krankenkassen freudig die Hände: Die Beiträge steigen. Und zwar nicht zu knapp. Gerhard Wisnewski ist nicht zu stoppen: Sein neues Jahrbuch „Verheimlicht – Vertuscht –Vergessen 2026“ liefert wieder verschwiegene Fakten vom Feinsten – auch über den Bundeskanzler. Hier mehr erfahren.
So haben zwei der vier größten Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern ihre Beiträge erhöht. Der Zusatzbeitrag der Techniker Krankenkasse stieg von 2,45 auf 2,69 Prozent. Und die DAK legte noch einen drauf: Sie hob ihren Zusatzbeitrag von 2,8 auf 3,2 Prozent deutlich an. Insgesamt erhöhten 42 von 93 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zum Jahreswechsel die Beiträge.
Da drängt sich die Frage auf: Hatte Friedrich Merz nicht noch vor wenigen Tagen in der ARD-Sendung „Arena“ getönt, dass das „erklärte Ziel der Regierung“ die Steigerung der Krankenversicherungsbeiträge zu verhindern. In der n-tv-Talkshow „Pinar Atalay“ erklärte er außerdem: „Wir müssen die Eigenverantwortung in der Krankenversicherung stärken“ Wie er sich das in der Umsetzung vorstellte, sagte er allerdings nicht.
Jetzt hat sich, wie so oft bei Merz` Versprechen, die Realität gemeldet. Denn die Kosten für Medikamente, Behandlungen und ambulante ärztliche Versorgung explodieren. Die Kassen schieben es auf unzureichende Einsparungen, die Politik auf die Kassen, ein Ping-Pong-Spiel auf Kosten der Beitragszahler.
Nur leere Phrasen
Die Bundesregierung hatte zuvor ein Sparpaket in Höhe von rund zwei Milliarden Euro geschnürt, um die Beiträge zu stabilisieren – ohne Erfolg.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte den Zusatzbeitrag für 2026 daher bei 2,9 Prozent festgelegt. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine Orientierung, da jede Krankenkasse den tatsächlichen Beitrag individuell festlegt. Schon für 2025 lag der tatsächliche Beitrag mit 2,9 Prozent über der ursprünglichen Zielmarke von 2,5 Prozent. das neue Jahr Reformen angekündigt, um den immerwährenden Anstieg zu bremsen.
Zum neuen Jahr hat die Regierung weitere Reformen angekündigt, um den immerwährenden Anstieg zu bremsen: Eine Finanzkommission soll bis März 2026 Vorschläge liefern, darunter möglicherweise eine Reduzierung der Kassenanzahl, und bis Ende 2026 strukturelle Anpassungen.
Merz warb in seiner Neujahrsansprache für einen „Moment des Aufbruchs“, aber das scheint nur eine seiner leeren Phrasen zu sein. Bisher sind die Reformen eher eine Art kosmetischer Eingriff, während die Beiträge klettern. Versicherte können bis Ende Januar zu einer günstigeren Kasse wechseln, aber ob das die Lösung ist? Langfristig braucht es mehr als Sparpakete und Versprechungen, an die sich niemand hält, sondern echte Strukturreformen
Ist Gerhard Wisnewski wirklich ein Staatsfeind, vor dem gewarnt werden muss? Machen Sie sich selbst ein Bild: Sein Werk „Verheimlicht – Vertuscht – Vergessen 2026“ und seinen neuen Enthüllungskracher „Der hybride Krieg gegen Deutschland“ können Sie hier bestellen.





