Kopftuchverbot in Österreich für Grundschülerinnen: Gegen politischen Islam und Unterwerfung

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Ein überfälliges Signal gegen Frauenunterdrückung, das eigentlich aus der Frauenenrechtsbewegung hätte kommen müssen: Nach dem Verbot der Vielehe hat das österreichische Parlament nun ein Kopftuchverbot für Grundschulkinder beschlossen.

Mit dem neuen Gesetz, für das am gestrigen Mittwochabend die Abgeordneten der Regierungskoalition aus konservativer ÖVP und der rechtspopulistischen FPÖ stimmten, wird „das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist“, künftig untersagt. Es richte sich aber nur gegen das islamische Kopftuch – und nicht gegen die jüdische Kippa und die Patka der Sikhs.

Wendelin Mölzer, bildungspolitischer Sprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs, stellte heraus, mit dem Kopftuchverbot solle ein Signal gegen den politischen Islam gesetzt werden. Rudolf Taschner, Abgeordneter der Österreichischen Volkspartei, ergänzte, mit diesem Gesetz sollen muslimische Mädchen von einer „Unterwerfung“ befreit werden. Die Opposition hingegen stimmte fast geschlossen gegen das Kopftuchverbot und warf der Regierung vor, es gehe ihr nur um Schlagzeilen und nicht um das Kindeswohl.

Kopftuchverbot ist Schutz vor religiöser Indoktrination, Sexualisierung und Stigmatisierung

Bereits im November 2018 hatte die Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ ein Kopftuchverbot in Kindergärten beschlossen und dies mit dem Kinderschutzgesetz sowie mit dem Schutz vor religiöser Indoktrinierung, Sexualisierung und Stigmatisierung begründet.

Eine ähnliche Debatte wurde auch in Deutschland vor allem im vergangenen Jahr geführt. Joachim Stamp (FDP), Integrationsminister und stellvertretender Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hatte sich für ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren ausgesprochen und stieß insbesondere bei Serap Güler (CDU) auf Zustimmung. Einem jungen Mädchen ein Kopftuch überzustülpen, sei „Perversion“, wurde die Nordrhein-Westfälische Integrationssekretärin deutlich. Dagegen müsse klar Position bezogen werden. Gerade von ihr, einer Muslima, deren Mutter ein Kopftuch trägt, gewinnt eine solche Forderung an Gewicht. Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, betonte, bei Kindern sei ein Kopftuch etwas, das mit Religion nichts zu tun habe: „Das nimmt den Kindern die Chance, selbst zu entscheiden.“ Drastischer formulierte es der Islamismus-Experte Ahmad Mansour: „Wir brauchen ein Verbot, um Kindern zu ermöglichen, ideologiefrei aufzuwachsen – ohne Geschlechtertrennung und Sexualisierung.“ Für den deutsch-palästinensischen Psychologen ist ein Kopftuch für ein Kind gar „eine Form von Missbrauch“.

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Auch Ertan Toprak (CDU), Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände (BAGIV), hatte den Vorstoß eines Kopftuchverbots für Mädchen in Kindergärten und Grundschulen begrüßt: „Immer mehr Eltern verschleiern ihre Kinder bereits Jahre vor der Pubertät und legen eine sehr extreme Interpretation der Religion an den Tag. Ein freiheitlich-demokratischer Staat darf darüber nicht weiter hinwegsehen.“ Nach dem Koran sei ein Kopftuch ohnehin erst in der Pubertät vorgeschrieben, und vor allem Kleinkinder müssten „vor dem religiösen Totalitarismus der Eltern geschützt werden“. Hier könne von einer Religionsfreiheit gar keine Rede sein. Vielmehr würde die Religion instrumentalisiert und missbraucht, um die politische Dimension des Islam voranzubringen. „Die Politiker sollten endlich die theoretischen Symboldebatten über den Islam beenden und dem politischen Islam in der Praxis die Grenzen aufzeigen.“

In Deutschland ist Diskussion über Kopftuch rechtspopulistisch, antimuslimischer Rassismus

Dennoch ist das Thema hierzulande noch nicht ausgestanden. Zuletzt hatte die Ethnologin Susanne Schröter mit ihrer Konferenz am 8. Mai unter dem Motto Symbol der Würde oder der Unterdrückung?an der Frankfurter Goethe-Universität für Furore gesorgt. Der Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) wurde vorgeworfen, sie bediene rechtspopulistische Themen, antimuslimischen Rassismus. Durch die spezifische Ausrichtung ihrer Konferenz, an der unter anderem auch eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, teilgenommen hatte, würden Menschen aufgrund unterschiedlicher Religion, Herkunft, Geschlecht oder Sexualität diskriminiert…

Zumindest in Österreich hat man damit begonnen, dem politischen Islam Einhalt zu gebieten, obschon die Regierung mit Beschwerden vor dem Verfassungsgerichtshof rechnet, denn schon kam scharfe Kritik von Österreichs Islamverband IGGÖ. Nicht von ungefähr, sieht er doch die bereits von Kindesbeinen an praktizierte Indoktrination durch den Islam und dessen Machtstrukturen in Gefahr. Von daher: Weiter so! Denn es gibt noch viel zu tun, um diesen archaischen Aberglauben, diese faschistische Ideologie in seine Schranken zu weisen. Und muslimisch unterdrückte Frauen, die im Westen leben, in dem Gefühl zu bestärken, endlich uneingeschränkt gleichberechtigt zu sein!

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Während Abermillionen Frauen in muslimischen Ländern glücklich über dieses Verbot wären, das sie vom Zwang der Verhüllung und der Unterdrückung und Unterwerfung unter den Mann und der Bürde ihrer vorgeblichen Schuld an sexueller Gier der Männer befreit, muss es in westlichen, christlichen und auf Feminismus pochenden Wertegemeinschaften erst diskutiert werden. Eine Schande.

Über den Autor

Iris N. Masson

18 Kommentare

  1. Avatar

    Ganz richtig bringt der Artikel daß Mädchen erst ab der Pubertät ein Kopftuch tragen sollen, jedoch nicht als Kinder zuvor! Das unterscheidet die Kinder im Kindergarten, der Grundschule lediglich nur deutlich von den Anderen und grenzt somit ab! Es verhindert also die Integration, das Spielen miteinander!
    Der völlige Laizismus in Kindergärten und Schulen gehört hier aber nachgeschoben sodaß für keinen der Eindruck entsteht daß Religionen gegenüber anderen bevorzugt werden könnten.
    Ab 14 sind die Kinder religionsmündig, können also selber entscheiden, ob sie sich verschleiern wollen oder nicht. Da bleiben als Streitpunkt nur die 2 oder 3 Jahre die die Mädchen vor der Religionsmündigkeit in die Pubertät kommen (können).

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    Selcuk Ö. am

    Frau Masson,

    Warum benutzen Sie ein Bild indonesischer Mädchen, um die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

    Das ist leider billigstes Bild Zeitungsniveau, daher enttäuschen Sie mich wirklich. Ich bin Besseres von Ihnen gewöhnt

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    Selcuk Ö. am

    Das die juden ihre kopfbedeckung bzw. Verhüllung behalten können und die Moslems
    Nicht, zeigt ganz klar, das die vielen Länder in der EU fremd gesteuert werden.

    Entweder man verbietet alles , jede Bedeckung aller Religionen oder einfach nichts. Die Hetze und die Doppelmoral die Betrieben wird ist einfach unendlich. Aber der Islam
    Hass ist so groß, das für jeden auch hier im Forum, eine Win Win Situation entsteht.

    Aber mir kann man nicht immer den Muselmann als Bösewicht verkaufen, wenn in erster Linie die Politik versagt hat.

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    Diese auf Feminismus "pochenden Wertegemeinschaften" sind es, die verboten,trockengelegt,augelöscht werden müßten,der Feminismus ist eine Schande für die Männer,die diesen unchristlichen Unrat zugelassen haben.

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    Natürlich ist das Humbug,denn die Leute sind nicht ein Problem,weil die weibliche Hälfte ein Kopftuch trägt,sondern wegen ihrer fremden Abstammung, Rasse und Gewohnheiten. Sie sind leider hier ,was spielt es da für eine Rolle,ob ihre Gören ständig das Haut bedecken.

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    Na,da soll doch mal einer sagen, die Regierungsbeteiligung Der FPÖ bewirke nichts. Und der Schutz der islamischen Frau vor "Unterdrückung" ist shließlich unser wichtigstes Anliegen,nicht?

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    brokendriver am

    Für ein Kopftuch- und Koran-Islam-Verbot in Deutschland ist es leider zu spät.

    Unserer altes Deutschland verstarb am 4./5. September 2015 – dem Tag der Invasion.

    Wir leben heute in einem anderen Land. In vielen Bundesländern wie in Bremen, Berlin

    und Nordrheinfestfalens wird das gesamtdeutsche Kalifat vorbereitet.

    70 Jahre Grundgesetz sind kein Grund zum feiern, denn das Volk bleibt vor der Tür und

    darf höchstens mal das CDU-SPD-Regime wählen. Volksentscheide und Volksbefragungen

    sind verboten in Deutschland.

    Der Koran-Islam wird in mittelfristig das Grundgesetz als Verfassungswirklichkeit ablösen.

    Zum Glück habe ich bis dahin den Arsch längst zugekniffen und brauche diese Elend

    nicht mehr mit zu erleben.

  8. Avatar
    Sonnenfahrer Mike am

    Nichts gegen das Kopftuchverbot an sich, aber was bitte soll dieser völlige Schwachsinn
    mit der Ausnahme für Juden und die Sikhs, die weiterhin ihre religiösen Kopfbedeckungen
    tragen können sollen? Also wenn schon ein Verbot für rein religiöse Kopfbedeckungen,
    dann bitte für alle und nicht diese völlig unfaire Ungleichbehandlung.
    Zudem hätte ich eine Möglichkeit geschaffen, daß die Staatsgäste, die Botschaftsangehörigen
    und die selbstzahlenden, nichteuropäischen Touristen, die hier mit einem gültigen Reisepass
    und einem gültigen Besuchervisa und nicht als Invasoren, Siedler und/oder Sozialschmarotzer
    einreisen und nach ihrer Dienst- bzw. Besuchsreise auch freiwillig wieder nach Hause
    fahren, sehr wohl auch hier ihre traditionelle Kopfbedeckung tragen können.

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      Ich denke,ein Verbot nur Islamischer religiöser Kopfbedeckungen ist in Austria genau so verfassungswidrig wie es das in der BRiD wäre und wird deshalb wahrscheinlich erst mal kassiert werden. Das Gesetz soll nur für Grund (?)-Schülerinnen gelten,s.o.

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    Zitat:
    …und der rechtspopulistischen FPÖ…

    Dieser Textauszug ist doch schon sehr nah am Bildzeitungsniveau werte Frau Masson.
    Ansonsten mal wieder ein sehr guter Artikel von Ihnen.
    🙂

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        Wenn ich schon das Wort RECHTSPOPULISTISCH lese oder höre, dann ist das für mich einfach nur eine versteckte morsche Nazikeule !
        Naja, heutzutage ist ja alles voll Rechts wenn man die Wahrheit sagt und die Realität erwähnt.
        Lügen werden hofiert und die Wahrheit wird ignoriert, denn es will ja keiner Rechts sein !!!

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    nur noch tragisch… wenigstens haben die österreicher noch einen gesunden menschenverstand.

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      brokendriver am

      Den gesunden Menschenvertstand hat das CDU-SPD-Regime längst an der Gadrobe abgegeben.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Da werden wie wohl die Kopftuchmädchen und sonstige Taugenichtse bald nach Görmony weiterziehen dort können sie ihren Schwachsinn ungestört ausleben.

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    Keine Angst, nach der Wahl duerfen sie das Kopftuch wieder anziehen.

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