Von 6,8 auf 15,9 Prozent! Bei der Kommunalwahl in Hessen haben die Wähler die AfD massiv gestärkt, während insbesondere SPD und Grüne abgestraft wurden. Mit den Blauen ist 2026 zu rechnen. Sichern Sie sich den Höcke-Taler im feinsten Silber, nur erhältlich bei COMPACT. Hier mehr erfahren.

    In den hessischen Kommunen hat sich gestern manch ein politisches Erdbeben ereignet: Bei den Kommunalwahlen hat die CDU zwar ihre Position als stärkste Kraft verteidigt und konnte im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren sogar minimal zulegen. Jetzt dürfte das Ergebnis bei 29,7 Prozent liegen, damals waren es 28,5 Prozent.

    AfD als Sieger

    Eindeutiger Gewinner dieses Urnengangs ist die AfD, die ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelt hat und mit landesweit 15,9 Prozent sogar die Grünen überholt. Die frühere Friedenspartei, bisherige Drittplatzierte, rutscht auf 14,4 Prozent ab und muss sich mit dem vierten Rang abfinden. Die SPD, Koalitionspartner der CDU auf Landesebene, verliert deutlich und kommt nur noch auf 20,2 Prozent. Linke und FDP folgen mit 5,8 beziehungsweise 3,7 Prozent. Das sind schon heftige Klatschen, die der Wähler den linken Parteien hier verpasst hat.

    Gewählt wurden neue Kreistage, Stadt- und Gemeindevertretungen sowie Ortsbeiräte. Die Wahlbeteiligung kletterte auf 54,4 Prozent, ein Plus von vier Punkten gegenüber 2021 – ein Zeichen wachsender politischer Mobilisierung. Davon profitierte offenbar in erster Linie die AfD.  Landeschef Robert Lambrou: „Unser Erfolg zeigt, dass die Ausgrenzungsstrategien der Altparteien immer weniger greifen. Wir sind jetzt fest in den Kommunen verwurzelt.“

    Tatsächlich hat die Partei in ländlichen Regionen spektakuläre Sprünge erzielen können  Im Vogelsbergkreis schoss die AfD von 8,2 auf 22 Prozent und überholte die SPD, um hinter der CDU den zweiten Platz zu sichern. Ähnlich im Kreis Fulda: Von 10 auf 21,9 Prozent – wieder Platz zwei. Im Waldeck-Frankenberg kann sogar ein Plus von 14,2 Punkten verzeichnet werden. 21,2 Prozent reichen auch hier aus, um die SPD zu überholen.

    Der Odenwaldkreis vermeldet 19,8 Prozent (plus 13,4 Punkte) für die AfD, der Werra-Meißner-Kreis 17,6 Prozent (plus 12,4 Punkte). Im Lahn-Dill-Kreis teilt sich die AfD mit 20 Prozent den zweiten Rang mit der SPD, und in Limburg-Weilburg erreicht sie 19,6 Prozent – ebenfalls Platz zwei hinter der CDU.

    In drei Gemeinden wurde die AfD sogar stärkste Kraft! In Biebesheim am Rhein (Kreis Groß-Gerau) mit 27,5 Prozent, in Erlensee (Main-Kinzig-Kreis) mit 25,9 Prozent und in Büdingen (Wetteraukreis) mit 25,4 Prozent.

    Gefälle zwischen Stadt und Land

    Auch in den Großstädten machte die AfD Boden gut, wenngleich die Zuwächse hier moderater ausfielen. In Wiesbaden kletterte der blaue Balken auf 12,7 Prozent (plus 6,2 Punkte) und landete auf Platz vier. In Frankfurt am Main reichte es für 9,1 Prozent (plus 4,6 Punkte). Hier liegt jetzt die CDU mit 26,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Grünen (21 Prozent) und SPD (16,7 Prozent).

    Einen Dämpfer gab es in Offenbach: Hier fiel die AfD auf 3,5 Prozent zurück (minus 3,8 Punkte). Im umliegenden Landkreis Offenbach jedoch sieht es ganz anders aus: Plus 12,4 Punkte und rauf auf 19,6 Prozent – ein Triumph, der zeigt, wie unterschiedlich die Stimmungen und auch die Wählerschichten in Stadt und Land sind.

    Das Ergebnis berücksichtigt bisher die Listenstimmen; die vollständige Auszählung, inklusive Kumulieren und Panaschieren, könnte noch einige Tage dauern. Dennoch ist klar: Die AfD hat sich als dritte Kraft etabliert und die Grünen abgehängt. Während CDU und SPD ihre Koalition auf Landesebene halten, bröckelt der Rückhalt bei den Sozialdemokraten.

    Das Wahljahr 2026 hat begonnen, und die AfD ist in der Spur. Mit den Blauen ist zu rechnen. Sichern Sie sich den Höcke-Taler im feinsten Silber, nur erhältlich bei COMPACT. Hier mehr erfahren.

     

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