«Kinder werden biopolitisch manipuliert.» Experteninterview zu Gender-Mainstreaming

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Am 18.12.2017 findet an der FU Berlin der „Wissenschaftstag“ #4genderstudies statt. Ziel laut Veranstalter: „die Vielfalt der Geschlechterforschung und ihre wissenschaftliche Bedeutung deutlich zu machen 🤓!“  – Dann wollen wir mal: COMPACT interviewte den Physiologen und Professor für Evolutionsbiologie an den Universitäten Kassel und Stanford, Kalifornien, Prof. Dr. Ulrich Kutschera. Im Februar 2016 erschien sein Buch «Das Gender-Paradoxon – Mann und Frau als evolvierte Menschentypen».

Dieses Interview erschien in COMPACT-Magazin 06/2016. Unterstützen Sie ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge. Am besten hier.

COMPACT: Herr Prof. Dr. Kutschera, bitte erklären Sie doch mal unseren Lesern: Was ist Gender-Mainstreaming eigentlich?

Kutschera: Gender-Mainstreaming (GM) ist ein Kunstwort, das man wie folgt übersetzen kann: Eine radikal-feministische Politik-Agenda, die eine «Frau-gleich-Mann»-Ideologie in allen gesellschaftlichen Bereichen durchzusetzen versucht – also nichts anderes als eine neue deutsche Bio-Politik. Man hat wahrscheinlich vorsätzlich dieses unsinnige Doppelwort eingeführt, um zu verschleiern, was wirklich geplant ist. Wenn sie hart arbeitende Menschen danach fragen, dann hat von diesen kaum jemand davon gehört. Wenn man dann erklärt, dass die Bundesregierung hier letztendlich Mann und Frau abschaffen und einen «Unisex-Menschen » kreieren möchte, den man beliebig formen kann, da greift sich ein normal denkender Mensch an den Kopf und sagt sich – das kann doch wohl nicht wahr sein, und dafür zahle ich Steuern!

COMPACT: Wann hat diese Gender-Agenda erstmals Einzug in die Politik gehalten?

Ulrich Kutschera

Prof. Dr. Ulrich Kutschera
Quelle: privat

Kutschera: Im Jahr 1995 wurde auf der Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking ein feministisches Politikprogramm gegen massive Widerstände vernunftbegabter Frauen mit mafiösen Methoden durchgeboxt. In diesem Programm geht es im Grunde darum, Familien abzuschaffen, und das sage ich als jemand, der in keiner Weise konservativ ist. Als Evolutionsbiologe kann ich Ihnen hoch und heilig versichern, dass Menschen über Jahrtausende hinweg immer nur in Familienverbänden überlebt haben. Wenn man dieses evolutionäre Erbe jetzt mit irgendwelchen Parolen zerschlagen will, dann ist das nicht nur eine Attacke gegen all das, was die Biowissenschaften an soliden Erkenntnissen erarbeitet haben, sondern auch gesellschaftspolitisch verwerflich.

Die Konstrukt-Saga

COMPACT: Was sagen Sie zu der These der Gender-Forschung, dass das Geschlecht lediglich eine soziokulturelle Konstruktion sei?

Kutschera: Als evolutionärer Entwicklungsbiologe mit Fachpublikationen zu verschiedenen Organismengruppen kann ich Ihnen versichern, dass sich Tiere – wie auch Menschen, unabhängig von den gesellschaftlichen Zuständen – in 99 Prozent aller Fälle eindeutig in männliche beziehungsweise weibliche Richtung entwickeln. Das Geschlecht ist beim Menschen ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat festgelegt, das heißt, die «Gender Identity» kann in der Regel nicht nachträglich verändert werden. Es gibt seltene Ausnahmen, die als Entwicklungsstörungen zu kennzeichnen sind.

genderstudies Twitter

Den heutigen Tag haben sich Gender-Irre rot im Kalender angestrichen…

German Gender

COMPACT: Haben Sie eine Erklärung dafür, dass der Gender-Wahn besonders in Europa, vor allem aber in Deutschland so stark um sich greift? Sie sprechen ja von einer «Scheinwissenschaft made in Germany».

Kutschera: Ja, die habe ich. Ja, die habe ich. Das kommt daher, dass es in Deutschland noch immer eine starke Staatshörigkeit gibt. Man passt sich einfach jedem noch so absurden Trend an, schwimmt mit dem Strom. Da wird man leider an dunkle Zeiten der deutschen Vergangenheit erinnert, als die manipulierten Massen einem Führer hinterhergelaufen sind. Gerade wieder aus Stanford/Kalifornien (USA) zurückgekehrt, kann ich Ihnen versichern, dass die GM-Ideologie, das heißt das Umsetzen einer wissenschaftlich widerlegten «Frau-gleich-Mann»- Glaubenslehre, ihr Zentrum in Deutschland und Österreich hat. Wie ich in meinem Buch dargelegt habe, geht diese pseudowissenschaftliche Geschlechter-Ideologie auf die Irrlehren des pädophilen Kindesmisshandlers John Money zurück, der an der Johns Hopkins University [USA] geforscht und gelehrt hat. In Amerika ist der Moneyismus lange überwunden, in Deutschland lebt er als politisches Leitprinzip fort.

Dieses Interview erschien in COMPACT-Magazin 06/2016. Unterstützen Sie ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge. Am besten hier.

COMPACT: Was hat Sie eigentlich motiviert, ein Buch mit dem Titel «Das Gender-Paradoxon» zu veröffentlichen?

Kutschera: Nachdem ich 2015 in einigen Leitmedien – unter anderem rbb, Spiegel Online, Focus – zur Gender-Ideologie interviewt worden bin und diese Irrlehre als universitäre Scheinwissenschaft bezeichnet habe, war es notwendig geworden, meine Argumente, und zwar mit Quellenangaben, in Buchform zusammenzufassen. Man warf mir 2015 vor, ich würde «persönliche Ansichten» verbreiten, was jedoch nicht der Fall ist – alle meine Thesen werden durch solide Quellen, das heißt zitierte Fachbeiträge, belegt. Bei der Verbreitung der Gender-Lehre geht es darum, antiquierte Vorstellungen über Männer und Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen, einschließlich der Bewerbung eines Homo- Lifestyles, wogegen ich mit biologischen Argumenten angehe – das Thema Homosexualität bei Menschen und Tieren nimmt im Buch einen breiten Raum ein.

Ikone des Gendergaga: «Männin» Wurst beim Life-Ball in Wien 2014. Quelle: Manfred Werner/Tsui – CC by-sa 3.0, Wikimedia Commons

COMPACT: Sie beklagen, dass die sogenannte Gender-Theorie heute auch schon in die Lehrpläne von Grundund Hochschulen einfließt. Wie weit geht das?

Kutschera: In einigen aktuellen Schulbüchern wird gelehrt, Mädchen seien so aggressiv wie gleichaltrige Jungs und junge Männer hätten einen angeborenen Mutterinstinkt, so als wären sie Frauen. In meinem Buch habe ich dargelegt, dass diese Behauptungen falsch sind. Es ist verantwortungslos, im Schulunterricht Kindern beizubringen, dass bei typisch männlichen Verhaltensweisen, die im Wesentlichen testosterongesteuert sind, die Biologie überhaupt keine Rolle spielt. Hier werden Kinder vorsätzlich biopolitisch manipuliert. Man kann diese Propaganda im Grunde mit kreationistischer Indoktrination vergleichen – die ganze Gender-Agenda ist nichts weiter als eine säkulare Religion, pseudowissenschaftlicher Nonsens, der über politische Programme verbreitet wird und eigentlich nur destruktiv wirkt. Ich bin noch nicht darauf gekommen, was daran positiv sein soll, wenn man Männer verweiblicht und Frauen vermännlicht – das Fundament jeder Gesellschaft wird dadurch zerstört.

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COMPACT: In der letzten Zeit sind in den Medien Fälle diskutiert worden, in denen Eltern – zumeist alleinerziehende Mütter – ihre Kinder geschlechtsneutral erziehen wollen, so wie es die Gender-Lehre predigt. Da werden Kindern Unisex-Namen gegeben, Jungen sollen mit Puppen spielen…

Kutschera: Evolutionsbiologen wissen, dass neugeborene Säuger-Babys zu 99 Prozent entweder männlich oder weiblich sind und sich dementsprechend männlich oder weiblich verhalten – diese Regel gilt nicht nur
für Affen, sondern ebenso für Menschen. Auch experimentell wurde bestätigt, dass Kleinkinder bereits
in den ersten Monaten eindeutig geschlechtsspezifische Verhaltensweisen zeigen. Jungen greifen eher
zu harten Spielzeugen – Autos zum Beispiel; Mädchen bevorzugen weiche Gegenstände – Puppen und
dergleichen. Wenn man nun dieses evolutionäre Erbe abschneidet und sagt «Ihr seid alle Unisex-Wesen», dann ist das völlig inakzeptabel und müsste sofort per Gesetz unterbunden werden. Aber biowissenschaftlicher Sachverstand ist in der deutschen Politik leider kaum vorhanden.

Der flexible Einheitsmensch

Gender-Professuren GrafikCOMPACT: Sie vergleichen Gender-Mainstreaming auch mit den Bestrebungen marxistisch-kommunistischer Menschenexperimente der Vergangenheit…

Kutschera: Weil diese Analogie auf der Hand liegt. Wie im Buch dargelegt, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass die heutige «Frau-gleich-Mann»-Agenda von totalitären Staatssystemen der Vergangenheit und Gegenwart inspiriert ist. Hier richten sich pseudowissenschaftliche Ideologien gegen die evolvierte menschliche Natur. Das ist moralisch verwerflich und sollte rückgängig gemacht werden.

COMPACT: Sie gehen also davon aus, dass hier eine politische Agenda auf die Zerstörung der Vater-Mutter-Kind-Familie abzielt. Wo will die Politik mit uns hin?

Kutschera: Das ist eine sehr gute Frage. Meine Kernthese ist, dass hinter der Gender-Mainstreaming-Agenda eine Riege naturwissenschaftlich unterbelichteter Ideologen steht, die weder von Biologie noch Chemie irgendeine Ahnung haben. Die Agenda wurde von Personen erdacht, die dem logisch-naturwissenschaftlichen Denken fernstehen, und dann kommt eben so eine menschenverachtende, feministische Absurdität heraus. Die Behauptung, man könne morgens als biologischer Mann aufstehen und sich danach dafür entscheiden, eine Frau zu sein – oder umgekehrt – ist absurd, ebenso wie der angeblich frei wählbare Homo- Lifestyle oder die Behauptung, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Diese Aussagen habe ich im Buch durch solide Fakten widerlegt.

COMPACT: Kann man nicht auch von bösem Willen sprechen, von einem bewussten Plan zur Transformation der Gesellschaft?

Kutschera: Wenn ich spekuliere, dann würde ich sagen ja, man kann hinter dem Ganzen einen Generalplan erkennen. Es kann schon sein, dass Deutschland beziehungsweise Mitteleuropa besser regierbar gemacht werden soll. Das könnte man sich vorstellen, und dass hinter dieser Politik-Agenda praktische Interessen stehen. Wenn man die Familien zerstört, die Kinder ganz früh in Verwahranstalten gibt, wie das zum Beispiel in der DDR üblich war, ihnen dann einredet, dass sie weder Junge noch Mädchen sind, dass sie keine angeborene Geschlechtsidentität haben, dann kann man sich psychische Krüppel heranziehen. Diese sind dann wiederum auf bestimmte radikal-feministische Weltanschauungen prägbar. Es drängt sich der Verdacht auf, dass diese Gender-Biopolitik zu einer leichteren Lenkbarkeit der betreffenden Menschen führen soll.

COMPACT: Herr Kutschera, haben Sie vielen Dank für dieses spannende Gespräch!

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

22 Kommentare

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    Teufelskralle am

    In Norwegen hat sich der Unterhaltungskünstler Harald Eia des Themas angenommen und einen Fernsehbeitrag mit weitreichenden Folgen produziert (in YouTube zu finden). Er konfrontierte maßgebliche Vertreter der norwegischen Genderforschung mit Aussagen und Ergebnissen aktueller Geschlechterforschung, die auf eine vorgeburtliche Prägung des Geschlechtsrollenverhaltens schließen lassen. Die Entgegnungen der Genderforscher waren an peinlicher Ignoranz kaum zu übertreffen. Der Fernsehbeitrag verursachte eine landesweite Debatte an deren Ende der norwegischen Genderforschung wegen erwiesener Unwissenschaftlichkeit die staatliche Förderung entzogen wurde. Die Fiktion eines sozialen Geschlechts in den Köpfen vor allem linker und grüner Politiker ist kurios genug. Noch viel kurioser ist, dass diese die grenzenlose Einwanderung von Menschen begrüßen, die in gesellschaftlichen Verhältnissen sozialisiert sind, die im extremen Gegensatz zur Genderideologie stehen.
    Kleines Korrektiv für Professor Kutschera: In der DDR wurde ab 1976 das "Babyjahr" eingeführt.
    Siehe auch: Günter Dörner – Umwelt-Gene-Gehirn.

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    In der Geschichte haben stets nur untergehende Kulturen und Ethnien verweiblichte Männer gezeigt und entsprechend vermännlichte Frauen, die dann in der Endphase die Rolle der Männer übernommen haben. Wenn die Kultur / Ethnie nicht schon in diese Endphase eingetreten ist, läßt sich das mit den Leuten garnicht machen! Große Menschenverluste durch Kriege haben ihr Erreichen stets beschleunigt und die Frauenmacht erhöht. Weshalb wohl "schlägt " die Gender-Erziehung bei unseren Neubürgern nicht an? Ganz einfach: Weil es sich bei Orientalen und Schwarzafrikanern der heutigen Zeit um junge Ethnien handelt! Die Kulturschaffer der Frühantike sind lange ausgestorben, die heutigen Ägybter z.B. mit den Pharaonen kaum verwandt. Junge Völker zeichnen sich durch ausgeprägte Dominanz sowie Aggressivität aus, vor allem, die eigene Art durchzusetzen und deren Lebensraum zu vergrößern. Mitteleuropäer hatten diese Phase als sie Rom eroberten …

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    "Hier werden Kinder vorsätzlich biopolitisch manipuliert". Ich glaube keinem Compactleser ist diese Aussage neu oder verwunderlich. Das ganze trägt die Handschrift der Grünen. Die kontrollieren die Schulindustrie. Und was wir oben lesen ist praktisch nichts anderes als die Fortsetzung grüner Pederastenfantasien der Sechziger. Was in anderen Ländern therapiert wird, bekommt in Dötschland ein Gesetz zur Einbindung in die Normalität. Nach dem Motto "klagt mal dagegen, es wird sich schon ein Bekloppter finden, der Recht spricht". Es gibt hier keinen mehr der sagt "Es reicht!" Irgendwer hat sich auf die Fahne geschrieben, nicht eher zu ruhen, bis dieses Land ein Volk von Seepferdchen ist, mit ebensolcher Hirnmasse.

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    Stichwort "gendern"

    Statt unsere Jugendlichen mit diesem Unsinn psychisch krank zu machen – Wäre es nicht sinnvoller, die Frauengrapscher und Vergewaltiger unter Merkels Gästen und Schulzens "Goldstücken" im nächsten Krankenhaus sachgerecht "gendern" zu lassen. Dann geht wenigstens von denen keine Gefahr mehr aus.

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    Marques del Puerto am

    Liebe Compactäre,
    bitte bitte keine Bilder mehr von das Wurst zeigen !

    Bei dem Anblick verspüre ich Drang zum Suizid mit Selbststeinigung durch Wattebällchen.
    Normal ist das ja nicht so schlimm, aber wenn es nicht klappt kommt man in die Klapper wo man einem Therapeuten gegenüber sitzt mit weißen Tennissocken an. Diese zieht er sich dann so weit nach oben, da fangen bei einigen Frauen schon die Brustwarzen an .
    Ich sage Ihnen, kein schöner Anblick so wenn als auch . Man dreht sich dann im Kreis, Besserung tritt auf keinen Fall niemals nie nicht ein.
    Aber ansonsten ein guter Artikel…

    Mit besten Grüssen

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    Die Verweiblichung der Männer führt natürlich auch zur Wehrlosigkeit der Gesellschaft, genauso wie die Zerstörung der Bundeswehr. Ist also auch von daher sehr praktisch.

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    "…wenn man Männer verweiblicht und Frauen vermännlicht – das Fundament jeder Gesellschaft wird dadurch zerstört."

    Hierdurch wird vor allem auch die normale sexuelle Anziehung zwischen den Geschlechtern zerstört. Die meisten Frauen wollen keine verweiblichten Männer, umso höher wird die Wahrscheinlichkeit, sich den machohaften Arabern zuzuwenden, da die in diesem Sinne eben noch Männlichkeit ausstrahlen.
    Wenn daraufhin dann der Katzenjammer wegen der Gewalt- und Unterdrückungserfahrungen kommt, sind sicher nicht wenige auf dem "Männer sind Schweine" – Trip, womit man beim Radikalfeminismus und allgemeiner Männerfeindlichkeit sowie gegenseitiger Aufhetzung der Geschlechter wieder erfolgreich angekommen wäre.

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      Michael Höntschel am

      Als alter Mann könnte ich mich jetzt entspannt zurück lehnen. Aber die Feigheit meiner jungen Geschlechtsgenossen berührt mich peinlich. Da ist es auch keine Entschuldigung, wenn ich feststellen muß, dass Jungen in den letzten Jahrzehnten von alleinerziehenden Frauen und Gesellschaft so geprägt wurden. Sie können aber sicher sein, dass ich mich mit fast 70 Jahren noch für sie prügeln würde, auch wenn mir dies langsam peinlich wäre.

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    Und es ist immer noch erstaunlich, das Menschen glauben, dass im All durch Zufall soviel Materie zusammen kommt um einen Planeten, Menschen, Tiere etc. zu erschaffen. Unglaublich. Und Gendertheologie ist völlig absurd, wer hat es kreirt? Und warum? Wir leben in einer Gottlosen Welt , aber wenn Weihnachten ist oder geheiratet wird oder jemand plötzlich sterbenskrank im Krankenhaus liegt, dann wollen alle etwas von genau diesem Gott. Selbst Atheisten rennen dann in eine Kapelle und fangen an zu beten und wundern sich, dass vielleicht nichts geschieht. Gott läßt sich nicht spotten.

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    Zum Heranzüchten psychischer Krüppel bzw. dem leichter regierbar Machen gehört auch die unsägliche Frühsexualisierung von Kindern, hinter der ebenfalls die Gender-Mainstream-Lobby steht. Hierzu ein Zitat von Sven von Storch, familien-schutz.de:

    "…traditionell veranstaltet ein Hamburger Gymnasium mit seinen Siebtklässlerin eine Sex-Projektwoche. „Fingern“, „Masturbieren“, „Dildo“ und „Klitoris“ schreiben die 11jährigen ordentlich auf ein Papier.
    Dann ergreift die Bio-Lehrerin das Ruder. „Fotze“, „Möse“, „Muschi“, „Gurke“ und „Spritzgerät“ notiert sie an die Tafel.
    Dass so etwas Realität an unseren Schulen sein darf, ist ein behördengesteuerter Skandal, hinter dem die Lobby der Gender-Mainstreaming-Ideologie steckt….

    Wenn Sexualaufklärung deutlich Schamgrenzen überschreitet

    Lehrer brauchten heute „Pornokompetenz“, wird uns dazu in der ZEIT-Reportage mit dem Titel „Nicht so schüchtern“ erklärt. Und diese soll dann weitergegeben werden. Weil Kultusminister und Wissenschaftler es vorschreiben. Nicht, weil es das Bedürfnis von Kindern ist. Selbst die Autoren geben zu: „Mit neun, zehn Jahren sind sie noch sehr schambehaftet, halten sich die Augen zu, wenn sich zwei küssen, und jetzt sollen sie Geschlechtsorgane beschriften?“ Aber nicht nur Schülern bereitet dies Unbehagen. Auch den Lehrern. „Viele kostet das am Anfang schon Überwindung.“, sagt ein Lehrer über sein Kollegium. "

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      Wieso wehren sich die Lehrer nicht kollektiv gegen diesen unsäglichen Wahnsinn, wenn sie das schon "ziemliche Überwindung" kostet???
      Aber nein, man bleibt lieber ein braves Gutmenschilein, das fein ausführt, was man ihm befiehlt. Die hätten an dieser Stelle sehr wohl die Macht, diesem Spuk ein Ende zu bereiten, genau wie die unsägliche Asyllobby.

      Es ist vor einigen Jahren schon mal eine Broschüre wegen Anleitung zum sexuellen Missbrauch zurückgezogen worden, die klammheimlich in die Kitas gebracht worden war. Damals hatte sich so viel Widerstand dagegen gebildet, dass das Ministerium gezwungen war, diese Anleitung wieder einzuziehen.

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      Lehrer brauchen nicht geisteskranke "Pornokompetenz",. sondern gesunde männliche Potenz und das Bewußtsein, dass man über bestimmte Dinge nicht spricht.
      Ich frage mich, wie psychisch krank solche Lehrerfiguren sein müssen, die sich für so etwas hergeben. Ein gestandener Mann, eine gestandene Frau würde irgendwelchen durchgeknallten Partei-Ideologen hier den Gehorsam verweigern.

      Ist das Ganze nicht eine neue Form von Kinderschändung. Ich meine "ja" und würde meinen, dass die Partei-Ideologen und Lehrer, die so etwas mit unschuldigen Kindern machen genauso weggesperrt gehören, wie andere Sittlichkeitsverbrechen.

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    Folgender Post von Hedwig Von Beverfoerde wurde bei Facebook am 14.12.2017 gelöscht:

    "Wo keine eindeutige Geschlechtszuordnung m/w möglich ist, liegt eine biologische Anomalie vor, aber kein drittes Geschlecht."

    Sowas darf man also heutzutage also nicht mehr öffentlich sagen.

    Eva Herman hat das hier beschriebene Heranzüchten psychischer Krüppel mal als gewollte Zerstörung des Menschen bezeichnet.

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    Wenn man die Familien zerstört, die Kinder ganz früh in Verwahranstalten gibt, wie das zum Beispiel in der DDR üblich war….
    Das ist unsachlich und entspricht nicht der Wahrheit. Erstens gab es keine Genderung in der DDR, da in jener Zeit gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten und abgestraft wurden.
    Zweitens war der Familienzusammenhalt viel stärker ausgeprägt als heute, da er gesellschaftlich gefördert wurde. Ein kleines Beispiel auch wenn es politisch geprägt aber immer noch für einen familieren Zusammenhalt plädiert stand in jedem Buch der Familie. Ein Geschenk vom Vater Staat nach der Trauung. Darin stand in der Einleitung: Die kleinste Zelle einer sozialistischen Gemeinschaft ist die Familie.

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      "Wenn man die Familien zerstört, die Kinder ganz früh in Verwahranstalten gibt, wie das zum Beispiel in der DDR üblich war…."

      Genau so war es tatsächlich. Ich war persönlich betroffen und (zum Glück nur 12 Wochen lang) in einer sogen. "Wochenkrippe", bedingt dadurch, daß meine Eltern keinen normalen Krippenplatz bekommen hatten und aus Geldmangel beide berufstätig waren. Nach 12 Wochen kam ich in eine normale Kinderkrippe.

      "Wochenkrippen waren in der DDR Kinderkrippen für Kinder im Alter von sechs Wochen bis zu drei Jahren. Die Kinder wurden am Montag in der Betreuungseinrichtung abgegeben und am Freitag wieder abgeholt. Das Angebot galt vor allem für Eltern mit hoher zeitlicher Belastung wie Schichtarbeiter. Wochenkrippen wurden als kommunale oder betriebliche Einrichtungen betrieben." (Quelle: Wikipedia)

      "(…) Bis Mitte der 60iger Jahre werden Wochenkrippen als gleichwertige, wenn nicht bessere Alternative zur familiären Betreuung gepriesen."

      Quelle: http://www.deutschlandfunkkultur.de/alltag-in-der-ddr-die-wochenkrippen-kinder.976.de.html?dram:article_id=379620

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        Einfach mal in der Suchfunktion "Wochenkrippe DDR" eingeben und es erweitert den Horizont über die "ach so freundlichen Zustände in der DDR"!

        Ein Skandal ist, daß die BRD-Politiker aber auch nichts darüber gelernt haben und alle negativen Erfahrungen ganz offensichtlich ignorieren, denn das Bundesfamilienministerium investiert kräftig in 24-Stunden-Kitas und in die sogen. "Randzeitenbetreuung", abends und nachts.

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        Man kann es aber auch anders sehen: Doch, die BRD-Politiker haben daraus gelernt und wenden es nun gezielt und effektiv an und zwar zur systematischen Zerstörung der Familien! Ich sage nur: Vergeßt den Arbeiter- und Bauernstaat.

        Hört sich zwar gut an, ist aber nur das rote Etikett auf einer Verpackung mit menschenverachtendem Inhalt!

  12. Avatar

    Erinnere mich an die damaligen Interviews mit Prof. Kutschera und auch an den Gegenwind…
    Interessanter Artikel – nach meinem Gefühl und meiner Erfahrung völlig zutreffend.

    Was mich nur (hier und anderswo immer wieder auftauchend) stört, ist die undifferenzierte Rückführung des heutigen Irrsins auf "totalitäre Systeme" mit dann fast automatisch auftauchender DDR. Nun will ich die DDR nicht schöner reden als sie war (Defizite sind mir sehr bewusst), allerdings kann ich mich nicht erinnern, auch nur Ansätze von Tendenzen für Gendermainstreaming in der DDR erlebt zu haben. Dagegen aber eine gesunde Emanzipation Frau/Mann, die kaum verbiegend wirkte und mir recht gesund erschien – bis heute zu beobachten und nachwirkend, wenn ich das durchschnittliche Gebaren von Ost- und Westfrauen vergleiche. Gleiches trifft auch auf zumindest die Großstädte der UdSSR bzw. heute Russlands zu, wo das Geschlechterverhältnis m.E.n. nicht gelitten hat.

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    Rechtsstaat-Radar am

    Der zwangsfeminisierte "Junge" mit der Mädchenfrisur auf dem Foto, der wird später, wenn er einmal erwachsen ist, nicht kämpfen können. Dieser "Junge", der wird nicht einmal dann aufwachen und seine Männlichkeit zurückerobern, wenn er durch das Blut seiner Anverwandten waten muss. Solche Kinder werden von der rot-grünen Alt-68er-Irrenideologie komplett und irreparabel im Hirn "geschreddert".

    Derartige "Erziehung" und die zugehörige Indoktrinierung der entsprechend gemeingefährlichen rot-grünen Ideologien muss in Kürze bereits unter Strafe gestellt werden. Es muss endlich strafbar werden, wenn Irre Jungs zu Mädchen und Mädchen zu Jungs erziehen und an ihnen ihre abwegig-kranken Gesellschaftsexperimente praktizieren wollen.

  14. Avatar
    Archangela Gabriele am

    Man muss sich nur Kindergruppen mit Jungen und Mädchen anschauen, um festzustellen, dass diese gesamte Gender-Ideologie nichts weiter als Byzantinisches Geschwätz ist.

  15. Avatar
    Michael Höntschel am

    Auch wenn den sozialistischen Verwahranstalten manches zu Recht angelastet wird, haben sie weder Homosexuelle noch Emanzen herangezogen. Trotz Gleichberechtigung war in der DDR das Bewusstsein der Unterschiedlichkeit viel ausgeprägter als heute. Der Staat Betrieb keinerlei Genderisierung, auch nicht in Kindergärten.

  16. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Kranke Gehirne … konstruieren kranke, Ideologien, Pläne und Vorstellungen. Man bekommt es ja leider … tagtäglich zu spüren – nicht immer, aber immer öfter …

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