Keine vaterlose Gesellschaft! Großdemos in Frankreich gegen künstliche Befruchtung für alle.

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Hierzulande wäre das unvorstellbar, im revolutionären Frankreich ist es selbstverständlich: Gestern gingen zehntausende Franzosen auf die Pariser Straßen, um gegen Genderung der Elternschaft zu demonstrieren.  

Ein Zeitgeist, der Geschlechterdifferenz ausschließlich als soziales Konstrukt wegerklären möchte, hat natürlich keinen Grund, auch gleichgeschlechtlichen Paaren die Elternschaft zu ermöglichen. Biologisch ließe sich das via Leihmutter oder durch künstliche Befruchtung bewerkstelligen. Wer allerdings am traditionellen – und keineswegs homophoben – Standpunkt festhält, dass ein aufwachsendes Kind sowohl einen männlichen als auch einen weiblichen Elternteil, also Vater und Mutter braucht, um eine ausbalancierte Persönlichkeit herauszubilden, wird eine solche Gender-Regelung ablehnen. Hierzulande schweigen letztere aus Angst vor linker Gewalt, in Frankreich hingegen, dem Land der Revolution, der Gelbwesten, gehen sie auf die Straße.

Gestern protestierten Zehntausende in Frankreich auf dem „Marsch für die Kinder“ (marchonsenfants) gegen ein geplantes Gesetz, dass künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft für alle vorsieht, und bisherige Hürden dagegen abbauen soll. Die Protest-Organisationen gehören zum katholischen Verbandsmilieu. Eine der Organisatoren, Ludovine de la Rochère, erklärte, sie wende sich gegen eine geplante Vaterlosigkeit von Kindern. Männer würden auf diese Weise zu Samenspendern degradiert.

Die Demo zog vom Senat bis zum Platz des 18. Juni beim Bahnhof Montparnasse. Auf den Fahnen und Transparenten standen Sätze wie „Freiheit, Gleichheit, Vaterschaft“. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mussten sogar Umgehungsstraßen für die Teilnehmer freigegeben werden. Die Regierung hatte darauf spekuliert, dass sechs Jahre nach den Demos gegen Homo-Ehe sich der Protest erübrigt habe.

Vor nicht allzu langer Zeit hatten Feministinnen auch hierzulande mehr Beteiligung der Väter bei der Kindererziehung gefordert. Inzwischen kann der „alte weiße Mann“, das „Patriarchat“ mit seiner „toxischen Männlichkeit“ dem Nachwuchs natürlich nur noch schaden.

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25 Kommentare

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    Jeder hasst die Antifa am

    Keine Vaterlose Gesellschaft und keine Vaterlandslose Gesellschaft eine Forderung der AfD und das ist gut so.

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    Kaffeeschlürfer am

    Ich komme ja selbst aus dem linksliberalen Lager, sehe aber das Kindeswohl an erster Stelle. Man sollte nur dann Kinder in die Welt setzen, wenn sich beide biologischen Eltern um sie kümmern wollen, und es ist keiner Frau zuzumuten, sie als Gebärmaschine zun missbrauchen und ihr nach 9,3 Monaten Schwangerschaft das Kind wegzunehmen. Es ist auch nicht im Interesse des Kindes, wenn es damit leben muss, dass gleich zwei Mütter für die Schwangerschaft verantwortlich waren. Leihmutterschaft und Eizellenspende sind mit Recht verboten, und genau so hätte man es von Anfang an mit der Samenspende handhaben sollen.

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    Barbara Stein am

    Diese Genderweiber wissen nicht bzw. wollen es nicht wissen und schon gar nicht darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn ein Kind ohne komplettes Elternpaar aufwächst. Ich bin ein Nachkriegskind ohne Vater. Meine Mutter mußte für 5 Kinder sorgen – hatte also wenig Zeit für die Zuwendung für ihre Kinder. Also völlig überfordert und auch überarbeitet. Der Körper völlig kaputt und sie starb, als ich gerade mal 20 Jahre alt war. Mein ganzes Leben war ich auf der Suche nach der perfekten Familie und habe leider viel zu oft Schiffbruch erlitten. Deshalb bin ich der Meinung, dass ein Kind unbedingt Mutter und Vater (möglichst der wirkliche) zur gesunden geistigen Entwicklung braucht. Auch wenn der Vater sich auf Grund seiner Stellung in der Familie als Beschaffer der Finanzen für sie nicht so intensiv mit den Kindern beschäftigen kann, wird sich ein konservatives Familienleben positiv auf die Entwicklung des Nachwuchses auswirken.
    Wir Frauen haben doch die Männer in den letzten Jahrzehnten mehr zum Dummbaddel selbst gemacht. Da war es wichtig, dass sie den Müll runtertragen, das Kind windeln können ohne Würgreize bei Kackwindeln, im Sitzen pinkeln usw. usf. Und nun wundern wir uns, dass die Männerfraktion sagt: Ihr könnt uns mal!

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      Ja Schatzi, Jawohl Schatzi am

      Nö, nicht frauen haben Schuld sondern "Männer" die sich jeden Unsinn bieten lassen. 😉

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    Wehret den Anfängen …
    Wer das eine zuläßt wird auch weitergehen und irgendwann den Austausch der Zellinhalte bei Eizellen und Spermien zulassen. Um ausgestorbene Tierarten wiederzuerstehen zu lassen wird in die Richtung schon experimentiert – Mammut – tasmanischer Tiger …
    Irgendwann könnten dann Homopäärchen echte Eltern werden, bei Greisen klappt es ja schon.
    Kein Wunder, daß sich die Franzosen wehren – die sind 1. etwas natinalstolzer als Andere und stehen 2. etwas mehr mit den Füßen auf der Erde.

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      Gesslers Hutschnur am

      Ganz genau! Wehret den Anfängen!

      Wer für gezieltes "schreddern" männliche Föten wirbt (so wie Deinereiner) dem nehme ich nicht ab, dass er ein Problem mit dem frühzeitigen Austausch der Zellinhalte bei Eizellen hat, zumindest, wenn es "richtig" gemacht wird.

      Insofern ist Ihr Kommentar lediglich eine weitere schizophrene feministische Windmühle. Anscheinend sind sie völlig übertrieben spirituell naturverbunden, außer wenn es um’s männliche Geschlecht geht. Da kommt die echte Frankensteinin zum Vorschein.

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    Dan Warszawsky am

    Kinder des Staates?

    Nachdem diese Vaterlose Kinder 2 Jahre alt sind, werden sie in der Regel in die staatliche KiTas abgeschoben. Später werden sie sowieso (in den Industrieländern) von Staat erzogen, auch gegen die Ältern, oder die übriggeblibene Muttis. Was bleibt ist der Hypnose-Traum: wir leben in der Demokratie, "jeder kann alles werden" und: wir dörfen in Afghanistan, Mali und Irak die Demokratie installieren und verteidigen.

    Dieser Trend war schon damals sichtbar, als die sog. christliche Kirchen den vaterlosen Jesus und die "Heilige Familie" erfunden haben, später in den Latifundien Millionen Kindersklaven in der Landwirtschaft beschäftigt haben un diese, als Erwachsene, in die Kreuzzugs-Plüderungs-Kriege geschickt hat.

    Postflavianisches Erbe?

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    Na ja, in meiner Heimat funktioniert zum Glück noch die natürliche Methode, zu gut sogar.

    Aber als Mann sehe ich natürlich auch die Vorteile, von den kostspieligen Folgen befreit zu sein.

    Allerdings, echte Männer werden heute schon rar und werden bals Seltenheitswert haben. Aber dann ist es zu spät und ganze Kulturen, so wie wir sie heute noch kennen, werden zugrunde gehen.

    Après moi le déluge!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Hat man denn schon eine Befruchtungsmaschine erfunden damit die Transgegenderten grünen Kampfemanzen endlich allein ohne böse alte weiße Männer auf dieser Welt leben können oder kommen die neuen Befruchtungsmaschinen aus Afrika und Nahost.

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      Da sind auch über 20.000 Polizisten wegen unhaltbarer Zustände auf die Straße gegangen, was hier ebenfalls unmöglich ist.

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    Nirgendwo gibt es ein Recht darauf einen Vater zu haben… Den sich distanzierenden Vater mag es in den 1950er Jahren gegeben haben (besonders bei traumatisierten Kriegsheimkehrern), aber schon in den Siebzigern war das eine Ausnahme. Gerade wenn Kinder größer sind, profitieren sie davon Bezugspersonen mit unterschiedlichen Rollenbilden zu haben. Ihr Bezug auf den weiblichen Instinkt, sich um Kinder zu kümmern kombiniert einen biologistischen Ansatz mit Männerdiskriminierung. Wenn die Rechtssprechung eines Landes Leihmutterschaften grundsätzlich erlaubt, ist es natürlich unfair diese Möglichkeit schwulen Männern zu verwehren.
    In Deutschland ist die Einleitung von Leihmutterschaften erstmal grundsätzlich verboten (es ist bereits zum Trend geworden, Leihmutter in der Ukraine zu beauftragen), es werden somit auch keine schwulen Väter diskriminiert. Und weil bei uns die Mutterschaft stärker an den Geburtsakt, bzw. das Aufwachsen im Mutterleib gebunden ist, als an der genetischen Verwandtschaft, bricht hier unser öffentliches Gesetz auch private Verträge.

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    Eine faire Entscheidung, diese Möglichkeit allen zu eröffnen, nicht nur den klassischen Paarkonstellationen. Bei den meisten Heterosexuellen Paaren kriegen die Kinder vom sich distanzierenden Vater sowieso nur wenig mit. Der Vater der sich ernsthaft für die Kinder interessiert ist eine Ausnahme. Nicht die Regel. Und deshalb wird den Kindern auch nichts verwehrt. Statistisch wird es von lesbischen Eltern mehr bekommen den der Instinkt sich um Kinder zu kümmern ist bei Frauen im Durchschnitt viel ausgeprägter. Und was bitte genau unnatürliches wird denn in dem Labor gemacht? Wenn du mal Karies hast, bitte keine Füllung machen, das ist auch total "unnatürlich" und nicht Bio. Das gleiche passiert, wenn den Paaren die keine Kinder auf natürlichem Wege kriegen können professionelle Hilfe angeboten wird. Nur die ganze Repromedizin wie in D zu verbieten und dadurch zu dem Babytourismus in die Ukraine beizutragen ist keine gute Lösung.

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      Das wird wohl der Grund sein warum Männer häufiger ausrasten, wenn die grundsätzlich liebevolle Mutti mit Kindesentzug droht.

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    ….die Vorstellung in einem Labor gezeugt zu werden ist nicht schön…………
    Das erzählen Sie mal dem netten kleinen Jungen Tom. Er ist der Sohn meiner Nachbarn und durch künstliche Befruchtung im größten ukrainischen Kiwu-Zentrum entstanden, da es auf "normalem" Weg nicht funktionierte. Menschen, die vom Kinderwunsch selber nicht betroffen sind, haben oft keine Ahnung wovon die reden, wenn sie alle Eingriffe in die Natur (d.h. Repromedizin) verbieten möchten.

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      Kein Ammenmärchen wird ausgelassen.

      Dass künstliche Befruchtung GENERELL verboten wäre ist Ihr Moralkeulenstromann.

      Das Lesbenpärchen das sich derart vor einem Schwxxx ekelt und nur deshalb die Befruchtung lieber von Kanülen und Maschinen erledigen lässt, ist für Kindererziehung völlig ungeeignet (Männerekel größer Kinderwunsch!). Nicht mal für Mädchen taugten sie als "Eltern", weil denen u.U. der gleiche Männerhass anerzogen wird. Von den armen kleinen Schwxxxträgern ganz zu schweigen. Da wäre der Leidensweg von Haus aus vorprogrammiert.

      Gnade den armen Kindern Gott, wenn Kampflesben und Berufsschwule die zu fassen kriegen. Gilt auch für Adoptionen: "Wir nehmen aber nur ein Mädchen".

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    Es geht aber wohl darum, dass das bei manchen nicht geht.
    Als Mann will man einer Lesbe sicher das Kind lieber selber machen, als nur über eine samenspende. Aber die wollen das vermutlich nicht. Und rechtlich ist es auch besser nicht den Spender zu kennen.
    Ich finde das prinzipiell in Ordnung, dass man allen Frauen künstliche Befruchtung ermöglicht.
    Auch wenn ich es selber eher nicht befürworten würde, dennoch würde ich keiner Frau EZS in Amerika oder mitochondriale Spende in der Ukraine verweisen.

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    Wenn eine Frau gesund ist und ein Kind haben will kann sie einen Erzeuger finden, egal in welcher Beziehungssituation sie dann leben will.
    Damit wäre das ganze Gezeter um Rechtssituation für Medizinische Unterstützung unterlaufen.
    Und Bio wäre es auch noch, die Vorstellung in einem Labor gezeugt zu werden ist doch wirklich nicht schön, besonders wenn man bedenkt, dass in der Ukraine bittet schon die Repromedizin den ungewollt Kinderlosen „Drei-Eltern-Kinder“ an.

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    Sie ist wieder da, die unbefleckte Empfängnis,
    müsste der fromme Sokrates eigentlich rufen,
    aber der spielt z.Z. lieber Schach mit Tauben.

    Künstliche Befruchtung gibt’s übrigens beim
    landwirtschaftlichen Nutzvieh und allerlei
    Zootieren schon lange.
    Warum nicht auch beim sogenannten Menschen
    der Westlichen Wertegemeinschaft?

    Ist das Matriarchat ( also die Herrschaft des
    penisneidischen Weibes) erst etabliert, werden
    nur noch wenige "Zuchtbullen" gehalten, der Rest
    kastriert und zu Sklaven in den Kobaltminen,
    bestenfalls zu Haremsdienern gemacht.

    Der Franzose protestiert, aber der Deutsche
    Michel ist froh, das er endlich Ruhe vor dem
    lästigen Weibervolk hat.

    Prostata und Halleluja

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      heidi heidegger am

      ohAndor, von unserem Soki vernehme ich kein Frömmeln, sondern ein gewisses Fehlen an Grautönen im äh Diskurs, hihi. Und Zuchtbullen? ähemm, wohl sehr viel *²Mandingo*-Filme weggekuckt in letzter Zeit, häh? ..genau wie ich übrigens..*kicher*

      ²Mandingo ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1974.

      — Roger Ebert nannte den Film rassistischen Müll „racist trash“ und gab ihm null Sterne. Richard Schickel vom Time fand den Film langweilig und mit Klischees überladen. Kritiker Robin Wood fand den Film großartig und das Beste, was über Rassen je in Hollywood gedreht wurde.” —

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        @ HEIDI HEIDECKER

        Den Film kenne ich nicht, weil ich "american trash" prinzipiell
        nicht mehr schaue und deutschen Müll ebenso wenig.

        Eine Bekannte arbeitete seinerzeit in der Rinderzucht und
        berichtete mir oft vom traurigen Leben der Zuchtbullen,
        die regelmäßig auf ein Phantom oder alten Ochsen springen
        mussten (sie hatten sogar die freie Wahl) um ihren Samen
        zu spenden.
        Diese Technik funktioniert auch beim Deutschen Michel.
        Die Weiber werden die Zuchtbullen küren und betrügen
        und die übrigen "Männer" werden, je nach Gusto, die freie
        Wahl zwischen Haremsdiener oder alten Ochsen haben.

        Ich wünsche ein frohe Zukunft.

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    Millionen deutscher Männer und 2 frauen sitzen vor der Glotze und lassen sich seit Jahren widerstandslos von Sportexpertinnen, Technik- und EDV-Expertinnen, Kampfsportexpertinnen, Politikexpertinnen auf die schöne neue Welt vorbereiten. Vor allem deutsche Fußballfans sind dahingehend beinharte Hunde.

    Früher machte man sich über gewisse männliche Deppen lustig. 5 min Rittmeister, ein ganzes Leben Zahlmeister.

    Heute wohl eher: Wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung. Nicht mal mehr 5min Spass gönnt sich der Michel selber. Die Alimente für künstliche Fremdvaterschaft werden von weiblichen Steuerbeamten eingetrieben und an alleinerziehende Lesben weitergeleitet. HAHA!

    Na was solls, so bleibt mehr Zeit zum Klo putzen. Irgendwo her muss das Testosteron ja kommen.

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      Danke- ich musste einfach herzlich lachen.
      Es ist so irre absurd…..
      Nix gegen Klo putzende Männer- aber den Testosteronschub halt ich für ein Gerücht.
      Eine Vaterlose Gesellschaft geht in schnurstracks in die IRRE.
      Vaterschaft ist doch das Fundament!

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      heidi heidegger am

      fünneff Minuten? Angeber! ²Zwei Minuten zwei mal in der Woche macht zwei Kinder, voilà!

      ²Al Bundy/*Married with Children*

      LOHL

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        Tip meines Vaters!!!

        Such dir besser gleich eine mit Kindern, dann hast du die schxxx Arbeit mit dem machen nicht mehr.

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