Jutta Ditfurth erklärt, warum Altersprüfungen bei Migranten nicht machbar seien

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Eine Röntgenaufnahme der Handgelenke kann Klarheit über das Alter eines „Schutzsuchenden“ verschaffen. Dem im Wege steht nur linke Ideologie.

Als sich unter den Zuwanderern herumgesprochen hatte, dass sich die Bleibeperspektive dramatisch verbessern würde, wenn sie bei der Registrierung angeben, noch minderjährig zu sein, bekamen wir es gleich zigtausendfach mit dem Phänomen vollbärtiger 14-Jähriger zu tun. Der Clou: Im nun anlaufenden Verfahren zum Familiennachzug werden solche Minderjährigen berechtigt sein, ihre Familien nachholen zu dürfen. Ein Glück, wie uns der linke Mainstream derzeit erklärt, denn: sobald die Familie wieder vereint sei, werde auch das Aggressionspotenzial gelangweilter, einsamer Schutzssuchender sinken.

Um nun das tatsächliche Alter sogenannter UMA’s, also unbegleiteter minderjähriger Asylbewerber, festzustellen, soll es verlässliche Methoden geben. In einem aktuellen FAZ-Artikel heißt es, dass die Jugendämter die Aufgabe haben, das Alter eines Asylbewerbers einzuschätzen, „wenn keine Personaldokumente vorliegen“. Und weiter:

„In Berlin etwa nimmt das Landesjugendamt eine sogenannte qualifizierte Inaugenscheinnahme vor. Das Gespräch führt ein Sozialpädagoge des Landesjugendamtes zusammen mit einem Psychologen. (…) Hinterher wertet das Team den Befund aus. Bestehen Zweifel, wird eine medizinische Alterseinschätzung gemacht.“

Dass solche Einschätzungen nötig sind, zeigen laut FAZ die Zahlen aus Berlin:

„2015 kamen 4.252 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in die Hauptstadt. Weil sie sich nicht ausweisen konnten, wurden 2.714 Ankömmlinge mittels einer solchen qualifizierten Inaugenscheinnahme bewertet. Nach dem Gespräch erklärte das Jugendamt jeden Fünften für volljährig. Nur 39 Personen mussten einen medizinischen Test machen, von denen dem Gutachten nach fast alle erwachsen waren.“

Die Betrugsmasche hat also, das kann man wohl sagen, System. Besonders explosiv wurde das Thema Altersfeststellung, als der Fall der getöteten Mia in Kandel Schlagzeilen machte. Der Täter, ein Asylbewerber, wurde bei seiner „Inaugenscheinnahme“ als minderjährig eingestuft. Nach großen Kontroversen über diese offensichtliche Falscheinschätzung, ordnete man eine medizinische Prüfung an. Das Ergebnis steht aus.

Eine sehr genaue Methode zur Altersbestimmung ist das Röntgen bestimmter Körperteile, um zu prüfen, ob die „Wachstumsfugen“ in den Knochen bereits geschlossen sind. Sind sie das, kann man mit Sicherheit sagen, dass die Person das 21. Lebensjahr überschritten hat. Das jedenfalls erklärt die Bundesärztekammer. Auf plus/minus zwei Jahre genau seien die heute angewendeten Methoden, ihr Aufwand und Preis von rund 1.500 Euro pro Person sei zu rechtfertigen, wenn man die Kosten für Asylbewerber auf anderen Gebieten bedenkt. Damit wäre also ein medizinischer einwandfreier und gangbarer Weg aufgezeigt, um das Dilemma der bärtigen Minderjährigen ad acta zu legen. Doch Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn sich hier – wie schon so oft zuvor – eine linke Kommentatorin finden ließe, die sich dieser Problemlösung in den Weg stellen würde. In diesem Fall handelt es sich um die linke Publizistin Jutta Ditfurth. Die erklärte im typischen Antifa-Deutsch:

Foto: Screenshot Twitter

Mit anderen Worten: Versucht der Deutsche dem Asylchaos Herr zu werden, ist er ein Nazi. Die Rhetorik erinnert an linke Aktionsbündnisse von Antifa über ProAsyl, die an Flughäfen gegen die Abschiebung krimineller (!) Asylbewerber demonstrierten, weil es rassistisch und unmenschlich sei, Menschen so zu behandeln. Im Zweifel ist der Deutsche immer der Nazi. Dabei ist selbst aus medizinischer Sicht nichts gegen die Röntgen-Maßnahmen zu sagen. Die FAZ erklärt dazu:

„Das Handwurzelröntgen ist aber unbedenklich: 0,1 Mikrosievert Strahlung werden dabei aufgenommen. Das ist weniger als das, was ein Passagier am Flughafen während der Gepäckkontrolle abbekommt.

Wir werden wohl auch in Zukunft damit rechnen dürfen, dass sich die politische Linke mit aller Kraft gegen jede Maßnahme stemmen wird, die in irgendeiner Weise dazu geeignet ist, das Asylchaos einzudämmen. Gut so, zeigt es doch, wer tatsächlich an praktikablen und vernünftigen Lösungen interessiert ist und wer nicht.

Natürlich gibt es eine noch einfachere Lösung als das Röntgen: Wer keinen Pass hat, kommt nicht rein. Bumms. Sicherlich besteht die Möglichkeit der Neubeantragung „verlorener“ Ausweisdokumente im Heimatland. Dann muss der Marrokaner, Afghane oder Tunesier allerdings auch damit rechnen, dass er nach Recht und Gesetz in sein sicheres Heimatland zurückgebracht wird, womit der ganze Sinn und Zweck der chronischen Ausweisverbummelung wieder zunichte gemacht wäre.

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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