Wenige Tage vor seiner Wahl zum Landesverfassungsrichter in Schleswig-Holstein zogen CDU, Grüne, FDP und SSW die Kandidatur des nominierten Hamburger Rechtsanwalts und Jura-Professors Christian Winterhoff zurück. Sein Vergehen: Sein Rechtsgutachten zur verfassungswidrigen Sexualerziehung in Schleswig-Holstein sowie seine Ansichten zum hessischen Sexualerziehungslehrplan, der Kinder eher indoktriniert, sexualisiert und verwirrt als aufklärt.

    Winterhoff vertritt die Auffassung, dass der Hessische Lehrplan sowohl gegen das Grundgesetz als auch gegen das Schulgesetz verstößt. Desgleichen die Auftritte von externen Figuren von SCHLAU (Bildung und Aufklärung zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt Schleswig-Holstein) etwa, die vor der wenig geneigten Zuhörerschaft aus kindlichen Schülern ihre schwul-lesbische Lebensweise zum Besten geben dürfen. Im Schulgesetz seien als Bildungsziel Achtung und Toleranz gegenüber anderen Menschen verankert – nicht aber, dass die Verhaltensweisen anderer Menschen gutgeheißen werden müssen, kritisiert Winterhoff die Indoktrination und Forderung nach Akzeptanz für jedwedes Sexualverhalten. In einem Gutachten legt er die Verfassungswidrigkeit und Unrechtmäßigkeit dieser Praktiken dar – vorurteilsfrei, unmissverständlich, juristisch begründet.

    Eine zwangsläufige Folge, dass ihm dies jetzt zum Verhängnis – und ihm nach altbewährter Manier ein Bein gestellt, die Nazi-Keule hervorgeholt, die Karriere verbaut wurde. Wie jedem, der sich gegen Regimedoktrin stellt. Vorrangig von den Grünen. Für die gilt der Kandidat als nicht mehr durchsetzbar. Denn einige aus der Truppe sind bekannt für ihre Affinität zu Sex mit Kindern, zu Päderastie. Man erinnere sich an Daniel Cohn-Bendit, dem die Hose zu eng wird, sobald ein Kind harmlos auf seinem Schoße turnt. Im Pflasterstrand, ehemaliges Stadtmagazin für die Frankfurter Linke, finden sich abstoßende Texte des EU-Parlamentariers wie: „Letztes Jahr hat mich ein sechsjähriges Genossenmädchen verführt“, heißt es 1978 in den „Gedanken eines Sauriers“. Es sei eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse gewesen, die er je gehabt habe.

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    Zwei Jahre später räsonierte man in dem Heft über die „Abschussquoten von Kindern“: „Für (…) Ein- bis Dreijährige gilt die Schonzeit während der ganzen ersten Jahreshälfte. (…) Das zulässige Höchstabschussalter wurde auf vierzehn Jahre gesenkt“ – eine Anspielung auf die seinerzeitigen Debatten über die Entkriminalisierung von Pädophilie: über Sex mit Kindern! „Die Sexualität eines Kindes ist etwas Fantastisches“, schwärmte Cohn-Bendit gegenüber einem französischen TV-Sender. „Wenn ein fünfjähriges Mädchen beginnt, Sie auszuziehen: Es ist großartig, weil es ein Spiel ist. Ein wahnsinnig erotisches Spiel.“ Er sei „nicht nur ein Papierwichser, sondern ein überzeugter Wichser mit vielen Phantasien und Träumen.“

    Sex zwischen Erwachsenen und Kindern sollte legalisiert werden

    Und so konnten in den 1980er Jahren Pädophile ungestört Lobbyarbeit in grünem Sinne betreiben, stießen teils auf große innerparteiliche Zustimmung und Unterstützung. „Bekannt ist, dass 1985 auf dem Landesparteitag der NRW-Grünen ein Papier zur Diskussion stand, in dem die Straffreiheit von sexuellen Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern gefordert wurde. Das Papier wurde nach Protesten schnell kassiert“, schreibt die Zeit am 16. Mai 2013. „In der Partei hat es damals außerdem eine Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle (BAG SchwuP) gegeben. Wie der Spiegel aufdeckte, wurde diese Arbeitsgruppe sowohl von der Bundestagsfraktion als auch der Partei finanziell unterstützt.“

    Eine zentrale Forderung der grünen Päderasten sei gewesen, Sex zwischen Erwachsenen und Kindern zu legalisieren. „Für ihr eigenes Treiben wäre das ein rechtlicher Freibrief gewesen. Und so fand auch die Ansicht Unterstützung, sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen seien für Kinder nicht nur nicht schädlich, sondern förderlich für deren psychosoziale Entwicklung. Pädophile konnten darauf bauen, dass auch in ihrem Fall ein grüner Solidaritätsmechanismus greifen würde. Es gelang ihnen über einen langen Zeitraum, Sex mit Kindern als letzte Bastion darzustellen, die im Zuge der sexuellen Befreiung gestürmt werden müsse, und dafür auch noch Unterstützer zu finden.“

    Die haben die Grünen im Koalitionspartner CDU gefunden, die ihr fragwürdiges Sexualkundeprogramm in hessischen Schulen mittragen. Und damit begannen, die letzte Festung von Moral und Anstand zu schleifen. Wer sich ihrem Vorhaben unter dem Deckmantel „Aufklärung“ aber in den Weg stellt wie Winterhoff, der wird beruflich kaltgestellt. Herbeibemüht wird zu diesem Zwecke seine Nähe zu angeblich umstrittenen „rechten“ Vereinen (Elternprotestlern), die „Stimmung gegen die Gleichstellung homosexueller Paare und entsprechenden Aufklärungsunterricht in den Schulen“ machten, wie Lübecker Nachrichten Online unterstreicht. Dazu zählten „Echte Toleranz“, dessen Vorsitzender Peter Rohling zugleich Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Kiel ist, und „Demo für alle“ mit der als christlich-fundamentalistisch geltenden Hedwig von Beverfoerde als treibende Kraft. Sie war 2016 aus Protest gegen die merkelsche Gender- und Flüchtlingspolitik aus der CDU ausgetreten.

    Wer sich um ein herausragendes Amt bemüht, darf kein Sprachrohr von „Rechten“ sein

    Und so wehrt sich insbesondere der grüne Vizepräsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Rasmus Andresen (32), gegen Winterhoff. Er sei „unter keinen Umständen mehr wählbar. Wer sich um ein so herausragendes Amt im Land bewirbt, darf sich nicht im Vorfeld zum Sprachrohr von Menschenfeinden und Rechten gemacht haben“.

    Die Bemerkung sei dem Jüngling in Anbetracht seiner grünen wie straffälligen Verblödung verziehen – nicht aber, wenn ein Land wie Polen dafür kritisiert wird, politische Einflussnahme auf die Wahl von Verfassungsrichtern zu nehmen, während gleichzeitig hierzulande ein höchstqualifizierter Kandidat unter fadenscheinigen Gründen ausgeschaltet wird. Mit seinem Rechtsgutachten hat Winterhoff nicht nur die Intention der Verfassungsväter aufgegriffen, sondern zugleich die Stimmung eines erheblichen Teils der Bevölkerung gespiegelt.

    Toleranz indes bringen die Grünen lediglich ihrer eigenen Ideologie entgegen – und den zu beherbergenden zig Millionen Scheinasylanten, wenn´s nach dem Willen ihrer Obergrünin Claudia Roth geht. Laut Plenarprotokoll 19/42 der Bundestagssitzung vom 28. Juni wolle sie nicht nur die von MdB Alexander Dobrindt (CSU) in den Raum gestellten 70 Millionen, sondern „alle“ Asylbegehrenden aufnehmen – Wegweiser zum totalitären Kontrollverlust einer Partei, einer Regierung, dieser Republik!

    COMPACT-Magazin im Juni 2018
    COMPACT-Magazin im Juni 2018, Mein BAMF- Merkels tiefer Sturz.

    Auszug aus dem Gutachten von Professor Christian Winterhoff:

    1. Aus den einschlägigen Grundrechten der Schüler und ihrer Eltern folgt, dass der Staat in der Schule hinreichende Neutralität und Toleranz wahren und die erzieherischen Vorstellungen der Eltern – ihre Verantwortung für den Gesamtplan der Erziehung – achten muss.
    2. Insbesondere im Bereich der Sexualerziehung ist der Staat zur Zurückhaltung und Toleranz verpflichtet. Die Schule muss jeden Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen. Sie hat das natürliche Schamgefühl der Kinder zu achten und muss allgemein Rücksicht nehmen auf die religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen der Eltern, soweit sie sich auf dem Gebiet der Sexualität auswirken.
    3. Vor diesem Hintergrund erweist sich schulischer Unterricht mit dem Ziel, die Schüler zur – im Sinne einer Befürwortung verstandenen – Akzeptanz jeglicher Art von Sexualverhalten zu erziehen, als verfassungswidrig.
    4. Staatliche Vorgaben für die schulische Sexualerziehung, die Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität als gleichwertige Ausdrucksformen von Sexualität vorgeben, verstoßen gegen das verfassungsrechtliche Indoktrinationsverbot. (…)

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