Nachdem die EU die europäischen Bürger zunehmend dem globalen Markt ausgeliefert hat, sollen deren Steuergelder die Rente der EU-Abeordenten retten.

    Es war einmal eine tolle Idee: das vereinigte Europa. Die Länder sollten sich nicht mehr bekriegen, sondern zusammenarbeiten. Endlich wurde der Traum wahr. Aber die daraus entstandene EU in Brüssel verriet diesen Traum.

    Nicht den Bürgern der Mitgliedstaaten, sondern dem globalen Markt galten deren Interesse. Die Katastrophen – oder nur knapp verhinderte Desaster wie TTIP – sind allgemein bekannt.

    Natürlich wollen die EU-Abgeordneten nach vollendenter Lebensleistung auch eine entsprechende Rente kassieren. Verdient ist verdient. Aber, oh Schreck: Der Pensionsfonds des EU-Parlaments steht vor der Pleite…

    Screenshot Facebook

    Das ist nicht neu. Schon Ende 2016 lagen die Pensionsansprüche der Abgeordneten bei 472,6 Millionen Euro, dem nur ein Vermögen von 146,4 Millionen gegenüberstand. Defizit: 326,2 Millionen Euro. 2024 könnte die endgültige Pleite bevorstehen. In diesem Falle würde das EU-Parlament haften. Im Klartetxt: der Steuerzahler. Auf Facebook hat die Seite Politik und Zeitgeschehen bereits ein Protestbutton in Umlauf gesetzt (Foto).

    Dennoch müssen sich laut Bericht der FAZ die EU-Abgeordneten auf eine Kürzung ihrer Zusatz (!)-Rente einstellen. Das ist schlimm, denn bei den aktuell 758 pensionierten Mitgliedern und den 79 noch amtierenden Abgeordneten beträgt die aktuelle Zusatzrente schlappe 1900 Euro.

    Weitere revolutionäre Vorschläge: Die Rentengehälter sollen eingefroren oder das Rentenalter von 63 auf 65 Jahre erhöht werden. Auch ein Solidaritätsabschlag von fünf Prozent auf die Rentenzahlung könnte verhindern, dass Ex-EU-Abgeordnete an ihrem Lebensabend Flaschen sammeln müssen. Das bleibt den Bürgern vorbehalten.

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