Im blauen Licht, in schwarzer Nacht: Darf man Leni Riefenstahl loben?

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In dem gerade erschienenen COMPACT-Geschichte Nr. 6 „Deutsche Frauen“ stellt Bestsellerautor Jan von Flocken „Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“ vor. Eines der über 40 Frauenportraits widmet sich der Regisseurin Leni Riefenstahl. Uiui, das geht gar nicht, werden manche sagen. Aber lesen Sie selbst einen Auszug aus der Ausgabe.

Im blauen Licht, in schwarzer Nacht

_ von Jan von Flocken

Die Legende hält sich hartnäckig: Leni Riefenstahl habe ihren grandiosen Olympiafilm 1936 im Auftrag der Nazi-Führung, ja von Adolf Hitler selbst, gedreht. Tatsächlich hatte das Internationale Olympische Komitee die Regisseurin ersucht, dieses sportliche Großereignis auf Zelluloid zu bannen.

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Riefenstahl beim Bergsteigen – eine ihrer Leidenschaften. Foto: picture alliance / Everett Collection

Geboren wurde Helene (Leni) Riefenstahl als Tochter eines Installateurs in Berlin-Wedding am 22. August 1902. Es geschah im Sternzeichen des Löwen und folglich, so orakelt ihr Biograf Erich Schaake, entwickelte sie schon als Kind «alle Eigenschaften, die gemeinhin ihrem Sternzeichen zugeordnet werden: Energie, Ehrgeiz, Eigensinn, dazu eine gewisse Eitelkeit und ein ausgeprägter Hang zur Selbstdarstellung». Wie dem auch sei, die außergewöhnliche Frau absolvierte in ihrem Leben gleich vier Karrieren – als Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin.

Der Berg ruft

Mit 16 Jahren (…)

1926 lernte sie den Filmproduzenten Arnold Fanck kennen.  (…)

Abfuhr für Goebbels

Ende Februar 1932 besuchte Leni Riefenstahl zum ersten Mal eine politische Veranstaltung: Adolf Hitler hielt im Berliner Sportpalast eine Rede. Wie Tausende andere geriet sie in den Sog der eindrucksvollen Beredsamkeit dieses Mannes, «eine beinahe apokalyptische Vision, die ich nie mehr vergessen konnte». Am 18. Mai 1932 schrieb sie einen Brief an Hitler. Darin hieß es: «Ich muss gestehen, dass Sie und der Enthusiasmus der Zuschauer mich beeindruckt haben. Mein Wunsch wäre, Sie persönlich kennenzulernen.» Dieser Wunsch ging schnell in Erfüllung. Im Mai 1932 trafen die beiden sich zum ersten Mal in der Nähe von Wilhelmshaven. «Wenn wir einmal an die Macht kommen, dann müssen Sie meine Filme machen», soll Hitler bei dieser Gelegenheit verkündet haben.
1933 war es dann soweit. Riefenstahl hatte inzwischen zahllose Männerbekanntschaften hinter sich, bevorzugt mit Sportlern wie Rennfahrern, Tennisspielern oder Skiläufern. Als Joseph Goebbels ihr allerdings eindeutige Avancen machte, lehnte Leni empört ab und zog sich so die Feindschaft des Propagandaministers zu. Der konnte freilich nicht verhindern, dass 1935 der Dokumentarfilm Triumph des Willens uraufgeführt wurde. Es war ein Meisterstück über den Reichsparteitag der NSDAP 1934 in Nürnberg. Die eher ermüdenden Aufmärsche der Formationen wurden von ihr zur ästhetischen Faszination umgearbeitet. Die Montagetechnik überhöht das Geschehen zu einem dramatischen Schauspiel, das die Zuschauer mit der Intensität seiner Bilder vereinnahmt. Fünf Monate arbeitete die Regisseurin zwölf bis 16 Stunden täglich an dem Film. Heute als Propagandamachwerk geschmäht, erhielt er 1937 auf Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille. Genervt von zahlreichen besserwisserischen und inquisitorischen Vorwürfen nach 1945 sagte sie schließlich: «Ich bedauere, dass ich den Parteitagsfilm 1934, den Triumph des Willens, gemacht habe. Ich bedauere das, ja, aber ich kann doch nicht bedauern, dass ich in dieser Zeit gelebt habe!»

 

Leni Riefenstahls Olympiafilm – offizielles Plakat. Foto: Susanlenox, CCO, flickr.com

Die Olympischen Sommerspiele von Berlin 1936 gaben die Vorlage zur spektakulärsten Arbeit von Leni Riefenstahl – die Filme Fest der Völker und Fest der Schönheit. Pikanterweise wurde das Projekt mit einem Budget von 1,8 Millionen Reichsmark vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda finanziert. Goebbels sah eine Gelegenheit, sich für die Sprödigkeit der hübschen Dame zu rächen und mischte sich ständig in die Produktion ein. Ende 1936 notierte er: «Fräulein Riefenstahl macht mir ihre Hysterien vor. Mit diesen wilden Frauen ist nicht zu arbeiten.» Dennoch entstand ein beeindruckendes Filmwerk, das internationale Dimensionen setzte. Mehr als 40 Kameraleute und eine 300-köpfige Mannschaft lieferten insgesamt 400.000 Meter Bildmaterial, aus dem dann ein dreieihalb Stunden dauerndes Filmereignis wurde.

Ein cineastischer Quantensprung

Die Uraufführung am 20. April 1938 zeigte ein bis dato noch nie gesehenes Szenarium. Es wurde mit den raffiniertesten Techniken ein oft hochdramatisches Geschehen eingefangen: Überblendungen, Zeitlupe, Zeitraffer, Unterwasser-, Turm- und Untersichtkameras, spektakuläre Montagen. Riefenstahl ließ kleine Fahrstühle auf Fahnenstangen monieren, auf denen die Kameras bis zu einer Höhe von 38 Metern fahren konnten. Selbst ein wenig attraktiver Langstreckenlauf geriet so mit entsprechenden Kommentaren zum atemberaubenden Spektakulum. Obwohl deutsche Sportler mit Abstand die meisten Olympiamedaillen gewannen, zeigt die Dokumentation Teilnehmer anderer Länder mit gebührender Würdigung – keine Spur von irgendwelchem Nationalismus oder Hurra-Patriotismus. Alles beginnt auf der Akropolis in Athen, den Ruinen der klassischen griechischen Olympiastätten und der erstmals absolvierten Stafette von olympischen Fackelträgern und endet mit einem Lichtdom aus Flakscheinwerfern über dem Berliner Olympiastadion.

Adolf Hitler mochte den Film nicht besonders, weil (…).

Anschließend etablierte sich Leni Riefenstahl im Kreis der obersten NS-Machthaber, drehte aber keine Propagandafilme mehr, sondern arbeitete jahrelang an ihrem erst 1954 vollendete Streifen Tiefland. Sie schrieb: «Mein Wunsch, selbständig zu sein, wurde immer stärker. Niemals wollte ich in meinem Leben von irgendjemand abhängig werden. (…) Nur mein eigener Wille sollte entscheiden.»

Allerdings fiel Tiefland, eine Verfilmung der gleichnamigen Oper von Eugen d‘Albert, beim Publikum durch. (…)

Im Schatten der Geschichte

Nach Kriegsende wurde Riefenstahl verhaftet und von Offizieren des US-Heeres mehrere Stunden täglich verhört. Ständig musste sie schildern, wie ihre Karriere im Dritten Reich verlaufen war. Vor allem aber sollte sie alles erzählen, was sie über Adolf Hitler wusste, den sie im März 1944 zum letzten Mal getroffen hatte. Dass zwischen beiden ein sexuelles Verhältnis bestand, wurde schon seit den 1930er Jahren im Ausland kolportiert, doch es existieren keinerlei Belege dafür. Eines Tages erschien sogar ein Militärarzt und erkundigte sich bei ihr, ob Hitler impotent gewesen sei und wie seine Geschlechtsteile ausgesehen hätten! Sie wurde furchtbar wütend und war mit ihren «Nerven am Ende». Danach zog sie sich (1948 als sogenannte Mitläuferin eingestuft) lange Zeit zurück. Im November 1955 zeigte sie sich auf dem Berliner Filmball erstmals wieder in der Öffentlichkeit.
Eine erneute Karriere als Fotografin glückte ihr 1962, als sie spektakuläre Farbbilder vom Stamm der Nuba im nördlichen Sudan veröffentlichte. Diese Bildberichte wurden in den Zeitschriften Stern, Sunday Times Magazine, Paris Match und The Sun veröffentlicht. Auch in Buchform verarbeitet, gingen sie bis 1974 um die Welt. Im Alter von 71 Jahren absolvierte Leni Riefenstahl (…)

*** Den Artikel vollständig lesen in COMPACT-Geschichte Nr. 6 „Deutsche Frauen. Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“. Hier bestellen. ***

Hier ist der Inhalt von COMPACT-Geschichte Nr. 6 „Deutsche Frauen. Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“ (die Ausgabe kann man hier bestellen):

Feministinnen, aufgepasst!
Vorwort von Jan von Flocken

Frau, Mutter, Kämpferin, Unbeugsame
Thusnelda (10 v. Chr. bis 17 n. Chr.)

Die erste deutsche Dichterin
Roswitha von Gandersheim (935 bis 1002)

Lieben, leiden, Gutes tun
Die heilige Elisabeth (1207 bis 1231)

Seherin des Volkes
Hildegard von Bingen (1098 bis 1179)

Zur Hölle mit der Hexe!
Agnes Bernauer (1410 bis 1435)

Schlachtengöttin der Marsch
Telse Kampen (um 1500)

Galerie I
Sieben Kurzportraits

Die Seele des Reformators
Katharina von Bora (1499 bis 1552)

Rebellin der Krone
Margarethe von Parma (1522 bis 1586)

Unbefleckt im Sumpf
Liselotte von der Pfalz (1652 bis 1722)

Die Erfindung der Vogelspinne
Maria Sibylla Merian (1647 bis 1717)

Reformerin auf dem Zarenthron
Katharina die Große (1729 bis 1796)

Summa cum laude
Dorothea Erxleben (1715 bis 1762)

Die einsame Königin
Marie-Antoinette (1755 bis 1793)

Eine schöne Seele
Angelika Kauffmann (1741 bis 1807)

Königin der Herzen
Königin Luise (1776 bis 1810)

Unsere Jeanne d’Arc

Eleonore Prochaska (1785 bis 1813)

Galerie II

Sieben Kurzportraits

Erbarmen mit den Armen
Bettina von Arnim (1785 bis 1859)

In guten wie in schlechten Zeiten
Auguste Viktoria (1858 bis 1921)

«Bruch hat planmäßig stattgefunden»
Elly Beinhorn (1907 bis 2007)

Im blauen Licht, im tiefen Dunkel
Leni Riefenstahl (1902 bis 2003)

Trümmerfrauen
1945 bis 1950

Der Tod der Märchenprinzessin
Romy Schneider (1938 bis 1982)

Galerie III

Sieben Kurzportraits

COMPACT-Geschichte Nr. 6 „Deutsche Frauen. Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“ kann man hier bestellen.

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

22 Kommentare

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    DerSchnitter_Maxx am

    Es war einmal . . . und ist nicht mehr . . . seit einem Jahrhundert . . . grenzen- und bedingungslos unsouverän !

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    Hanna Reitsch war weltweit der erste weibliche Flugkapitän.
    Die wagemutige Flugpionierin hat zahlreiche spektakuläre Rekorde aufgestellt.
    Legendär und für immer unvergessen ist sie durch ihre erstmalige Alpenüberquerung mit einem Segelflugzeug im Jahre 1937 geworden.
    Ebenso war sie die erste Hubschrauberführerin der Welt. Sensationell war der atemberaubende Flug mit dem ersten Hubschrauber durch die Berliner Deutschlandhalle 1938.
    Sie war ebenso die erste Frau der Welt, die ein Düsenflugzeug flog und weiterhin die erste Fliegerin, die in einer modifizierten V1-Rakete einen Testflug mit über 1.000 km/h durchführte.
    Enorme Risikobereitschaft und Mut waren die herausragende Eigenschaft dieser großartigen deutschen Persönlichkeit.

    Aber für Compact ist diese deutsche Frau natürlich eine heiße Kartoffel 😉

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    "Darf man Leni Riefenstahl loben?"
    Die Frage ist meines Erachtens falsch gestellt. Alles und jeden darf man loben. Die Frage ist, welcher Grund hinter dem Lob steht, was man mit dem Lob bezweckt und worauf sich das Lob richtet.
    In Zeiten politischer Correctness, geben gesellschaftliche Kräfte allerdings vor, was und wen man loben darf und was oder wen nicht. Ordnet man sich der gesellschaftlich auferlegten pC unter,ist erreicht, was diese gesellschaftlichen Kreise als Maßstab vorgeben.
    Da in Deutschland 2019 die gesellschaftliche Wirklichkeit und damit die pC links/grün verseucht ist, grenzt es an gesellschaftlichen Selbstmord, Personen oder Dinge zu loben, die in Zeiten zu verorten sind, die von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei geprägt waren.

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    Darf man Leni Riefenstahl loben?

    Was fuer eine Frage die auch nur von Deutschen gestellt wird. Fuer mich steht sie auf der Liste der tapfersten und kluegsten deutschen Frauen ganz oben. Eine ueberaus interessante talentierte Superfrau mit Format und grossem Selbstbewusstsein. Und ihren Filmen, ob ueber den Parteitag oder Olympiade, kann man nicht genug Goldmedaillen und Oskars nachschmeissen. Bravo LR.

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    Leni Riefenstahl? Doch, das geht. Das LR einen lockeren Lebenswandel hatte, das steht fest und so rechnete sich auch Goebbels eine Chance aus. Selbst behindert, suchte der Schuerzenjaeger eine perfekte Frau. LR war ein Kind ihrer Zeit, so wie das auch Bertelsmann/Mohn, Axel Springer und viele Politiker der BRD waren. Die Biographie LRs bei Wikipedia ist laecherlich, da sie die Gehirnwaesche der Besatzer offenlegt. LR hat ausgezeichnete Filme gemacht und war eine begabte, international ausgezeichnete Kuenstlerin. Anders als der bekennende Moerder deutscher Soldaten, der gefeierte Hemingway, hat sie niemandem etwas getan. Wer wird eines Tages die Kuenstler richten, die jetzt Merkel die Fuesse lecken?

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    Jeder hasst die Antifa am

    Frau Riefenstahl brauchte für ihre Arbeit damais wenigstens kein Statement gegen Links abzugeben.heute käme sie ohne Statement gegen Rääächts kein Bein auf die Erde.

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    … Ich hatte Leni zum ersten Mal 1957 in Luxor auf einer Nil-Kreuzfahrt getroffen, wo ich die Möglichkeiten eruierte, die Pyramidenkultur an die Elbe zu holen. Leni drehte damals ihren Dokumentarfilm "Der Nil", aber verschwand jedes Wochenende nach Drehschluss mit ihrem Jet in den Sudan, um ihre Nuba-Krieger für Fotoshootings zu treffen. Massai waren ihr zu dürr und schwächlich, meinte sie damals. Als das Projekt abgeschlossen war, fing sie in Kenia mit dem Tauchen und Fischefilmen an, wurde schließlich von Greenpeace angeworben und stürzte auch schon mal mit ihrem Flugzeug ab. 2003 starb sie dann viel zu jung mit 101. Kein Wunder, bei ihrem Lebenswandel. Für die Dokumentation der Bauarbeiten auf dem Süllberg werde ich mir also eine andere Regisseurin suchen müssen.

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      heidi heidegger am

      Falscher Film, babe. Albert *RIP* Finney spielt n i c h t in: Tod auf dem Nil (Death on the Nile) ist ein britischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1978 von John Guillermin. Es ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Agatha Christie aus dem Jahr 1937.

      Drehort u. a. : Das Old Cataract Hotel in Assuan ist ein traditionelles Luxushotel im orientalisierenden Kolonialstil, das durch seinen Ausblick auf die ehemaligen Stromschnellen des Nils und seine berühmten Gäste, unter anderem Agatha Christie, Winston Churchill, François Mitterrand, bekannt wurde.

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        heidi heidegger am

        OT: hmm, Opfergang bei den alten Pyramidenbauern, also bei den Steineschleppern/Hacklern? War der Pharao Dingens ein Proto-NS-ler, häh? Todeskult-versessen wie äh Franco *viva la muerte* unn dat?

        Gabi jibbt uns zu denken wohl..raffiniert!

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        heidi heidegger am

        mein letztes Mimon-video äh letztes (Faden)Wort: Gabi ist soo ein (inschpirierender) Schatz, yo! -> Körperbilder bei der späten Leni und in *Tabu* (ist ein Abenteuerfilm von Friedrich Wilhelm Murnau, inszeniert im Jahr 1930/1931 als Stummfilm). Nun, alles beide warens (dochdoch!) Vollästheten, jaja schon, aber bei genauem Blick (meiner!/anm. hh) fällt auf, dass zwar der quasi-nackiche (Menschen)Körper das wohl älteste filmische Bild ist und mit dem höchsten Schauwert eh und..aber..

        ..würdet ihr wohl gern etzala wissen, häh? dann kaufts mein‘ text -kost nur ne reichsmark, hihi

        ducknwech

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      Heidi hat Recht. Leni hat ihre Doku "Der Nil" nie abschließen können, weil ihr wegen ihrer Wochenendausflüge das Bargeld ausging. Wegen des stetigeren Cashflows ist sie auf Bücher und Fotobände über Schwarzafrika umgestiegen. Dort war das Leben auch günstiger und Bücher kann man besser in die Grabkammer mitnehmen. Wenn man erst Jahrtausende später wiedergefunden wird, weiß man nie, ob solche Kulturen noch über passende Abspielgeräte für unsere zeitgenössischen Filme verfügen oder die Bänder gleich als "Verpackungsmaterial" entsorgen. Aber blättern und kucken können sie immer und damit ist das ewige Leben sicher. Davon können die Christen mit ihren aberwitzigen Dogmen nur träumen. Katholik Franco soll z.B. nach nur 54 Jahren schon wieder raus aus seiner Gruft, darf aber nicht in die Kathedrale von Madrid, wenn es nach der aktuellen Dynastie geht. So entsteht wohl nie eine rituelle Kontinuität am Río Manzanares. Horus-Auge, sei wachsam!

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      Querdenker der echte am

      –Eine kleine Bildungslücke- aber schnell zu beseitigen.—
      Alle Filmemacher und Schauspieler*innen die glauben, aus Karrieregründen sich heute an die Machthaber in Deutschland, anbiedern zu müssen und "Zeitgeist- Schinken, geschichtsfälschende Machwerke und Politiker* innen verherrlichende Porträts herstellen- über Euch werden eines nicht so fernen Tages auch Menschen urteilen. Und nicht Jedes wird positiv ausfallen!! Denn so war es immer, und so wird es sein!!

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        heidi heidegger am

        mit aber dem kleinen BildungslückenUnterschied, dass Leni Erschiessungen Wehrloser kuckte dereinst und nicht auswanderte in Folge, gell? häh?..sorry, war nix persönliches, eh nicht.

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        @ Querdenker: Bin so klug als zuvor."Künstlerin"? Blaustrumpf wie die Dietrich,nur auf der anderen Seite? Schon der Name ist unsympathisch.Mit der Hingabe an Deutschland war es auch nicht weit her,schließlich überlebte sie den 8.`Mai 45. Anbiederung an den jeweils gerade Mächtigsten.Ganz bürgerlich.

  8. Avatar
    heidi heidegger am

    ja-mann äh ja, mann darf (ästhetisch), logo! auch wenn LR nach ’45 sich was zusammenlog: "habe doch nur dokumentiert..!" ohnein! inszeniert! und sogar nachgedreht im *triumph des willens*, ja-weil aaadolf unscharf um die ecke kam zunächst, quasi usw…achach..

    nun, eine voll-kantianische (also ant-imetaphysische)-liberale würdigung könnte s o gehen: *heidi schnatttert einfach mal bissi ihrem prof dereinst nach* -> LR kam u. a. aus d. modernen ausdruckstanz und das entschuldet viel und der rest war äh *dumm gelaufen*-haxn verstaucht usw. usw.

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        Querdenker der echte am

        Heidi hat schon auch recht.
        Und trotzdem und erst recht:

        Die Welt, und ganz besonders Deutschland, ist voll von Leni`s R,,,,,!

        Nur haben Die wie die Chamäleons ihre Farbe gewechselt!
        Und so wird wie einst jetzt Rot/Grün wie sauer Bier angepriesen. Und die Vergangenheit als Verirrung des menschlichen Geistes, und ergo böse, dargestellt. Ein Narr der glaubt die Grünen hätten keine Leichen im Keller und die Roten, für deren Untaten in der Welt, so einen großen Keller kann es gar nicht geben!

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        Nationalliberaler am

        Dieser Blick für fundamentale Details war ihr eben zu eigen. Licht und Schatten liegen nicht nur am schmalen Grat beieinander, auch im MeSSsucher(scheiß S3Neo Tasten) Außerdem autorisierter Doku- und Werbefilm mit 40000 KM Reichweite (aquatorial). Da darf schonmal analog nachgebessert werden.

        Erschiessungen wie im Alten Rom?
        (Waren die eigentlich auch im WK?)
        Ohne noch nicht einmal Gründchen?
        Als Schappi für Führers Leopard?
        Live und in Farbe?
        Mit Daumengericht??
        Wurde da auch da capo akklamiert und beim Biss in die Bulette saturiert gelächelt???
        Wer hat in Nürnberg das diesbezügliche ‚Docjömänd gespoilert?
        mitten drin statt nur dabei?????
        keine "?" mehr, Hauser.

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      Lila Luxemburg am

      "ja-mann äh ja, mann darf (ästhetisch), logo! auch wenn LR nach ’45 sich was zusammenlog: "habe doch nur dokumentiert..!" ohnein! inszeniert! und sogar nachgedreht im *triumph des willens*, ja-weil aaadolf unscharf um die ecke kam zunächst, quasi usw…achach.."

      Diese außergewöhnlich genaue Kenntnis der Umstände, läßt für mich nur einen Schluß zu: Die Heidi war Regieassistentin! Und ist für ihr damit erwiesenermaßen bereits recht stolzes Lebensalter (so etwa 115 – mindestens) noch ungewöhnlich gut dabei. Auf jeden Fall hat sie nicht die ‚Assauer-Seuche’… LOL LOL

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