Bürgerlich gekleidet, lachend, winkend , fast wie auf Klassenfahrt. Doch im Gerichtssaal des OLG Düsseldorf sitzen sechs 22- bis 24-Jährige aus Jena und Leipzig unter anderem wegen versuchten Mordes. Jetzt erhält die Öffentlichkeit Einblicke in ihre Strukturen. In seinem neuem Jahrbuch „Verheimlicht – Vertuscht –Vergessen 2026“ schaut auch Gerhard Wisnewski  hinter die Fassade. Verschwiegene Fakten vom Feinsten, ein perfektes Geschenk. Hier mehr erfahren.

    Sechs junge Leute zwischen 22 und 24 sitzen dort, wo sonst Drogendealer und andere Schwerverbrecher Platz nehmen. Sie tragen Pullis von Ralph Lauren und Fred Perry und man möchte sie beinahe fragen, ob sie den Gerichtssaal versehentlich mit dem Hörsaal in der Uni verwechselt habe. 

    Man könnte sie für angehende BWLer halten. Sie sehen bürgerlich aus, sind aber umso brutaler, wenn es um den politischen Gegner geht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, Mitglieder einer linksextremen Terrorzelle zu sein, genauer gesagt der „Antifa Ost“ – auch Hammerbande genannt. 

    Bewaffnet mit Vorschlaghämmern und Teleskopschlagstöcken gehen die Linksextremen auf jeden los, der nicht ihrem Weltbild entspricht. Die sechs kommen fast alle aus Jena, der Thüringer Uni-Stadt, die seit Jahren als Keimzelle linksextremer Gewalt gilt.

    „Free all Antifas!“

    Paula P. (22 Jahre), Emilie D. (23 Jahre), Nele A. (23 Jahre), Moritz S. (23 Jahre), Clara W. (24 Jahre) und Luca S. (23 Jahre) haben keine Scheu, sich die Finger schmutzig zu machen und sind sich dem Ernst der Lage scheinbar gar nicht bewusst.

    Im Gerichtssaal versprühen sie gute Laune und werden von ihren fast 150 anwesenden Anhängern gefeiert. Ihnen werden Kusshände entgegengeworfen oder sie erhalten Beifall. Draußen skandiert der Mob „Free all Antifas!“ und hält Schilder hoch. 

    Gestern begann der dritte große Hammerbande-Prozess in drei Jahren. Erst Lina E. und ihre Jenaer Gang (2023 verurteilt), dann der Dresdner Mammutprozess gegen Johann G. und Co. (seit Herbst 2025), jetzt die mutmaßlichen Nachwuchskräfte in Düsseldorf. Ihnen wird versuchter Mord, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

    Die Gruppe erlangte Bekanntheit durch schwere gewaltsame Übergriffe auf Personen. Nach der Anklage sollen die sechs nun Angeklagten im Februar 2023 beim „Tag der Ehre“ in Budapest  mehrere Teilnehmer mit Schlagstöcken, Hämmern und anderen Schlagwaffen angegriffen und teils lebensgefährlich verletzt haben. Die Bundesanwaltschaft bewertet zwei dieser Angriffe als versuchten Mord. Bereits im April 2022 soll eine der angeklagten Frauen (Emilie D.) maßgeblich an einem koordinierten Überfall auf eine Thor-Steinar-Filiale in Erfurt beteiligt gewesen sein. Dabei wurde die Verkäuferin zu Boden gerissen und mit zahlreichen Faustschlägen sowie Schlägen mit einem Teleskopschlagstock traktiert, außerdem kamen Buttersäure und Pfefferspray zum Einsatz.

    Fünf der sechs mutmaßlichen Linksextremisten hatten sich im Januar 2025 der Polizei gestellt und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Emilie D., die sechste Person,  stellte sich erst drei Monate später. Das Ganze war eine koordinierte Aktion, um einer Auslieferung nach Ungarn zu entgehen. Die „Antifa Ost“ ist übrigens seit Kurzem auch auf der US-Terrorliste gelandet.

    Der Prozess ist auf über 70 Verhandlungstage bis Januar 2027 angesetzt.

    Die Mainstreampresse schweigt zur linksextremen Gefahr. Investigativer Journalismus ist deshalb dringend notwendig. So, wie ihn Gerhard Wisnewski in seinem neuem Jahrbuch „Verheimlicht – Vertuscht –Vergessen 2026“ liefert. Verschwiegene Fakten vom Feinsten, ein perfektes Geschenk. Jetzt bestellen!

    Kommentare sind deaktiviert.