2024 gab es 1.283 Körperverletzungen gegen Lehrkräfte – fast doppelt so viele wie noch 2015. Nur im Corona-Jahr 2021 gingen die Zahlen zurück. Parallel stieg der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund auf über 42 Prozent. Wer hier noch die Augen verschließt, hat nichts gelernt. In COMPACT-Spezial „Mädchen. Messer. Morde.“ haben wir analysiert, wie es soweit kommen konnte und eine verheerende Bilanz der letzten zehn Jahre gezogen. Hier mehr erfahren.
Die Gewalt gegenüber Lehrern an Schulen nimmt deutlich zu. 2024 sollen es laut Polizeilicher Kriminalstatistik 1.283 Fälle vorsätzlicher einfacher Körperverletzung gewesen sein. Zwischen 2015 und 2023 bewegten sich die Zahlen in einem Bereich zwischen 717 und 1.017 Fällen. Im Jahr 2021 kam es zu einem deutlichen Rückgang auf 564 Fälle. Für das Jahr 2025 liegen bislang noch keine Daten aus der PKS vor. Gewaltkriminalität ist ebenfalls ein schwerwiegendes Thema, also Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub, Geiselnahme und schwere sowie gefährliche Körperverletzung. Hier waren 2024 exakt 557 Fälle zu beklagen. 2015 waren es noch 268.
Einzig im Corona-Jahr 2021 kam es zu einem deutlichen Rückgang. Ist das ein Hinweis darauf, dass die bloße Anwesenheit von Schülern in den Schulen ein relevanter Faktor sein könnte? Aber welche Konsequenzen soll man daraus schließen? Soll man komplette Schulen dicht machen, um Lehrer zu schützen und Kinder vor der Gewalt durch Mitschüler zu bewahren?
Entscheidend sind diese Falten: Die Zusammensetzung der Schülerschaft hat sich stark verändert. Laut einer repräsentativen Umfrage des Mikrozensus 2024 lag der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Deutschland schon bei 42,2 Prozent.
Konkrete Fälle
Nach Angaben der Schulstatistik besaßen im laufenden Schuljahr 2024/2025 rund 1,9 Millionen der insgesamt 11,4 Millionen Schüler in Deutschland einen ausländischen Pass. Das entspricht einem Ausländeranteil von 16 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich ihre Zahl um sechs Prozent erhöht. Dass dieser Wandel nicht folgenlos bleibt, zeigen zahlreiche konkrete Fälle von Migrantengewalt.
Im September 2025 stach ein 17-jähriger Kosovare an einem Berufskolleg in Essen mehrfach auf eine 45-jährige Lehrerin ein. Im Februar 2024 lief ein 17-jähriger Schüler mit Migrationshintergrund an einem Wuppertaler Gymnasium Amok und stach wahllos auf Mitschüler ein. An einer Brennpunkt-Realschule in Ludwigshafen griff eine 17-jährige Schülerin eine Lehrerin mit einem Messer an. Die Lehrerin konnte den Angriff abwehren, Kollegen überwältigten die Schülerin. Diese wurde später wegen Schizophrenie für schuldunfähig erklärt und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.
Ob die Bundesregierung endlich handelt? Jüngst leugnete auch Saskia Esken den Zusammenhang zwischen Migration und Schulgewalt. Nach Ansicht der SPD-Bundestagsabgeordneten entstehe Gewalt vor allem dort, wo Kinder und Jugendliche weder in der Familie noch in der Schule lernten, mit ihren Emotionen umzugehen und Konflikte auf friedliche Weise zu lösen. Die Schule sei keine freiwillig gewählte Gruppe, sondern eine bunt zusammengewürfelte und in gewisser Weise erzwungene Gemeinschaft, in der ständig Konflikte ausgehandelt werden müssten. O-Ton Esken: „Nicht Migration ist das Problem an unseren Schulen“.
Wir geben den Opfern eine Stimme: COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“ dokumentiert die blutige Spur der Gewalt, die seit der Grenzöffnung 2015 durch Deutschland zieht. Von Kandel bis Magdeburg, von Köln bis Würzburg – überall dieselben Muster, dieselbe Verdrängung. Dieses Heft ist erschreckend, aber notwendig! Hier bestellen.





