Vergewaltigt und erwürgt – der brutale Mord an Susanna aus Wiesbaden bewegte auch den Marsch der Frauen in Berlin. Tausende demonstrierten dabei gegen Sex- und Gewaltattacken quer durch Kreuzberg. Ein Thema für Die Woche COMPACT.

    *** Hinweis: In unserer Sendung heißt es, Angela Merkel habe sich nicht zum Mord an Susanna geäußert. Dies entsprach dem Stand zu Redaktionsschluss. ***

    Diese Beiträge sehen Sie in der heutigen Sendung:
    Protest gegen Sex-Dschihad – Frauenmarsch trotzt Antifa-Drohungen
    Sozialpatrioten gegen Neoliberale – Die AFD streitet um die Rente
    Freundschaft mit Russland – Deutsche Aktivisten gegen den neuen Kalten Krieg
    Geheimdienstkomplott? – Die Auferstehung eines Kreml-Opfers
    Erdogan-Huldigung – Steinmeier lobt Özil und Gündogan
    Aufklärung verweigert – Altparteien gegen Bamf-Untersuchungsausschuss

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    Die Themen im Einzelnen:

    Zum zweiten Mal gab es am Samstag den Frauenmarsch in Berlin gegen sexuelle Übergriffe. Dieses Mal überschattet vom Mord in Wiesbaden durch Ali B. Und der neue Frauenmarsch, der wieder am Halleschen Tor in Kreuzberg startete, erreichte sein Ziel. Die erste Demo im Februar, zu der übrigens auch Männer zugelassen waren, hatten aggressive Antifatrupps blockiert. Die Polizei schaute zu.

    Sozialpolitik und AFD – diese Begriffe gehören bislang eher nicht zusammen. Doch das soll sich ändern. Jedenfalls nach dem Willen der Thüringer Landtagsfraktion. Deren Chef Björn Höcke stellte vergangenen Montag ihr Rentenkonzept vor. Der Vorschlag ist jedoch vor allem eine innerparteiliche Kampfansage.

    Wird die kommende Fußball WM überschattet von neuen Attacken des Westens gegen Russland? Das befürchten zumindest deutsche Friedensaktivisten. Organisiert vom Verein Druschba Global fahren sie seit drei Jahren jeden Sommer mit einem Freundschaftszug nach Russland. Diese Woche ging es wieder los.

    War es eine Propagandaposse oder der vielleicht größte Coup des ukrainischen Geheimdienstes? Die Schlapphüte inszenierten den Tod des in Kiew lebenden russischen Journalisten Arkaden Bobatschko – angeblich, um dessen von Russland geplante Ermordung zu verhindern. Doch wie glaubhaft sind die Schuldzuweisungen in Richtung Moskau?

    Beim letzten Testspiel der Nationalmannschaft wurden Mesut Özil und Ilkay Gündogan von den Fans ausgepfiffen. Dass die beiden Fußballer im Mai dem türkischen Präsidenten Erdogan huldigten, verzeihen ihnen die Fans nicht. Anders die Politik. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing Özil und Gündogan bereits kurze Zeit später. Nun meldete sich der Staatschef erneut zu Wort.

    Aufklären wollen den Bamf-Skandal sämtliche Parteien im Bundestag. Das behaupten sie zumindest voller Inbrunst. Am Donnerstag diskutierte das Parlament nun gleich über zwei Anträge zur Einrichtung eines Untersuchungsausschuss’. Und plötzlich hatten es einige Abgeordnete nicht mehr so eilig.

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