Nach dem Gewalt-Wochenende kommt Frankreich nicht zur Ruhe. Eine Meldung, wonach Sicherheitskräfte gezielt die Oppositionspartei LFI für die Krawalle verantwortlich machen sollen, um diese zu diffamieren, verbreitet sich. Derweil sorgt Tino Chrupalla mit einem Statement, welches die Proteste – im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Rechten – nicht grundsätzlich verurteilt, für Aufmerksamkeit. Passend dazu: Unsere Silbermedaille Tino Chrupalla, mit der wir die Arbeit des AfD-Chefs honorieren. Hier mehr erfahren.

    Antoine Léaument, Politiker der linkspopulistischen Oppositionspartei La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon, wirft der Regierung vor, den eigenen Sicherheitsapparat gezielt zu missbrauchen, um Stimmung gegen seine Partei zu machen und dieser die Schuld für die Krawalle unter zu schieben. Dabei verweist der Politiker auf verschiedene Medienberichte, in denen Polizisten und andere französische Beamte zitiert werden, denen nahgelegt wurde, das LFI verantwortlich zu machen. Damit vor allem die Macron-Regierung aus der Krise Kapitel schlagen kann und vom Hintergrund der Proteste abgelenkt wird.

    🚨 SCANDALE D'ÉTAT

    Le gouvernement a affirmé un prétendu rôle d'une prétendue « ultragauche » et de LFI dans les dégradations du 17 octobre…

    … mais les renseignements disaient LE CONTRAIRE.

    Même les policiers sont choqués !

    Extraits d'un article de Médiapart… pic.twitter.com/qHxIRnavFk

    — Antoine Léaument 🇫🇷 (@ALeaument) October 19, 2026

    Auch Mélenchon selber verweist auf einen Artikel des Portals Mediapart.Fr, der sich mit diesem Versuch der Schuldzuweisung auseinandersetzt. „Wir werden aufgefordert zu schreiben, dass LFI hinter der Bewegung steht“ heißt es bereits in der Überschrift über die Geschehnisse am 17. Oktober 2026.

    Und weiter:

    “Während die Regierung die „extreme Linke“ und La France Insoumise (LFI) für die zahlreichen Plünderungen und Brandanschläge dieses Wochenendes verantwortlich macht, weisen Polizeibeamte diese Anschuldigungen zurück. Ein Kommissar des Geheimdienstes behauptet sogar, den Auftrag erhalten zu haben, die Partei von Jean-Luc Mélenchon ins Visier zu nehmen.”

    Zitiert wird in dem Bericht u.a. eine Staatsanwältin, die abstreitet, dass die ermittelten Täter – auf Videos sind insbesondere junge Migranten zu sehen – der französischen Linken angehören.

    AfD-Chef Tino Chrupalla im Interview mit Flavio von Witzleben. Foto: Screenshot Flavio von Witzleben / X

    Tino Chrupalla unterstützt Anliegen der Demonstranten

    Während in Frankreich eine Debatte über Schuldzuweisungen tobt, meldet sich AfD-Chef Tino Chrupalla mit einer differenzierten Stellungnahme zu Wort. Er verurteilt klar die Gewalt, unterstreicht aber, dass die Menschen in Frankreich für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gingen. Gleichzeitig warnt der Sachse davor, dass solche Zustände auch in Deutschland, gerade unter eine rot-rot-grünen Linksregierung, möglich seien.

    COMPACT dokumentiert die Stellungnahme, die unter dem Titel “Sozialer Frieden statt Kontrollverlust” steht, im Wortlaut:

    “Eine rot-grün-rote Koalition im Roten Rathaus wäre ein Fanal für Pariser Zustände in der deutschen Hauptstadt. Die Straßenproteste in Frankreich und in Spanien, in Italien und in Albanien sind Ausdruck einer sozialen Krise in Europa. Die Sorgen vor Verarmung, Arbeitsplatzverlust und Bildungsverfall betreffen auch uns in Deutschland, wie die Meldung zu eingefrorenen Gehältern und drohenden Werkschließungen bei Volkswagen zeigt.

    Aber rohe Gewalt und wahllose Plünderungen, wie wir sie in Paris und Mailand sehen, sind durch nichts zu rechtfertigen. Die Regierungen in Bund und Ländern müssen den Vertrauensverlust verhindern und dem Kontrollverlust vorbeugen. Mit weitsichtiger Standortpolitik müssen sie den Bürgern Perspektiven bieten, mit Augenmaß in der Migrationspolitik den sozialen Frieden sichern. In Sachsen-Anhalt wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen.”


    Eine fundierte Stellungnahme, die deutlich macht, dass die AfD die soziale Komponente nicht vernachlässigen darf, um den – berechtigterweise – frustrierten Menschen eine Stimme zu geben. Passend dazu: Unsere Silbermedaille Tino Chrupalla, mit der wir die Arbeit des AfD-Chefs honorieren. Jetzt bestellen!

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