Die Freigabe neuer Akten zur Epstein-Affäre zieht immer weitere Kreise. Während internationale Eliten, Banken und Royals unter Druck geraten, taucht auch ein deutscher Star auf: Heidi Klum. Licht ins Dunkel, Feuer gegen das Schweigen: Das COMPACT-Sturmfeuerzeug steht für Klarheit und Standhaftigkeit, selbst dann, wenn der Wind stärker weht. Hier mehr erfahren. 

    Klum (52) zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Gesichtern der globalen Modeindustrie. Ihre Karriere führte sie früh nach New York, in jene Kreise, in denen sich Supermodels, Milliardäre, Royals und Strippenzieher begegneten. Im ,,Big Apple“ lief Epsteins Horror-System auf Hochtouren.

    Klums „Huren-und-Zuhälter“-Party

    Ein zentraler Bezugspunkt ist eine Party aus dem Jahr 2001 in New York. Gastgeberin: Heidi Klum höchstpersönlich. Das Motto: „Hookers & Pimps“ (Huren und Zuhälter). Unter den Gästen befanden sich nachweislich Prince Andrew sowie Ghislaine Maxwell, die spätere Schlüsselfigur im Epstein-System. Fotos von dieser Veranstaltung existieren. Sie zeigen keine Straftat, aber sie zeigen Nähe zu Personen, die später als zentrale Akteure des internationalen Missbrauchsnetzwerks entlarvt wurden.

    Prince Andrew verlor im Zuge der Epstein-Enthüllungen militärische Ränge und royale Privilegien. Maxwell wurde wegen Menschenhandels und sexueller Ausbeutung Minderjähriger verurteilt. Dass beide ausgerechnet auf einer von Klum ausgerichteten Motto-Party auftauchten, ist ein Fakt.

    Besonders brisant ist die Aussage eines der bekanntesten Epstein-Opfer Virginia Giuffre (später unter fragwürdigen Umständen verstorben) die unter Eid erklärte, Heidi Klum sei nicht nur bei Partys mit Maxwell und Andrew anwesend gewesen, sondern auch auf Veranstaltungen mit Epstein selbst, sogar an Bord seines Privatflugzeugs, des infamosen „Lolita Express“. Diese Aussage steht im Raum. Klum dementierte sie unmissverständlich:

    „Ich kannte Jeffrey Epstein nicht. Ich war nie in seinen Flugzeugen, nie in seinen Häusern und nie auf seiner Insel.“

    Die Aktenlage liefert bislang keine Fluglisten, keine Fotos und keine Dokumente, die Klums Anwesenheit auf Epsteins Insel oder in seinen Maschinen belegen. Doch eine andere Frage bleibt: Welches Motiv hätte ein Opfer gehabt, unter Eid eine falsche Aussage zu machen, ohne erkennbaren persönlichen Vorteil?

    Karriereversprechen und dunkle Räume

    Ein weiterer Schlüssel liegt bei der berühmten Modemarke. Heidi Klum war für das Label tätig, trat bei Veranstaltungen auf und bewegte sich in jenem Hochglanz-Milieu, das Jeffrey Epstein gezielt als Kontakt- und Beutefeld nutzte. Der Mythos von Glamour und Karrierechancen wirkte hier wie ein Schutzschild, für Täter ebenso wie für ihre Helfer.

    Mehrere Models berichteten später von massiven Übergriffen im Umfeld der Marke. Besonders belastend ist die Aussage eines Models, das 1997 zu einem angeblichen ,,Casting“ für den Victoria’s-Secret-Katalog eingeladen wurde. Statt eines professionellen Termins fand sie sich allein mit Epstein in einem Hotelzimmer wieder. Sie schilderte vor Gericht:

    „Er wollte, dass ich mich bis auf BH und Unterhose ausziehe. Dann begann er, mich zu begrapschen. Ich hatte das Gefühl, dass ich gleich angegriffen oder vergewaltigt werden würde.“

    Die Frau floh weinend aus dem Zimmer, erstattete bei der Polizei Anzeige, und hörte danach nie wieder etwas von den Behörden. Es sei gewesen, „als wäre nichts geschehen“.

    Auch Virginia Giuffre bestätigte später, dass Victoria’s Secret eine Rolle im Netzwerk gespielt habe. Models seien gezielt angesprochen, getestet und in Abhängigkeiten geführt worden. Epstein habe den Glamour der Marke genutzt, um Vertrauen zu schaffen, und Kontrolle zu gewinnen. Im Zentrum dieses Imperiums stand der Milliardär Leslie Wexner, Epsteins langjähriger Förderer und Geschäftspartner, der Victoria’s Secret über seinen Konzern kontrollierte und über Jahrzehnte prägte.

    Laut ausgewerteten FBI-Akten bewegte er sich Anfang der 1990er-Jahre in einer exklusiven Gruppe von rund 80 wohlhabenden und einflussreichen jüdischen Persönlichkeiten in den USA, die in projüdischen und israelfreundlichen Netzwerken organisiert waren.

    In diesem Umfeld wurde Jeffrey Epstein finanziert, protegiert und gesellschaftlich aufgebaut. Epstein bewegte sich mit dessen Rückendeckung frei in der Mode- und Medienwelt, finanzierte Kontakte, sammelte Abhängigkeiten.

    Vor diesem Hintergrund erhält Heidi Klums Nähe zu diesem Umfeld ein anderes Gewicht. Gerade deshalb wirkt ihr heutiges Schweigen schwer erklärbar. Wer sagt, er stehe auf der Seite der Opfer, muss sich gefallen lassen, gefragt zu werden, was er gesehen, gehört oder zumindest geahnt hat.

    Im ihrem Fall bleibt festzuhalten: Es gibt keine Beweise für eine Beteiligung an Straftaten. Es gibt belegte Kontakte zu zentralen Figuren des Epstein-Netzwerks. Es gibt eine eidesstattliche Zeugenaussage, die ihrer Darstellung widerspricht. Und es gibt ihr Schweigen. Millionen weiterer Seiten an Akten warten auf Auswertung. Was heute bekannt ist, dürfte nur ein Ausschnitt sein.

    Nicht jede Wahrheit kommt allein ans Licht. Manche muss man entzünden.
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