Ver.di-Chef Bsirske und Jens Spahn (CDU) bei Bilderbergkonferenz

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Vom 1.-4. Juni tagen die Bilderberger in Chantilly im US-Bundesstaat Virginia. Die einzigen deutschen Politiker im erlauchten Kreis sind ein Homosexueller aus der Merkelpartei und der Gewerkschaftsboss Frank Bsirske.

Neun Deutsche stehen auf der offiziellen Teilnehmerliste der diesjährigen Bilderbergerkonferenz. Neben den üblichen Verdächtigen wie Paul Achleitner (Deutsche Bank), Oliver Bäte (Allianz), Werner Baumann (Bayer AG), der reichsten Frau Deutschlands Susanne Klatten und Springer-Chef Mathias Döpfner, sitzt nur ein BRD-Politiker mit am Tisch. (1)

Der 37-jährige Jens Spahn – ein relativ schnittiger Geselle aus Nordrhein-Westfalen. Die Einladung in den elitären Club bedeutet, dass der homosexuelle Christdemokrat den globalen Eliten mächtig gut gefällt. Neue Politikertypen sind gefragt. Jung wie Emanuel Macron, weiblich wie Hillary Clinton oder schwul wie Spahn sollten sie sein.

Der Parlamentarische Staatssekretär für Finanzen wurde 2002 erstmals direkt in den Bundestag gewählt. Aufgefallen ist er erst in diesem Jahr mit der Scheinforderung nach einem Islam-Gesetz, das strenge Regeln für Moscheen vorsieht. Gähn, wie volksnah… Die Angst der Deutschen um ihre Renten versteht der Karrierepolitiker wiederum nicht. (2) Dafür fordert er Ehe und Adoptionsrecht für alle.

Wundern wir uns nicht, wenn Spahn zukünftig öfters über die Bildschirme getrieben wird. Selbst Merkel macht’s nicht ewig.

Über was sich die globale Elite Anfang Juni unterhalten will, können sie hier nachlesen: http://www.bilderbergmeetings.org/press-release.html

Zentrale Themen sind unter anderem Trump, der den Eliten ein Dorn im Auge ist, Russland, dass die Neue Weltordnung nach wie vor in Gefahr bringt und das Thema „Populismus“, dass der NWO-Propaganda immer wieder einen Strich durch die internationalistische Rechnung macht.

Update 17:36: Neben Spahn ist mit dem Gewerkschaftsfunktionär und Grünen-Mitglied Frank Bsirske doch noch ein zweiter Politiker geladen! (3)

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(1) http://www.bilderbergmeetings.org/participants.html

(2) http://www.deutschlandfunk.de/altersvorsorge-ich-wundere-mich-ueber-die-rentenpanik.694.de.html?dram:article_id=369809

(3) http://www.taz.de/Konferenz-in-Chantilly/!5411277/

Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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